Eine Petition: Klimaschützende Unterstützung der Wohnsituation älterer und junger Menschen

Gemeinsam geht's leichter

#Klimaschutz: Ich habe an ein paar #Petitionen gearbeitet. Hier ist die erste. Mögt Ihr mitmachen? Ihr könnt mit am Text arbeiten, oder etwas dazu schreiben. Und dann, bald, stellen wir das Ganze ein.

Wortlaut der Petition

Anzustreben ist eine aktive, unabhängige, kostenfreie Beratung älterer Herrschaften mit eigenem Haus/großer Wohnung durch die jeweilige Stadt/Gemeinde, sodass sie ihr Haus – oder große Wohnung – kostengünstig und mit Bürgschaft der jeweiligen Stadt/Gemeinde – so umbauen können, dass eine Einliegerwohnung entsteht. Diese könnte durch die Kommunen umgesetzt werden, aber durch eine Anschubfinanzierung vom Bund, unabhängig von den politischen Mehrheiten in den Kommunen, in Gang gebracht werden.Begründung

  • Mehr als jeder dritte alleinlebende Mensch in Deutschland ist über 65. Dabei sind ältere Hausbesitzer*innen oftmals überfordert von der Größe ihres Zuhauses und ihres Gartens. Sie würden gerne dort wohnen bleiben, aber sie schaffen es kräftemäßig oft nicht mehr, alles in Ordnung zu halten. Auch finanziell könnte ihnen das schwer fallen. Sie wohnen wohl mietfrei, haben aber womöglich nur wenig Bargeld durch eine zu kleine Rente. Hätten sie eine kleine Einliegerwohnung, dann könnten sie diese – und etwas Gartennutzung gegen Hilfe bei der Gartenarbeit – vermieten. Sie würden dadurch Geld für ihr tägliches Leben einnehmen und hätten Hilfe für ihren Garten und auch jemanden in der Nähe für Gespräche und mal kurze Unterstützung bei kleineren Dingen. So wären sie vor Verarmung geschützt, sie könnten länger selbständig in ihrem Zuhause bleiben, sie wären weniger allein.
  • Es wäre vermieden, dass sie Immobilienmaklern in die Hände fallen, die wirklich nur an der Immobilie und nicht am Menschen interessiert sind.
  • Wenn die alten Leute nicht verarmen, spart der Staat Sozialhilfeleistungen, die er ausgeben müsste, wenn die Rente der Menschen nicht zum Leben reicht.
  • Ohne große Bauzeit und Investitionen seitens der Kommunen würde Wohnraum entstehen.
  • Es würde weitere Landschaftsversiegelung vermieden werden.
  • Dieser Wohnraum würde nicht von Konzernen vermietet und wäre kein Spekulationsobjekt.
  • Er wäre quasi klimaneutral im Bau und es würde der gleiche Wohnraum wie vorher nun mit mehr Menschen bewohnt, im Prinzip würde hierdurch CO2 etc gespart werden.
  • Man könnte Begegnungen im Garten oder in einem Raum des Hauses miteinander pflegen, das ganze Leben zwischen den Generationen wäre sozialer / inklusiver.
  • Diese Wohnungen könnten evt. später auch von Pfler*innen genutzt werden.

Weiterführendes: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/03/PD20_N014_122.html

Ein neues Projekt – Der Schmetterlingsmarathon – Bitte gebt uns Eure Stimme

Mögt Ihr uns Eure Stimme geben?

Wir haben ein neues Projekt, es heißt „Der Schmetterlingsmarathon“.

Dafür haben wir uns um Spendengelder beworben und wären sehr, sehr dankbar, wenn Ihr für uns stimmen würdet. Mögt Ihr auch weiterleiten an andere?

Denn die Bewerbung alleine reicht kaum aus, nur mit Euren Stimmen kommt es auch zum Erfolg.

Wir sind zu finden unter der Rubrik Tierschutz: https://machsmoeglich.canadalife.de/voting/voting-tierschutz-2020/der-schmetterlingsmarathon/ 

(nötigenfalls ist hier eine Anleitung, wie das Abstimmen geht: https://machsmoeglich.canadalife.de/anleitung/ )

Was ist das für ein Projekt?

Nachdem unsere Wiesenpatenschaft die, vorher doch recht traurige, Fläche, so gut entwickelt, wollen wir mit dem Schmetterlingsmarathon für einen weiterführenden, grünen und blühenden Streifen  sorgen.

Unsere Wiese: Vorher, bei der Ar- beitSelbe Stelle, eineinhalb Jahre spä- ter

Über 42,195 Kilometer soll dieser Blühstreifen eine Verbindung herstellen zwischen den einzelnen  Initiativen, die es bereits gibt, und hineinführen in das ländliche Umfeld.

https://machsmoeglich.canadalife.de/voting/voting-tierschutz-2020/der-schmetterlingsmarathon/

       
                                                                                                              

Durch Vernetzung all dieser Flächen fördern wir die Gesundheit von kleinen und großen Tieren (denn begrenzter Platz führt zu Inzucht und damit Krankheit).

Und für die Menschen bedeutet dies Erholung, denn sie können daran entlang spazieren, laufen, oder auch Fahrradfahren, eine ganze Marathonstrecke lang.

Jede/r kann übrigens jeden Tag einmal abstimmen (auch für mehrere Projekte)!  

Vom 16. Juni ab 10:00 Uhr bis zum 25. Juni 2020, 10:00 Uhr können alle Internetnutzer unter allen teilnehmenden Projekten ihre Favoriten auswählen.

Wir bedanken uns sehr herzlich für Eure Unterstützung!

 Mit Euch ist es möglich, unsere Welt l(i)ebenswert zu machen.

Danke Danke Danke

Eure Cornelia

diesmal für die Delfinbotschaft

Die Abstimmung ist ausschließlich auf der Internetseite https://machsmoeglich.canadalife.de möglich.

(Jedem Internetnutzer steht hierfür täglich jeweils eine Stimme zur Verfügung. Zur Teilnahme an der Abstimmung muss der Internetnutzer seine E-Mail-Adresse angeben und diese nach Erhalt einer E-Mail bestätigen. Der zugesandte Bestätigungslink ist sieben Tage gültig. Die Gültigkeit des Bestätigungslinks erlischt jedoch am Ende der Votingphase am 25. Juni 09.59 Uhr. )

Nur ein Baum

Gefunden auf einem Schild im Thüringer Wald:

Eine ca. 100 Jahre alte Buche sollten Sie Sich etwa

20 Meter  hoch und mit ungefähr 12 Meter Kronendurchmesser vorstellen.

Mit mehr als 600.00 Blättern verzehnfacht sie ihre 120qm Grundfläche auf

Etwa 1.200qm Blattfläche. Durch die Lufträume des Blattgewebes entsteht eine

Gesamtoberfläche für den Gasaustausch von ca. 15.000 qm. Das entspricht zwei Fußballfeldern!

9.400 Liter, das sind 18 Kg Kohlendioxid verarbeitet dieser Baum an einem Sonnentag. Bei einem Gehalt von 0,03 % Kohlendioxid in der Luft müssen etwas  36.000 cbm Luft durch diese Blätter

strömen. In der Luft schwebende Bakterien, Pilzsporen, Staub und andere schädliche Stoffe werden dabei größtenteils ausgefiltert. Gleichzeitig wird die Luft angefeuchtet, denn etwa 400 Liter Wasser verbraucht und verdunstet der Baum an diesem Tag.  Die 13 Kg Sauerstoff, die dabei von dem Baum durch die Fotosynthese als Abfallprodukt gebildet werden, decken den Bedarf von etwa zehn Menschen. Außerdem produziert der Baum an diesem Tag 12  KG Zucker, aus dem er alle seine organischen Stoffe aufbaut. Einen Teil speichert er als Stärke aus einem anderen baut er  sein neues Holz. Der Baum verdunstet Bis zu 400 Liter Wasser an einem sonnigen Tag, erhöht dadurch die Luftfeuchtigkeit und kühlt seine Umgebung um einige Grad ab liefert Früchte, Nüsse, Honig. Wenn nun der Baum gefällt

wird, weil eine Straße gebaut wird oder weil jemand sich beschwert,

dass der Baum zu viel Schatten wirft oder gerade dort

ein Geräteschuppen aufgestellt werden soll, so müsste man

etwa 2000 junge

Bäume mit

einem Kronenvolumen

von jeweils 1 cbm  pflanzen,

 wollte man ihn

vollwertig ersetzen.

Die Kosten

dafür dürften

 etwa 150.000,- €

betragen.

