Eine Wiesenpatenschaft und Seedbombtauschbox

Eine Wiese ist ein Biotop. Wir wollen dem Rechnung tragen und die Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Insekten und Kleintieren bei der Anlage und Pflege berücksichtigen.

Wir freuen uns jetzt schon darauf zu sehen, wie sie gedeiht,

und wir wünschen uns viele Nachahmer.

Finnja Hoffmann Dennis Lorenzen

Cornelia Cornels-Selke

Sommer 2018

 

“Eine Wiesenpatenschaft”

 

So heißt eine Buchholzer Initiative von drei Hamburger Studenten in Verbindung mit der Delfinbotschaft, die für heimische Insekten Lebensraum zurück gewinnen will.

“Wir haben uns bewusst gegen eine einmalige Aktion und für eine dauerhafte Wiesenpatenschaft entschieden, weil sie nachhaltiger ist. So können wir für diese Wiese dauerhaft planen, anlegen und sie langfristig begleiten.”

Lage: Die Wiese befindet sich direkt an der Ecke vom Steinbecker Mühlenweg und dem Spazierweg, der in den Buchholzer Stadtwald hinaufgeht, schräg gegenüber vom Tannenbogen.

Die Fläche war vormals eine Pferdeweide, gesäumt mit Bäumen und Büschen, dann wurde sie zur Lagerung von Baumaterial benötigt.

Nun sind ca. 400 Quadratmeter innerhalb dieser Fläche für eine Wiesenpatenschaft von uns in Pflege genommen worden.

Die Idee: Wir trafen uns im Studium, wir sprachen über Themen, die uns bewegen, und wir alle empfanden Unterschriftenaktionen für Bienen, Wildbienen, Schwebfliegen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Mitglieder der Insektenfauna als wichtig, aber kaum ausreichend. Wir wollten mehr tun, praktisch tun, sofort tun und nachhaltig tun! So sind wir auf die Idee einer Wiesenpatenschaft gekommen.

Die Beschaffenheit der Wiese am Anfang: Der Boden der ungefähr dreieckigen Fläche gleicht Heidesand, er ist grau/schwarz und hat in ca. zwanzig Zentimetern Tiefe eine sehr harte, dunkle (Ton-?) Schicht. Bewuchs gibt es kaum, aber dennoch finden wir hier Spitzwegerich vor, der auch jetzt schon Bienen anlockt (wie man unscharf auf dem rechten unteren Bild erkennt).

Grundsätzliches zu Boden:

Boden ist Lebensraum. Bodenpartikel liegen je nach Bodenart unterschiedlich dicht gepackt. Die Hohlräume dazwischen machen oft ca. die Hälfte des Volumens aus. Sie sind mit Luft oder Wasser gefüllt und werden von vielen Lebewesen bewohnt (z.B. Einzellern, Würmern, Ameisen, Spinnen, – aber auch Maulwürfe leben in der Tiefe der Erde). Ihre Arbeit ist unersetzlich im Kreislauf des Lebens.

Man kann intakte Böden nicht neu schaffen. Boden stellt eine endliche Ressource dar.

Wussten Sie, dass Boden

  • auch zur Aufnahme und Versickerung von Niederschlagswasser und für die Entlastung der Abwasserkanäle wichtig ist?
  • eine Bremswirkung auf die Abflussgeschwindigkeit bei Starkregenereig- nissen hat?
  • wenn er unversiegelt, aber bewachsen ist, für eine Anhebung des Grund- wasserspiegels sorgt?
  • das Kleinklima verbessert? Weil er unter anderem Rückstrahlungsflächen reduziert und weil Boden die Fähigkeit hat, bei feuchter Witterung Feuchtigkeit aufzunehmen, sie zu halten und bei trockener Witterung durch Verdunstung wieder abzugeben?
  • Dass außerdem der Boden damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leistet?

Steine:

Oft kommen Steine, wenn sie nicht, z.B. durch Erosion, freigelegt wurden, in den tieferen Bodenschichten vor. Doch auch über der Erde, als Steinhaufen, können sie guten Lebensraum spenden. Sie bieten einigen Tieren und Pflanzen die besten Bedingungen. Flechten und Moose besiedeln die Steine und anspruchslose Pflanzen die Spalten. Eidechsen, Schlangen, Insekten wärmen sich in der Sonne auf den Steinen. Kleintiere, wie zum Beispiel Erdkröten und Zwergspitzmäuse, verstecken sich darunter.

 

 

 

 

Reisighaufen

Es wäre schön, wenn es in jedem Garten eine unaufgeräumte Ecke gäbe. Ein Haufen aus Zweigen, Ästen, Rinde und Blättern ist wertvoller Lebensraum. Kaum aufgeschichtet, wird er sofort besiedelt. Insekten, Spinnen, Schnecken, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere suchen im Gewirr aus Zweigen, sichtgeschützt durch die Blätter von oben, Schutz, Schatten, Versteck, Nistplatz und Überwinterungsstätte. Auch von dem Verrottungsprozess leben Tiere und später wird der Haufen zu natürlichem Dünger.