Ein ausgewachsener

 Baum kann

  Höhen von

 über 100 Metern

 erreichen und

 mehrere tausend Jahre alt werden

Der Baum ist mehr als Holz und Cellulose.

Er ist, still und bescheiden, ein Retter für unser Klima!

ONE LESS CAR / DANKE! Zum Herunterladen: Klima – Eine Recherche

Armbänder als kleines Dankeschön

Liebe*r Klimaretter*in

Danke dass Du Fahrrad fährst! Du tust Gutes damit.

Das Band an Deinem Fahrrad ist ein winziges Dankeschön –  für’s Handgelenk oder anderes.

Ausgezeichnet!

Willst Du andere anstecken, oder selbst noch mehr tun, dann schau doch einmal auf den Link.

Hier ist das PDF/Ebook zum Herunterladen mit einer Recherche zum Thema Klima. – Vom Erkennen bis zum Handeln:

Toll, so viele fahren Rad!

Es gibt soviele Lösungen und soviel Hoffnung!

Immer eine gute Fahrt und Dankeschön!

Deine Cornelia Cornels-Selke

Eine Aktion der Delfinbotschaft gUG

Wir fühlen uns aufgerufen zu einem Handeln für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Insofern werden auch Aktionen für eine lebenswerte Zukunft durchgeführt.

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke

Cornelia@Cornels-Selke.de

Fragen an den Kirchenkreis zum Thema Klimaschutz

  • Wir können den Kirchenkreis zum Sachstand des Klimaschutzes fragen, denn auch die Kirchengemeinden besitzen Grund und Boden, sie haben Gebäude, die sie heizen müssen, sie legen Geld an und haben Versicherungen. Sowohl die Evangelische Kirche in Deutschland, wie auch die katholische, positionieren sich klar zum Umwelt- und Klimaschutz und betonen die Wichtigkeit. [i]
  • Dazu nutzt Ihr erst einmal Ecosia zum Auffinden der Kirchenkreise um Euch herum, also in Eurer Landeskirche, bei mir ist das https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-ueber-uns/sprengel-kirchenkreise. Dort suchen wir unseren eigenen Kirchenkreis heraus, bei mir ist das Kirchenkreis Hittfeld, und dort finden wir die Verantwortlichen und meist auch noch eine Pressesprecher*in dazu. Beiden senden wir die Fragenliste mit höflichen Begleitworten zu. Je mehr schreiben, umso besser!

Sehr geehrte/r Frau/Herr Superintendent

Sehr geehrte/r Herr/Frau Presseprecher*in

Dieser offene Brief an Sie ist voller Fragen, den Klima-, Umweltschutz und die Klimagerechtigkeit unseres Kirchenkreises betreffend.

Wir bitten Sie dringend um Antworten, die uns verdeutlichen können, wie unsere nächsten Schritte diesbezüglich aussehen sollten. Wenn die Kirche und wir als Mitglieder in diesem Thema auch praktisch vorangehen, ist das ein großes Zeichen an die übrige Bevölkerung.

Nur Klarheit darüber, wie wir alle unseren gemeinsamen Weg in Richtung Klimagerechtigkeit, in Fairness zu unserer Mitwelt und damit in eine lebenswerte Zukunft beschreiten können, wird Ängste, genauso Leugnen und Abwehr verhindern und damit den nötigen Transformationsprozess erleichtern.

1. Zum Transport und Verkehr:

1.1 In welcher Form werden Sie den öffentlichen Nahverkehr fördern und damit letztlich im Verhältnis zum Individualverkehr erhöhen?

  1. Sind kostenlose Jahreskarten des Öffentlichen Nahverkehrs für Mitarbeiter ohne PKW geplant? – Wer sich mit dem Gedanken trägt auf das Auto ganz zu verzichten, hat darin einen großen Anreiz.
  2. Inwieweit gibt es innerhalb der Kirche ein Carsharingangebot oder wird dieses gefördert? – Jedes Carsharing-Auto ersetzt vier bis sechs individuelle PKW.
  3. Propagieren Sie autofreie Tage im Kirchenkreis?
  4. Fördern Sie Wasserstoff-PKW für Mitarbeiter/ den Fuhrpark?
  5. Wenn Sie im Kirchenkreis auf E-PKW setzen, ist der Strom, den Sie bei der Kirche vorhalten, dafür ökologisch verträglich? – Wenn E-PKW mit Kohlestrom angetrieben werden, bedeutet dies, dass sie genauso klimaschädlich sind, wie Benzin/Diesel/Gas-angetriebene PKW. Wird dafür Atomstrom genutzt, bereiten sie eine Altlast, die über Jahrtausende bestehen bleibt.
  6. Können Sie sicherstellen, dass die in unserem Kirchenkreis fahrenden E-PKW und deren Batterien frei von Sklavenarbeit hergestellt sind?

1.2  In welcher Form fördern Sie den Fahrradverkehr?

1.3 In welcher Form fördern Sie die Aufenthaltsqualität im Kirchenumfeld für Fußgänger*innen?

  1. Inwiefern investieren Sie in Begrünung von Plätzen, Fassaden, Dächern? – Diese vermitteln Lebendigkeit und damit ein Sicherheitsgefühl, senken die Feinstaubbelastung, reduzieren CO2 und produzieren Sauerstoff.
  2. Inwieweit haben Sie inzwischen die Außenbeleuchtungen auf LED umgestellt und auf verträgliche Wellenlängen des Lichts geachtet? – Fußgänger sollen sich sicher fühlen, aber die Einflüsse auf die Tierwelt (Anziehen nachtaktiver Insekten, Störung des Vogelflugs bei Zugvögeln) und die allgemeine Aufhellung der Erdatmosphäre (Lichtverschmutzung, die astronomische Beobachtungen infolge Streuung des Lampenlichts in der Atmosphäre des Nachthimmels behindert) verhindert werden. Eine Beleuchtung für Bürger*innen auf Kosten der Mitwelt ist zu meiden.

2. Energie

  1. Wie weit sind wir mit unserem Kirchenkreis auf dem Weg der Dekarbonisierung?
  2. Inwieweit ist die Energie dezentral?
  3. Inwieweit sind die Kirchengemeinden unabhängig in Sachen Energie?
  4. Inwieweit haben Sie eine Doppelstrategie aus Energie-Einsparung und Energie-Wende?
  5. Wo finden die Gemeindmitglieder/Bürger einen öffentlichen Sachstandsbericht?
  6. Ab wann ist der genutzte Strommix komplett frei von Kohle- und Atomstrom, wie ist der Ausstieg geplant?
  7. Inwieweit erschließt ein systematisch betriebenes Energiemanagement weitere wirtschaftliche Potenziale? Z.B. Wärmequellen und Wärmeabnehmer finden besser zusammen, die Energiebeschaffung wird optimiert, Fördermittel genutzt, Heizungen und Lüftungsanlagen laufend optimiert, Monitoring, Einsparprojekte in Kindergärten, Schulen, Dienststellen werden durchgeführt, Sanierungsfahrpläne werden aufgestellt und umgesetzt, genauso gesetzliche Vorgaben etc. – Gerade bei knapper Kasse lohnt es sich, auf erneuerbare Energie umzusteigen.
  8. Inwieweit lernen die zuständigen Personen wie die Energiewende im eigenen Bereich voranzubringen ist? – Die zuständigen Verwaltungsangestellten, können bei den Klimaschutz- und Energieagenturen lernen, in Niedersachsen und Baden-Württemberg ist das kostenfrei.
  9. Sind bei der Veräußerung kircheneigener Grundstücke im Kaufvertrag ökologische Energienutzungen vorgeschrieben? Ist dies für den Weiterverkauf bindend festgelegt?
  10. Gibt es ein Wärmekonzept für die Zukunft?
  11. Wann ist der eigene Gebäudestand saniert?

3. Bauen und Wohnen / Arbeiten und Leben

  1. Wann gibt es einen Baustop? – Jeder neue Raummeter, der umbaut wird, benötigt Baumaterial und Heizwärme, erhöht also den Energieverbrauch, wodurch die CO2 Bilanz des Kirchenkreises steigt.
  2. Wenn dies nicht geplant ist, inwieweit ist beim Neubau Ausrichtung, Kompaktbauweise, Passivhausbauweise, die Nutzung erneuerbarer, ökologisch verträglicher Energien, Bepflanzung vorgegeben?
  3. Inwieweit ist der Bau von Gebäuden selbst klimaneutral? Inwieweit haben Sie dazu verpflichtende Anforderungen aufgestellt? – Beton ist eine große Klimabelastung, Sand wird beim Bau gebraucht, ist aber inzwischen Mangelware auf der Erde und birgt großes Konfliktpotenzial in anderen Teilen der Erde.
  4. Wieviel kirchlicher Boden (Fläche) wurde in den letzten 15 Jahren versiegelt und durch neue Bauten/Zuwegung verbraucht?
  5. Wieviel Boden wurde/wird im Gegenzuge entsiegelt?
  6. Inwieweit gibt es seitens der Kirche Beratung und Unterstützung für ältere Mitbürger mit Eigenheimen, eine Einliegerwohnung für mögliche Mieter*innen abzutrennen? Inwiefern wird dieses bekannt gegeben? – Ältere Bürger*innen legen Wert auf Selbständigkeit, sie leben in ihren Eigenheimen mietfrei, aber oft mit geringer Rente. Auch sind sie mit steigendem Alter verstärkt mit der Haus- und Gartenpflege überfordert. Eine Mieter*in  bringt eine finanzielle Erleichterung, könnte bei Gartennutzung auch in der Gartenpflege integriert werden und stellt einen Sozialkontakt dar. Die Selbständigkeit der älteren Mitglieder könnte länger erhalten bleiben. Einer Übernahme des Hauses durch Immobilienspekulanten wird entgegen gearbeitet und damit einer Verarmung der älteren Bürger*innen. Außerdem wäre der umbaute und zu heizende Wohnraum nun mit mehr Personen genutzt, das ist energieeffizient und klimaschützend. Es entsteht Wohnraum ohne Neubau und die damit verbundene Umweltbelastung wird vermieden. Ist die Kirche an dieser Stelle engagiert?

4. Wasser

  1. Wird Regen konsequent aufgefangen? Wird Regenwasser vom Schmutzwasser getrennt gesammelt?
  2. Gibt es Konzepte für Starkregenereignisse? Retentionsräume? Es gibt Fördertöpfe für Entschädigung der Grundbesitzer, wenn das Wasser auf Felder ausweicht/ausweichen darf.
  3. Inwieweit nutzen die Gemeinden Regenwasser beim Bewässern, in privaten wie öffentlichen Toiletten, bei der Fuhrparkreinigung, in Waschkellern von Kirchen-Wohnungen – Das Bundesverwaltungsgericht hat 2011 entschieden, dass Waschmaschinen mit Regenwasser betrieben werden dürfen (BVerwG 8 C 44.09).
  4. Inwieweit hat der Kirchenkreis / die Gemeinden auf Wasser-durchlässiges Pflaster umgestellt? – Bei Starkregenereignissen , aber auch für das Kleinklima sehr wichtig.
  5. Sind evt. vorhandene Quellen auf kircheneigenem Grund geschützt? Vor Pestiziden und Dünger ebenso wie vor Hochwasser?
  6. Wie ist dafür gesorgt, dass z.B. in der Landwirtschaft auf gepachtetem Kirchenland auf Wasser-gefährdende Stoffe  verzichtet wird?
  7. Hat das Wasser bei Hochwasserereignissen genügend Platz? – Retentionsraum ist wichtig.

5. Landschaft, Landwirtschaft, Landschaftsschutz

  1. Inwieweit unterstützt der Kirchenkreis durch die Verpflegung in Kindergärten etc den ökologischen Anbau im Ort?
  2. Inwieweit haben Sie kircheneigene Flächen ökologisch aufgewertet, inwiefern sind Sie dabei?
  3. Ist der Forst, die Landschaft auf Kirchenboden auf naturnahe, nachhaltige Bewirtschaftung ungestellt? Wieviel Prozent der Fläche ist dem Naturschutz und Landschaftsschutz gewidmet? Wieviel Prozent des Waldes ist Naturwald? – Es gibt finanzielle Unterstützung beim Waldklimafond des Bundes.
  4. Inwiefern unterstützen Sie in diesem Jahr Initiativen, die für Landschaftsschutz, Tierschutz, Insektenschutz aktiv sind? Inwiefern erhalten Sie das von diesen Initiativen bereits Erreichte oder inwiefern geht es wieder verloren?
  5. Inwiefern verbessern Sie die Standorte der hiesigen Bäume?
  6. Wie stark ist der Wald durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt worden, inwieweit musste gefällt werden und wie wird dies ausgeglichen?
  7. Sind groß angelegte Baumpflanzaktionen geplant? Inwieweit gibt es Unterstützung für private Pflanzungen?

Geld / Plan

  1. Ist der Kirchenkreis ein Vorbild in seinen Handlungen im Sinne des Klima-/Umweltschutzes, der Klimagerechtigkeit, im Ressourcenverbrauch, im Sinne der Lebensqualität der kommenden Generationen? Hat er einen Plan, wie dies gelingen kann?
  2. Inwieweit stellt der Kirchenkreis sicher, dass die Banken, mit denen er arbeitet, evt. eine kircheneigene Bank, Gerechtigkeit und Erhaltung der Lebensgrundlagen fördern? in welche Projekte investiert die Bank oder Sparkasse, wohin verleiht sie? Sind da Waffen bei? Atomwaffen, Kampfpanzer, Drohnen  (mit Waffen werden Milliarden-Geschäfte gemacht, außerdem arbeiten Militär und Rüstungsindustrie sehr unökologisch). Nahrungsmittelspekulationen? Gentechnik, Tierversuche, Kinderarbeit oder Menschenrechtsverletzungen?  Bremsen sie die Energiewende? Haben sie Schattenfinanzplätze?
  3. Inwieweit nutzt der Kirchenkreis grüne Versicherungen / ist die Pensionskasse klimafreundlich?  –  Auch Versicherungen  investieren, aber ist ihr Handeln ethisch vertretbar?
  4. Hat der Kirchenkreis selbst einen grünen Fond, oder mit anderen Kreisen zusammen, in den die Bürger*innen investieren können?
  5. Gibt es Kommunikation bezüglich dieser Themen zwischen Bank/Sparkasse und dem Kirchenkreis, wird dem Geldinstitut, der Versicherung nahe gelegt, sich ethisch und im Sinne einer Gerechtigkeit, z.B. Klimagerechtigkeit, zu verhalten?
  6. Wieviel Geld ist für die vielfältigen Aufgaben des Klimaschutzes im jetzigen Haushalt, genauso im mittelfristigen und im langfristigen?
  7. Ist dafür ein Umweltmanager/-beauftragter eingestellt oder wer koordiniert? Oder hofft der Kirchenkreis noch, das ginge kosten- und personalneutral? – In der Regel ist der Personalbestand schon ausgedünnt und solche Großbaustellen Energiewende und Natur/Klimaschutz lassen sich erfahrungsgemäß nicht nebenher erledigen.
  8. Wer hat die Verantwortung?
  9. Gibt es dazu Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis?
  10. Gibt es Unterricht dazu?
  11. Inwieweit unterstützt der Kirchenkreis die im Klima- und Umweltschutz bereits aktiven Jugendlichen?

Sowohl die Evangelische Kirche in Deutschland, wie auch die katholische, positionieren sich klar zum Umwelt- und Klimaschutz und betonen die Wichtigkeit. Darüber sind wir sehr glücklich und hoffen natürlich auf praktische Umsetzung. 

Sollte diese schon stattfinden, dann wünschen wir uns, dass dies kommuniziert wird, denn an den Handlungen der Kirche orientieren sich sehr viele Menschen. Es würde sicherlich eine Welle von weiteren Handlungen bei den Mitgliedern, aber auch bei anderen Menschen, nach sich ziehen, wenn bekannt wird, was die Kirche alles praktisch für den Umwelt-, Klimaschutz tut und damit für die nächsten Generationen auf den Weg bringt.

In diesem Sinne verabschiede ich mich hoffnungsvoll und mit besten Grüßen.

Eure Unterschrift

Fragen an Gemeinde/ Stadt in Sachen Klima

  • Dieser Fragenkatalog kann als Vorlage dienen, um im eigenen Wohnort den Sachstand beim Klimaschutz zu erhaltenIn diesen Fragen sind meine eigenen Denkansätze und sehr viele Anregungen aus dem Buch: Decken, O. und Herrman, R. (Hrsg.), Kommunale Klimapolitik von der Heinrich Böll Stiftung, Bielefeld, 2018.
  • Meine Erfahrungen in Buchholz waren gerade (05.02.2020): Ich konnte zwei/drei Fragen beim Umweltausschuss stellen, nichts konnte wirklich beantwortet werden, ich konntedie Fragen nicht ans Protokoll anhängen lassen („Bürgerfragestunde wird nicht protokolliert“). Da ich damit gerechnet hatte, habe ich die Fragen einer mir nahe stehenden Fraktion gegeben und diese hat den gesamten Fragenkatalog unter §17 (so heißt es zumindest in Buchholz) eingereicht, sie werden jetzt schriftlich beantwortet.

Es waren viele Menschen quasi jeden Alters da, die kritische Fragen stellten. Sie haben auch die Ablehnung eines guten Antrags durch die Mehrheit der anwesenden Fraktionen ausgebuht (die richtige Reaktion!). Der Antrag lautete in Ungefähr, man müsse von der Verwaltung in Zukunft vor/zu anstehenden Entscheidungen die jeweiligen Co2 Auswirkungen erfahren, um klimagerecht entscheiden zu können. Die Mehrheit der anwesenden Fraktionen will dies nicht wissen und hat den Antrag  abgelehnt (5:4).

Sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung, des Rates und auch der Presse

Sehr geehrte/r Frau/Herr Bürgermeister*in.

Dieser offene Brief an Sie ist voller Fragen, unsere Gemeinde/Stadt betreffend.

Wir bitten Sie dringend um Antworten, die uns verdeutlichen können, wie unsere nächsten Schritte aussehen sollten. Nur Klarheit darüber, wie wir alle unseren gemeinsamen Weg in Richtung Klimagerechtigkeit, in Fairness zu unserer Mitwelt und damit in eine lebenswerte Zukunft beschreiten können, wird Ängste, genauso Leugnen und Abwehr verhindern und damit den Transformationsprozess, wie Frau Angela Merkel es genannt hat, erleichtern.

1. Zum Transport und Verkehr:

1.1 In welcher Form werden sie den öffentlichen Nahverkehr vereinfachen, für die Nutzer*in verbilligen, inklusiv gestalten und damit letztlich im Verhältnis zum Individualverkehr erhöhen?

  1. Sind kostenlose Jahreskarten für Haushalte ohne PKW geplant? – Wer sich mit dem Gedanken trägt auf das Auto ganz zu verzichten, hat darin einen großen Anreiz.
  2. Inwieweit intensivieren Sie Carsharing? – Jedes Carsharing-Auto ersetzt vier bis sechs individuelle PKW. Auch auf dem Land haben sich inzwischen die Grundlagen verändert.
  3. Wird eine Innenstadtmaut für PKW eingeführt? Oder wann werden die Parkgebühren für den Individualverkehr genauso teuer wie die Bustickets in die Innenstadt oder umgekehrt? – Solange es günstiger ist, mit dem PKW in die Innenstadt zu fahren und dort zu parken, wird der Bus nicht ausgelastet sein und die Stadt muss immer mehr Parkplätze vorhalten, evt. weitere Parkhäuser bauen. In vielen Großstädten wurde dies schon begonnen, in Kleinstädten ist das Parken häufig kostenfrei, während der Bus selten fährt und teuer ist.
  4. Werden die Bereiche um die Schulen, die zu einer Buskartenberechtigung für die Schüler*innen führen, erweitert? – Insbesondere im Winter werden dadurch Mamitaxis vermieden.
  5. Wird es PKW freie Zonen um die Schulen herum geben? – Die Autos (und damit ausgerechnet die Mamitaxis) sind die größte Bedrohung für die Schüler*innen.
  6. Gibt es autofreie Tage? – Man könnte zu einem CO2 Spartag aufrufen.
  7. Wann wird die Stadt autofrei (Sondergenehmigungen muss es natürlich zum Beispiel für Taxen, Krankenwagen etc. geben)?
  8. Wenn sie weiterhin auf Individualverkehr setzen, inwieweit fördern Sie den Aufbau von Wasserstofftankstellen? – Diese müssen vorbereitet sein, damit Wasserstoffantrieb möglich ist. Es ist dabei auf Bio-Wasserstoff zu achten.
  9. Wenn Sie weiterhin auf E-PKW setzen, ist der Strom in den Tankstellen dafür ökologisch verträglich? – Wenn E-PKW mit Kohlestrom angetrieben werden, bedeutet dies, dass sie genauso klimaschädlich sind, wie Benzin/Diesel/Gas-angetriebene PKW. Wird dafür Atomstrom genutzt, bereiten sie eine Altlast, die über Jahrtausende bestehen bleibt.
  10. Müllabfuhr, Stadtwerke, Feuerwehr, Busse etc – Inwieweit sorgen Sie bei der Neuanschaffung von Fahrzeugen für saubere Antriebsenergie (Frei von Kohle, Atom, Biosprit, fossilen Brennstoffen)?
  11. Wäre es z.B. eine Überlegung wert, ein nächtliches Tempolimit von 30km/h, oder eines in der Innenstadt einzurichten?

1.2 In welcher Form fördern Sie den Fahrradverkehr?

  1. Wann werden die Ampeln für Fahrradfahrer*innen mit den Ampeln für PKW an Kreuzungen gleichgeschaltet? (Zur Zeit muss man oft erst absteigen und auf den Knopf drücken, bevor die Ampel auf Grün springt, dies verzögert sehr den Fluss auf Fahrradwegen.)
  2. Wann werden Sie die jährlichen Investitionen für Fahrradwege/-straßen und Abstellmöglichkeiten, auf die Höhe der Investitionen in Straßen für PKW und LKW bringen?
  3. Wann/Wo gibt es Fahrradschnellwege?

1.3 In welcher Form fördern Sie die Aufenthaltsqualität in der Stadt/Innenstadt für Fußgänger*innen?

  1. Wann werden Sie mit einer intensiven Begrünung von Plätzen, Fassaden, Dächern beginnen? – Diese vermitteln Lebendigkeit und damit ein Sicherheitsgefühl, senken die Feinstaubbelastung, reduzieren CO2 und produzieren Sauerstoff.
  2. Inwieweit haben Sie inzwischen die Straßenlaternen auf LED umgestellt und auf biologisch verträgliche Wellenlängen des Lichts? – Fußgänger sollen sich sicher fühlen, aber die Einflüsse auf die Tierwelt (Anziehen nachtaktiver Insekten, Störung des Vogelflugs bei Zugvögeln) und die allgemeine Aufhellung der Erdatmosphäre (Lichtverschmutzung, die astronomische Beobachtungen infolge Streuung des Lampenlichts in der Atmosphäre des Nachthimmels behindert) verhindert werden. Eine Beleuchtung für Bürger*innen auf Kosten der Mitwelt ist zu meiden.
  3. Welche Maßnahmen haben Sie ergriffen, damit Lebensräume für die Bürger*innen, die zur Zeit noch von Autos besetzt sind, wieder für den Menschen und seine Lebensqualität erschlossen werden?

Inwieweit reduzieren Sie Lastkraftverkehr auf ein Minimum?

  1. Wie stellen Sie sicher, dass Logistikunternehmen in und um den Ort vermieden werden? Wann werden Sie diesbezüglich eine Vorgabe verabschieden?
  2. Werden Sie tägliche Zeiten ausweisen, in denen der Lastkraftverkehr aus dem Ort ausgeschlossen ist (Sondergenehmigung für Lebensmittel, Umzüge)?

2. Energie

Wie weit sind wir mit unserer Stadt/Gemeinde auf dem Weg der Dekarbonisierung? Inwieweit ist die Energie dezentral? Inwieweit sind wir als Gemeinde unabhängig in Sachen Energie? Inwieweit haben Sie für unsere Stadt/Gemeinde eine Doppelstrategie aus Energie-Einsparung und Energie-Wende?

  1. Könnten Sie Klimaschutzberichte stärker kommunizieren, bitte? – Deutliche Klärung hilft gegen Unsicherheiten und Ängste.
  2. Inwieweit bekommen Bürgerenergiegenossenschaften politische Unterstützung von der Stadt / der Gemeinde oder können ihre Anlagen zu günstigen Pachtkonditionen auf kommunalen Grund errichten? – Bürgerenergiegenossenschaften investieren in die dezentrale Energieversorgung mit Geld, das die Kommune oft nicht hätte.
  3. Ab wann ist der eigene Strommix der Stadtwerke komplett frei von Kohle- und Atomstrom, wie ist der Ausstieg geplant? – Transparenz hilft gegen Fehlinvestitionen der Bürger*innen.
  4. Inwiefern ist der Strom für die kommunalen Gebäude (Rathaus/Gemeindehaus, Schulen, Sporthallen etc.) zum heutigen Zeitpunkt schon aus erneuerbaren Energien? Ab wann ist er es komplett?
  5. Inwieweit erschließt ein systematisch betriebenes Energiemanagement weitere wirtschaftliche Potenziale? Z.B. dass Wärmequellen und Wärmeabnehmer zusammen finden, die Energiebeschaffung optimiert, Fördermittel genutzt, Heizungen und Lüftungsanlagen laufend optimiert werden, Monitoring, Einsparprojekte in Kindergärten, Schulen, Dienststellen durchgeführt werden, Sanierungsfahrpläne aufgestellt und umgesetzt werden, genauso gesetzliche Vorgaben etc. – Gerade bei knapper Kasse lohnt es sich, auf erneuerbare Energie umzusteigen.
  6. Inwieweit lernen die zuständigen Verwaltungsbeamt*innen wie die Energiewende im eigenen Planungsamt voranzubringen sind? – Die zuständigen Verwaltungsangestellten, können bei den Klimaschutz- und Energieagenturen lernen, in Niedersachsen und Baden-Württemberg ist das kostenfrei.
  7. Sind bei der Veräußerung gemeindeeigener/städtischer Grundstücke im Kaufvertrag ökologische Energienutzungen vorgeschrieben? Ist dies für den Weiterverkauf bindend festgelegt?
  8. Gibt es fortschrittliche Pionierunternehmen, Change Agents? Werden Sie in irgendeiner Form gefördert, öffentlich geehrt, ausgezeichnet?
  9. Ist auf den Dächern in den Gewerbegebieten Platz für Solaranlagen, die den Firmen zur Nutzung angeraten oder von der Stadt/Gemeinde genutzt werden können? Kann die Stadt/Gemeinde darauf Einfluss nehmen?
  10. Haben Sie ein Gründachkataster?
  11. Gibt es ein Wärmekonzept für die Zukunft?
  12. Wann wird der stadt-/gemeindeeigene Gebäudestand saniert sein?
  13. Inwieweit ist die energetische Sanierung für Eigentümer und Mieter sozialverträglich, wird dieses verifiziert und wird dies für die Zukunft eingehalten? – Langfristig entlastet der Umstieg auf saubere Energie und Wärme private wie kommunale Haushalte erheblich.
  14. Ist der Ort Mitglied im Netzwerk 100%-Erneuerbare-Energie-Regionen?

3. Bauen und Wohnen / Arbeiten und Leben

  1. Wann gibt es einen Baustop? – Jeder neue Raummeter, der umbaut wird, benötigt Baumaterial und Heizwärme, erhöht also den Energieverbrauch, wodurch die CO2 Bilanz des Ortes steigt.
  2. Wenn dies nicht geplant ist, inwieweit ist beim Neubau Ausrichtung, Kompaktbauweise, Passivhausbauweise, die Nutzung erneuerbarer, ökologisch verträglicher Energien, Bepflanzung im Bebauungsplan vorgegeben?
  3. Inwieweit ist der Bau von Gebäuden selbst klimaneutral? Inwieweit haben Sie dazu verpflichtende Anforderungen aufgestellt? – Beton ist eine große Klimabelastung, Sand wird beim Bau gebraucht, ist aber inzwischen Mangelware auf der Erde und birgt großes Konfliktpotenzial in anderen Teilen der Erde.
  4. Inwieweit ist der Klimaschutz seitens der Gewerbe, auch der Gewerbegebiete sichergestellt. Gibt es Anreize und Ausschlüsse?
  5. Wieviel Boden (Fläche) wurde in den letzten 15 Jahren versiegelt und durch neue Bauten/Straßen verbraucht?
  6. Wieviel Boden wurde/wird im Gegenzuge entsiegelt?
  7. Wo haben Sie im Ort Hitzeinseln und wie steuern Sie gegen?
  8. Haben Sie einen Hitzeaktionsplan?
  9. Inwiefern werden im Ort Schadstoffkonzentrationen in der Luft gemessen und im Folgenden angemessen zu ihrer Verringerung vorgegangen?
  10. Wie sehen die Messergebnisse des Parameters AOT40 (kumulierte Ozonbelastung) aus?
  11. Entsprechen die Flächennutzungspläne, Bebauungspläne dem neuesten Stand des Klimaschutzes?
  12. Inwieweit gibt es Beratung und Unterstützung für ältere Mitbürger mit Eigenheimen eine Einliegerwohnung für mögliche Mieter*innen abzutrennen? Inwiefern wird dieses bekannt gegeben? – Ältere Bürger*innen legen Wert auf Selbständigkeit, sie leben in ihren Eigenheimen mietfrei, aber oft mit geringer Rente. Auch sind sie mit steigendem Alter verstärkt mit der Haus- und Gartenpflege überfordert. Eine Mieter*in  bringt eine finanzielle Erleichterung, könnte bei Gartennutzung auch in der Gartenpflege integriert werden und stellt einen Sozialkontakt dar. Einer Übernahme des Hauses durch Immobilienspekulanten wird entgegen gearbeitet und damit einer Verarmung der älteren Bürger*innen. Außerdem wäre der umbaute und zu heizende Wohnraum nun mit mehr Personen genutzt, das ist energieeffizient und klimaschützend. Es entsteht Wohnraum ohne Neubau und die damit verbundene Umweltbelastung wird vermieden. Es könnten auf diese Weise in sehr kurzer Zeit viele Wohnungen für junge Leute ausgewiesen werden.

4. Wasser

  1. Wie energieeffizient sind die Wasserwerke? Sind die mittelbar oder unmittelbar genutzten Kläranlagen energieautark?
  2. Wird Regen konsequent aufgefangen? Wird Regenwasser vom Schmutzwasser getrennt gesammelt? – Lässt sich so einfacher nutzen und überfordert die Kläranlagen weniger.
  3. Gibt es Konzepte für Starkregenereignisse? Retentionsräume? Sind Bach- und Flussläufe renaturiert? – Es gibt Fördertöpfe für Entschädigung der Landwirt*innen, wenn das Wasser auf Felder ausweicht, ausweichen darf.
  4. Inwieweit nutzt die Gemeinde / die Stadt Regenwasser beim Bewässern, in privaten wie öffentlichen Toiletten, bei der Fuhrparkreinigung, in Waschkellern von Gemeinde/Stadt-Wohnungen
  5. Inwieweit nutzt der Ort die Abwärme in den Kanälen mittels Wärmepumpen oder Wärmerückgewinnung? – Siehe in Hamburg Jenfelder Au.
  6. Inwieweit hat der Ort auf wasserdurchlässiges Pflaster umgestellt? – Bei Starkregenereignissen , aber auch für das Kleinklima sehr wichtig.
  7. Sind Quellen/ Ist das Grundwasser geschützt? Vor Pestiziden und Dünger ebenso wie vor Hochwasser?
  8. Gibt es inzwischen einen Güllekataster?
  9. Inwieweit ist das Wasser im Ort belastet und wie groß ist der Aufwand, es aufzubereiten?
  10. Wie ist dafür gesorgt, dass z.B. in der Landwirtschaft auf wassergefährdende Stoffe  verzichtet wird?
  11. Die EU-Wasserrahmenrichtlinie schreibt die Phosphorelimination vor, inwieweit halten Sie dieses ein oder planen Sie Phosphor sogar zu recyceln? – Phosphor ist Problemstoff und endlicher Rohstoff, er muss sehr energieaufwendig gewonnen werden und trägt zur Überdüngung der Gewässer bei, muss also energieaufwendig wieder entfernt werden.
  12. Hat das Wasser bei Hochwasserereignissen genügend Platz? – Retentionsraum ist wichtig und kann, auch bei einer Deicherstellung/-sanierung, geschaffen werden.

5. Landschaft, Landwirtschaft, Landschaftsschutz

  1. Gibt es Unterstützung für Landwirtschaftliche Betriebe in und um den Ort herum, damit diese ihre Höfe und ihr Land erhalten können und eine Umstellung auf ein ökologisches Arbeiten erleichtert wird? Sind Sie diesbezüglich im Gespräch?
  2. Inwieweit unterstützt Die Stadt durch die Verpflegung in Schulen etc den ökologischen Anbau im Ort? – Das Biostädte-Netzwerk gibt einen Leitfaden heraus, wie die Kommunen sich rechtssicher Bio-Produkte im kommunalen Kontext besorgen.
  3. Gibt es eine Förderung für Produkte aus der Region für die Region?
  4. Ist es verpflichtend, bei Land- und Grundstücksverkauf aktuelle, aussagekräftige Bodenproben nehmen zu lassen? Gibt es ein Monitoring dazu? Gibt es dazu öffentlich einsehbare Karten? Wie wird dies kommuniziert? – Vergifteter Boden muss erkannt werden, um Schäden für die darauf oder in der Nähe lebenden Menschen, Tieren und Pflanzen zu verhindern oder die Ursache für Schäden erkennen zu können. Auch rechtlich ist dies wichtig. Gesunder Boden ist eine wertvolle und endliche Ressource und muss erhalten bleiben.
  5. Inwieweit haben Sie Flächen in der Stadt/Gemeinde und Landschaft biologisch/ökologisch aufgewertet, inwiefern sind Sie dabei?
  6. Ist der kommunale Forst, die Landschaft auf naturnahe, nachhaltige Bewirtschaftung ungestellt? Wieviel Prozent der Fläche ist dem Naturschutz und Landschaftsschutz gewidmet? Wieviel Prozent des Waldes ist Naturwald? – Es gibt finanzielle Unterstützung beim Waldklimafond des Bundes.
  7. Sind Landschaftsschutzgebiete und Naturschutzgebiete tatsächlich für die Zukunft geschützt? – Es wurde teils Interesse bekundet, im Landschaftsschutzgebieten Gewerbegebiete zu bauen, ist das zuverlässig unterbunden? 
  8. Gibt es inzwischen ein Fällverbot (Ausnahmen nur mit geprüften und berechtigten Sondergenehmigungen)? –  Die jetzige Baumschutzsatzung ist nicht ausreichend, Bäume und Pflanzen sind die einzigen Landlebewesen, die CO2 verringern und Sauerstoff erzeugen.
  9. Inwiefern unterstützen Sie in diesem Jahr Initiativen, die für Klimaschutz, Landschaftsschutz, Tierschutz, Insektenschutz aktiv sind? Inwiefern erhalten Sie das von diesen Initiativen bereits Erreichte oder inwiefern geht es wieder verloren?
  10. Hat die Stadt / Gemeinde Biodiversitätsbeauftragte?
  11. Sind Sie Mitglied oder hat sich aus der Mitgliedschaft bei dem Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt irgendeine Handlung seitens der Stadt/Gemeinde ergeben?
  12. Inwiefern wird dafür gesorgt, dass die Landschaften um die Wanderwege herum natürlich und ökologisch wertvoll sind? Schönheit macht sich auch bezahlt: Die Wanderwege bringen erheblich mehr Geld durch Tourismus in die Kassen, als noch 2015 zu erwarten war. Hier entsteht regionale Wertschöpfung durch Natur- und Klimaschutz.
  13. Inwiefern verbessern Sie die Standorte der hiesigen Bäume?
  14. Inwieweit verbessern Sie in der Kommune die Bedingungen für heimische Wildtiere, z.B. indem Sie die Setz- und Schonzeit regelmäßig ab 1. Februar eines Jahres kommunizieren, dabei verdeutlichen, dass bestehende Nist- und Ruhestätten Pflegemaßnahmen und Fällungen unzulässig machen. und setzen die Einhaltung verlässlich durch? – Veränderte Vegetationsperioden führen zu sehr viel früherem Nestbau, früherer Laichzeit. Wenn in der bisher ausgeübten Praxis weiter gefällt wird, dann trifft das in erheblicher Weise die Aufzucht der Tiere, für die wir eine Fürsorgepflicht haben, solange sie bei uns sind.
  15. Inwieweit sind die Grüngebiete, in denen sich Tiere leben, so miteinander verbunden, dass die Fußgänger unter den Tiere gefahrlos von einem Gebiet zum nächsten kommen? – Dies vermeidet Inzucht und Krankheiten.
  16. Inwieweit wird die Klimaschutzfunktion der Böden, insbesondere moor- und humusreiche Oberböden, bedacht? Werden Sie gesondert geschützt und aufgebaut? – Moore zum Beispiel machen nur 3% des weltweiten Bodens aus, speichern aber 30%  des  in der Pedosphäre gespeicherten Kohlenstoffs.
  17. Verpachtet die Stadt Land an Landwirt*innen? Sind Pachtbedingungen und Preise der kommuneneigenen Flächen für ökologischen Landbau günstiger?
  18. Inwieweit gibt es schon Kombinationen von Solardach und  Gemüse-Anbau?
  19. Wie stark ist der Wald durch Dürre und Borkenkäfer geschädigt worden, inwieweit musste gefällt werden und wie wird dies ausgeglichen?
  20. Sind groß angelegte Baumpflanzaktionen geplant? Inwieweit gibt es Unterstützung für private Pflanzungen?
  21. Wann werden Kiesgärten verboten? – dies ist wegen der schlechten Wirkung auf Mikroklima, Flora und Fauna bereits in einigen Bundesländern/Orten der Fall.

6. Geld / Plan

  1. Ist die Stadt / Gemeinde ein Vorbild in ihren Handlungen im Sinne des Klima-/Umweltschutzes, der Klimagerechtigkeit, im Ressourcenverbrauch, im Sinne der Lebensqualität der kommenden Generationen? Hat sie einen Plan /ein Konzept wie dies gelingen kann? Inwieweit folgt sie diesem Plan / Konzept?
  2. Inwieweit erkennen Sie den Schutz der Bürger*innen als Notwendigkeit und Ihre Verantwortung? Wann werden Sie für unseren Ort eine öffentliche Selbstverpflichtung erklären? – Leistungen der Daseinsvorsorge werden den Pflichtaufgaben zugeordnet.  In das Gebot der Wirtschaftlichkeit fällt die CO2 Einsparung, die auch eine Entlastung des kommunalen Haushaltes einhergeht.
  3. Inwieweit stellt die Stadt/Gemeinde sicher, dass die Banken, mit denen sie arbeitet, Gerechtigkeit und Erhaltung der Lebensgrundlagen fördern? in welche Projekte investiert die Bank oder Sparkasse, wohin verleiht sie? Sind da Waffen bei? Atomwaffen, Kampfpanzer, Drohnen  (mit Waffen werden Milliarden-Geschäfte gemacht, außerdem arbeiten Militär und Rüstungsindustrie sehr unökologisch). Nahrungsmittelspekulationen? Gentechnik, Tierversuche, Kinderarbeit oder Menschenrechtsverletzungen? Bremsen sie gar die Energiewende? Haben sie Schattenfinanzplätze? Das müsste recherchiert werden, die aktuellen Nachrichten dazu beachtet werden.
  4. Inwieweit nutzt die Stadt/Gemeinde grüne Versicherungen / ist die Pensionskasse klimafreundlich?  – Auch Versicherungen  investieren, aber ist ihr Handeln ethisch vertretbar?
  5. Gibt es Kommunikation bezüglich dieser Themen zwischen Bank/Sparkasse und dem Ort, fragen Sie nach, bzw. wird dem Geldinstitut, der Versicherung nahe gelegt, sich ethisch und im Sinne einer Gerechtigkeit, z.B. Klimagerechtigkeit, zu verhalten?
  6. Hat die Stadt selbst einen grünen Fond, oder mit anderen Kommunen zusammen, in den die Bürger investieren können?
  7. Wieviel Geld ist für diese vielfältigen, alle hier genannten, Aufgaben im jetzigen Haushalt, genauso im mittelfristigen und im langfristigen?
  8. Ist für all diese Themen ein Umweltmanager/-beauftragter eingestellt oder wer koordiniert? Oder hofft die Stadt/Gemeinde noch, das ginge kosten- und personalneutral? – In der Regel ist der Personalbestand schon ausgedünnt und solche Großbaustellen Energiewende und Natur/Klimaschutz lassen sich erfahrungsgemäß nicht nebenher erledigen.
  9. Wer hat die Verantwortung?
  10. Nutzen Sie die Energieagentur des Landes? Erhalten Sie schon die Förderinformationen des Difu (Deutsches Institut für Urbanistik)?
  11. Inwieweit nutzen Sie den Konvent der Bürgermeister, den Deutschen Städtetag, das Klimabündnis, um die kommunale Stimme aus dem Ort hören zu lassen und Unterstützung zu bekommen?
  12. Sind schon Mittel aus der Nationalen Klimaschutzinitiative oder aus anderen Programmen in unseren Ort geflossen, ins Rathaus oder zu lokalen Akteuren?
  13. Gibt es ein Controlling / Monitoring zusätzlich zum Nachhaltigkeitsbericht, Klimaschutzbericht, sodass die Erfolge oder Nichterfolge der Maßnahmen erkannt werden, dass man Entwicklungen und Tendenzen sieht und fördern oder umleiten kann? – Ein Nachhaltigkeitsbericht als Muster wird vom Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt.
  14. Nutzt man die Multiplikatoren wie Vereine, soziale Organisationen, Gewerke, Handel, Netzwerke, Zeitung etc, um Maßnahmen für Natur-/Klimaschutz, Klimaanpassung und Klimagerechtigkeit in die Bevölkerung zu tragen und zum Mitmachen zu bewegen? Gibt es dazu weitere Öffentlichkeitsarbeit?
  15. Ist der Stadt/Gemeinde klar, dass wir in einer Gründerzeit leben, in der neue Ideen und Lösungen gebraucht werden und schnell Erfolg haben können und fördert solcherlei Ideen im Ort/für den Ort?
  16. Gibt es Veranstaltungen wie „So halbiere ich meine Stromrechnung“, „Wir entrümpeln unser Haus von Stromfressern“ oder „Ich dusche mit der Sonne“ von der Gemeinde/Stadt oder werden von ihr gefördert?
  17. Inwieweit wollen wir im Ort Prioritäten setzen, um die Fülle der Maßnahmen zu strukturieren?

7. Katastrophenschutz

  1. Inwieweit wird der Klimawandel wahrgenommen? Welches Handlungsfeld, welcher Ortsteil ist wie betroffen?
  2. Haben Sie neben dem Klimaschutz Anpassungsstrategien an den Klimawandel? – Vom Bund gibt es schon seit 2008 den politischen Rahmen durch die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS). Dieser wendet sich gezielt an die Kommunen. Oder es gibt das Webtool Stadtklimalotse. Es gibt Fördermöglichkeiten.
  3. Inwieweit bekommt die Feuerwehr gezielte Unterstützung? – Wald- und Vegetationsbrände benötigen ein anderes Know How als Gebäudebrände, werden beispielsweise Fortbildungen diesbezüglich von der Stadt/Gemeinde finanziert?

Wir danken Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit! Wir wissen, dass sich vielleicht noch nicht alle Fragen beantworten lassen. Für manches benötigt es sicherlich erst Beschlüsse. Doch kann die Verwaltung auch eigenverantwortlich an Themenfelder gehen bzw. notfalls Anträge stellen.

Wir bitten Sie dringend, diesen Fragenkatalog  als eine Art Ideenfundus zu betrachten, so dass sich im Sinne von Natur- und Klimaschutz / Klimagerechtigkeit  und Lebenserhalt / Lebensgrundlage auch für die anderen Teile dieser Erde möglichst schnell und ebenso für die kommenden Generationen messbare Verbesserungen ergeben.

Herzlichen Dank  (Eure Unterschrift und Datum)

Klima: Eine Recherche. Teile 1-3

Hier ist die ganze Recherche in einem PDF (die Bilder haben beim Umformen etwas gelitten, aber es ist gut lesbar).

Teil 1. Erkennen und Verdeutlichen

Teil 2 Anzeigen, Aufzeigen

Teil 3 Handeln

Wahrscheinlich ist es so besser für Euch zu lesen.

Vielen Dank für das Interesse!

Cornelia Cornels-Selke

Sehen wir uns morgen?

Liebe Freunde

Wie inzwischen viele, viele Organisationen, ob Umwelt-, Tierschutzvereinigung oder Gewerkschaft, unterstütze auch ich morgen die Jugend in ihrem Ruf nach Besinnung: Es ist weltweiter Friday for Future.

Ich möchte, dass ALLES, WAS NÖTIG ist, unternommen wird, damit alle Kinder dieser Erde (aber natürlich auch Tiere und Natur) eine gute Zukunft auf dieser Erde erleben können.

Teilweise ist das ganz einfach, MAN LÄSST EINFACH MAL EIN PAAR SACHEN WEG: In diesem Falle sparen wir uns einmal, morgen zur Arbeit zu gehen. Das wäre ein Statement, morgen wegzubleiben und stattdessen bei der nächsten Friday for Future Demo zu erscheinen (also jede/r so wie sie/er kann. Ich selbst arbeite bis kurz vor 12.00 Uhr und dann komme ich zur Paulus Kirche in Buchholz, um den Jugendlichen dort zu zeigen, dass ich sie unterstütze). Und außerdem sollten wir Überstress und Überarbeitung grundsätzlich vermeiden. Das was uns quält, das quält auch den Planeten. Unsere Überproduktivität, höher, schneller, besser, weiter, mehr, möglichst von allem 100% bekommen, aber billiger, macht alles platt – uns und die Erde (wir können dies bei unserem Körper abschauen: Kein Organ hat das gesamte Blut. Es wird hin und her gegeben, immer dorthin, wo es gebraucht wird. So haben alle reichlich).   Wer häufig alleine ist, kann sich auch das morgen nebenbei ersparen, so eine Demo ist ein Bad in der Menge.   Grübeln kann man genauso bleiben lassen wie “alles-alleine-machen”. Morgen merken wir, dass wir viele sind, die eine gute, also lebenswerte, Zukunft wollen. Zusammen geht es leichter und gibt Mut.   Morgen lassen wir auch das Fitnessstudio weg, jedenfalls in Buchholz in der Nordheide. Soweit ich gehört habe, treffen sich stattdessen spontan gegen 18.30 Uhr am Rathaus ein paar Freunde zu einer kleinen Fahrradtour.   Ach, es gibt noch vieles, was man einfach weg lassen kann und dann geht’s allen sogar besser, aber davon kommt sicherlich etwas in meinem nächsten Rundbrief, da geht es mal wieder um Gesundheit (dauert aber noch ein bisschen).   Heute, am 19.9.19, erst einmal viele liebe Grüße und vielleicht sehen wir uns morgen, am 20.9., oder gehen im Geiste gemeinsam auf einer der weltweiten Demos mit Kindern, Jugendlichen, Eltern und Großeltern und allen anderen zusammen.   Ich würde mich freuen, Euch zu sehen.  

Eure Cornelia Cornels Selke

Ein offener Brief

Am Weltbienentag, den 20.05.2019, übergaben Bärbel
Schmidt und Cornelia Cornels-Selke stellvertretend für die ehrenamtlichen
Initiativen, die sich im Raum Buchholz für das Thema Insektenschutz
engagieren, einen offen Brief mit konstruktiven Vorschlägen zur Verbesserung
der Lebensbedingungen für Bienen, Hummeln & Co an den ersten Stadtrat Dirk
Hirsch, mit dem Ziel gemeinsam mit der Stadt dieses wichtige Thema
voranzubringen. “Buchholz muss agieren, statt nur zu reagieren. Wir wünschen
uns dringend, dass die Stadt Buchholz grundsätzlich mit gutem Beispiel
vorangeht und ihre Bürger dabei mitnimmt”, meint Cornelia Cornels-Selke.
Buchholz hat sich mit der Teilnahme am Bündnis für Kommunen für biologische
Vielfalt klar für ein Engagement in Sachen Naturschutz positioniert,- aber
wird die Stadt dieser Rolle auch gerecht? “Die Übergabe des Banners
“Insektenfreundliches Buchholz i.d.N.” werden wir noch etwas vertagen
müssen. Wir hoffen, dass dies recht bald geschieht, denn die Uhr tickt”, so
Bärbel Schmidt von den “Bienenbotschaftern”. Auf ein weiterhin großes
Engagement der Initiativen kann die Stadt sich allerdings verlassen, das
haben beide Vertreterinnen verdeutlicht.”

Offener Brief

Sehr geehrter Herr Röse,

Heute, am 20. Mai ist Weltbienentag, gefolgt vom internationalen Tag der Artenvielfalt nur zwei Tage später. Das Thema „Insektensterben“ bzw. „Verlust der Biodiversität“ ist mittlerweile ins Bewusstsein der meisten Menschen gerückt und als eines der großen Dramen unserer Zeit erkannt. Aber es braucht nicht nur bienenfleißige Bürger sondern auch mutige, entschlossene Politiker, die bereit sind neue Wege zu gehen und wirklich etwas für den Erhalt der Natur und damit unserer Lebensgrundlage zu tun.

Viele gute und inhaltlich nicht schwierig umzusetzende Vorschläge und Eingaben der Umweltverbände und Parteien sind in den letzten Jahren ungehört geblieben. Aber es gibt Hoffnung. Im Raum Buchholz engagieren sich seit einiger Zeit mit enormen Aufwand an Zeit, Energie, Muskelschmalz aber auch Spaß einige ehrenamtlichen Organisationen sowie Projekten an Schulen und Einrichtungen, die versuchen Bienen und anderen Insekten eine Stimme zu geben. Und das mit Erfolg. Viele Menschen konnten durch den direkten Vor-Ort-Bezug begeistert und zum Mitmachen bewegt werden.

Die Buchholzer Bürger wünschen sich eine naturnahe und gesunde Umwelt und Stadt; das ist z.B. über das ISEK-Verfahren sehr deutlich geworden. Die Zeit ist reif für einen Wandel – das zeigt uns auch das „Volksbegehren Artenvielfalt“ in Bayern. 1,75 Millionen Menschen sind dafür persönlich in ihre Rathäuser gegangen und dieses Thema ist in den Medien weltweit täglich präsent.

Aber auch wir in Buchholz können gemeinsam eine Menge mehr bewirken. Sie selbst haben letztes Jahr dem NDR in einem Interview gesagt „Bienen haben Priorität“.

Wir, die Initiativen und Ehrenamtlichen, die sich dem Thema „Insektenschutz“ verschrieben haben, sehen durchaus den Willen und den guten Ansatz der Stadt uns in unserem Vorhaben zu unterstützen, wünschen uns von der Stadt Buchholz jedoch diesbezüglich ein deutlicheres Bekenntnis und Engagement. Die Stadt Buchholz hat unserer Meinung nach eine klare Vorbildfunktion und sollte wichtige Impulse an die Bürger geben. Wer unser Ökosystem als Existenzgrundlage erhalten will, sollte für die Natur mehr als nur ein Taschengeld bereitstellen und Umweltaspekten bei der Planung den notwendigen Raum geben. Buchholz kann nicht ins Unermessliche wachsen; wir müssen mehr zum Erhalt unser aller Lebensgrundlage tun und die Investitionen in dieselbige deutlich erhöhen.

2012 ist die Stadt Buchholz mit der Unterzeichnung einer Deklaration dem Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ beigetreten und damit eine Art Selbstverpflichtung eingegangen. Darüber freuen wir uns sehr. Oft ist die Akzeptanz naturnah gestalteter Flächen in der Bürgerschaft jedoch ein großes Problem. Dieses Thema kann die Abteilung Stadtgrün allein nicht meistern. Es braucht jemanden, der all die aus unserer Sicht notwendigen Schritte lenkt / koordiniert. Sonst versandet die schönste Idee im Beton der zunehmenden Flächenversiegelung. Daher wünschen wir uns von der Stadt Buchholz:

  • Benennung einesAnsprechpartners und Verantwortlichen „Umweltschutz“
  • Einstellung von Mitarbeitern im Bereich Arten- und Umweltschutz als bürgernahe Ansprechpartner für Kindereinrichtungen, Bewohner, Landwirte, Waldpächter, etc. (z.B. über ein Freiwilliges ökologisches Jahr)
  • Einbindung, Schulung und Verpflichtung der Bauhofmitarbeiter zu einem ökologischen Grünflächenmanagement. Das bedeutet z.B.
    – Reduktion der Schnittfrequenz (bestenfalls nur einmal jährlich im Herbst) mit konsequenter Abfuhr des Schnittgutes
    – weitestgehender Verzicht auf Pestizide und Düngung
    – Straßenbegleitgrün als ökologisches Potenzial nutzen
  • Ausschließliche Verwendung von heimischen und gebietsspezifischen Arten auf naturnahen Flächen und Naturerlebnisräumen im Siedlungsbereich
  • Wir fordern eine verständliche Erklärung, warum sich gegen die Begrünung / Bepflanzung von Regenrückhaltebecken gesperrt wird.
  • Reduzierung von Lichtverschmutzung durch die Umrüstung sämtlicher Straßenlaternen auf energiesparende und insektenfreundliche Amber LED Lampen
  • Konsequenter Schutz von bestehenden Naturschutzgebieten und naturnahen Flächen
  • Konsequente Umsetzung der in den Bebauungsplänen festgeschriebenen Vorgaben zur Versiegelung / Bepflanzung
  • Offenlegung der „Karte für Blühinseln“ mit dem Ziel der konsequenten und kontinuierlichen Erweiterung und Pflege
  • Umsetzung der durch die CDU vorgestellte Teilnahme am Projekt „BienenBlütenReich“ des Netzwerkes Blühende Landschaft
  • Umsetzung der geplanten Begrünungsvorhaben auf den Buchholzer Friedhöfen

Es gibt viel zu tun. Setzen Sie sich mit uns an einen Tisch und lassen Sie uns daran arbeiten, dass die Stadt Buchholz mit Recht und Fug von sich behaupten kann,

eine „Insektenfreundliche Stadt Buchholz“ zu sein.

Bärbel Schmidt für „Die Bienenbotschafter“

Cornelia Cornels-Selke für „Eine Wiesenpatenschaft“

Monika Köster-Zahlten
für „Unsere Dörfer für Bienen und Insekten“

ONE LESS CAR

ONE LESS CAR

Liebe Freunde

Wir haben ein neues Projekt.

Sicherlich wisst Ihr, dass wir mit der Delfinbotschaft erstens direkt Gutes tun wollen, einfach damit es den Menschen gut geht, indem wir Ihnen Beratungen und Behandlungen geben. Damit dies sowohl gleich heute, aber eben auch für die Zukunft Verbesserungen bringt, liegt unser Hauptaugenmerk insbesondere auf Kindern und jungen Menschen.

Und genau aus diesem Grunde, gehören auch Projekte dazu, die sich für die Umwelt einsetzen und uns allen indirekt ebenfalls Gutes tun. Und so ein Projekt haben wir diesmal.

Es heißt: ONE LESS CAR.

Jeder, der Fahrrad fährt und/oder die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt oder auch Fahrgemeinschaften bildet, ist in unseren Augen ein Klimaheld/eine Klimaheldin! Er oder sie verbraucht kaum Ressourcen – sondern eher eigene Kalorien – und tut uns allen damit einen Gefallen.

Mit dem ONE LESS CAR – Projekt wollen wir andere ein bisschen anstecken. Ihr seht schon auf den Bildern, wie es funktioniert, nicht wahr? Jeder/Jede, die auf dem Fahrrad, auch zu Fuß oder per Bus und Bahn mit diesem T-Shirt durch die Gegend fährt und läuft, hinterlässt eine Botschaft. Wer an ihnen vorbei geht oder fährt, sieht vielleicht nur kurz den Schriftzug. Aber das Wort hallt nach und bringt zum Nachdenken.

ONE LESS CAR — WOLLT IHR DABEI SEIN?

Ihr könnt uns passiv unterstützen:

Jede Spende an uns, die ONE LESS CAR als Betreff hat, hilft uns T-Shirts drucken zu lassen, damit wir sie an die fleißigen Radfahrer verteilen können.

  • Jetzt gerade findet zum Beispiel das „Stadtradeln“ statt: www.stadtradeln.de/home/. Hier in Buchholz, aber bei Euch sicherlich auch, wird jetzt im Mai im Wettbewerb kräftig in die Pedale getreten.
  • Dazu kommen all die Kinder, die selbst zur Schule radeln und sich nicht von der Mutter chauffieren lassen.
  • Die Studenten fahren Rad oder nehmen die Öffis.

Auch hier wollen wir bewusst vergeben. Die T-Shirts haben gute Qualität, sie werden gerne getragen.  

Wir wollen damit danken und loben, also bestärken und wach machen. Und anstecken!

Ihr könnt uns aktiv unterstützen: Wenn Eure Spende über 20€ liegt, dann können wir direkt auch Euch so ein T-Shirt senden. Ob Ihr das selbst tragt oder an Eure Rad fahrenden Kinder verschenkt, wir freuen uns! Jeder Aktive gibt damit eine gute Botschaft weiter, die zum Nachdenken und Nachmachen einlädt. Schreibt dann bei Eurer Spende in die Betreffzeile ONE LESS CAR und dazu Eure Adresse, die gewünschte Größe und Rund- bzw. V-Ausschnitt, dazu männlich oder weiblich und wir senden Euch genau so ein T-Shirt zu. Und natürlich die Spendenquittung (Wir können leider nichts umtauschen, es ist ja kein Verkauf, wir senden einfach genau die gewünschte Größe zu). Das Spendenkonto findet Ihr unten in der Signatur.

Lasst uns gemeinsam die Menschen um uns herum anstecken und so miteinander etwas für Natur und Umwelt tun.

Macht mit, bitte!

Ich grüße und danke herzlich

Cornelia Cornels-Selke

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten: 2105820200, Volksbank Nordheide, Blz. 24060300 und

90209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, Blz. 20750000

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU  und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i. d.N. · Tel.: 04181/217878  · Mobil: 01522/8595480

info@Delfinbotschaft.de

www.Delfinbotschaft.de