Viele der Tiere, die in einem Reisighaufen leben, vertilgen große Mengen an pflanzenschädigenden Insekten und deren Raupen, das dient auch dem Gartenbesitzer. Auch die Ringelnatter ist ein Nützling, sie fängt beispielsweise Mäuse. Sie ist völlig ungiftig, lebt in Gewässernähe und auch sie zieht sich gerne in so einem Haufen zurück. Genauso verbirgt sich hier der Igel. Für ihn wollen wir außerdem noch ein kleines Extrahäuschen bereitstellen.

 

Achtung!

– Für Osterfeuer o.ä. Holz immer frisch aufschichten, sonst verbrennt man viele Tiere mit dem Anzünden!

– Besonders in der Setz- und Schonzeit sind immer Nester, zum Beispiel von den Gesangeskünstlern Zaunkönig und Rotkehlchen, im Reisighaufen. Deshalb vom 15. März bis 30. September Reisighaufen bitte unbedingt in Ruhe lassen!

 

Die Pflanzenwelt

Die Wiese bietet einige schöne Voraussetzungen. Wie erwähnt, gibt es bereits reichlich Spitzwegerich und auch einige Brennnesseln. Diese haben wir stehen gelassen, denn es war zu sehen, dass sie Bienen anlockten. Auch befindet sich ein kleiner Apfelbaum am linken Rand, während hinten und rechts Brombeersträucher das Gelände säumen. Damit ernähren sich kleine Säugetiere und Vögel. Und auch menschliche “Naschkatzen” finden hier etwas. Vielleicht sehen sie sich dann gleich unsere kleinen Holzschilder und einiges mehr auf der Wiese an und werden dazu angeregt, Zuhause Ähnliches anzulegen.

Durch den heißen und vor allem trockenen Sommer 2018 haben wir uns für Saaten entschieden, die mit Trockenheit und auf schwierigen Standorten zurechtkommen. Sie werden erst durch die zu erwartenden herbstliche Niederschläge richtig ins Wachsen kommen.

Folgende Wild- und Kulturkräuter (natürlich für die norddeutsche Landschaft geeignet) haben wir ausgewählt:

 

Wildblumen 40%
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 1,00
Centaurea cyanus Kornblume 7,00
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 2,00
Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 1,50
Daucus carota Wilde Möhre 2,50
Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 2,00
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1,50
Isatis tinctoria Färber-Waid 0,50
Knautia arvensis Acker-Witwenblume 0,20
Leucanthemum ircutianum/vulgare Wiesen-Margerite 2,50
Malva moschata Moschus-Malve 0,70

 

Malva sylvestris Wilde Malve 2,50
Melilotus albus Weißer Steinklee 0,50
Melilotus officinalis Gelber Steinklee 0,50
Papaver rhoeas Klatschmohn 2,00
Plantago lanceolata Spitzwegerich 2,80
Potentilla argentea Silber-Fingerkraut 0,30
Raphanus raphanistrum Hederich 2,20
Reseda luteola Färber-Resede 1,00
Silene dioica Rote Lichtnelke 1,00
Silene latifolia ssp. alba Weiße Lichtnelke 1,00
Silene vulgaris Gemeines Leimkraut 2,50
Sinapis arvensis Ackersenf 1,00
Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 0,20

 

Tanacetum vulgare Rainfarn 0,10
Verbascum densiflorum Großblütige Königskerze 0,50
Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 0,50
40,00

 

Dazu 60% Kulturpflanzen
Allium fistulosum Winterzwiebel 2,00
Calendula officinalis Garten-Ringelblume 4,00
Camelina sativa Saat-Leindotter 3,00
Coriandrum sativum Koriander 5,00
Foeniculum vulgare Fenchel 4,00
Lepidium sativum Kresse 3,00
Lotus corniculatus Hornschotenklee 2,00
Medicago sativa Luzerne 2,00
Pisum sativum Futtererbse 12,00
Petroselinum crisp. Petersilie 3,00
Rucola selvatica Salat-Rauke 2,00
Trifolium incarn. Inkarnatklee 5,00
Vicia faba Winterackerbohne 13,00
60,00
Gesamt Gesamt 100,00

 

Extra für die Wildbienen haben wir zusätzlich beigemischt: Anethum graveolens – Dill • Anthemis tinctoria – Färberkamille • Aquilegia vulgaris – Akelei • Barbarea vulgaris – Barbarakraut • Betonica officinalis – Heilziest • Calendula officinalis – Garten-Ringelblume • Campanula patula – Wiesenglockenblume •  Crepis biennis – Wiesenpippau • Dianthus deltoides – Heidenelke • Echium plantagineum – Wegerichblättriger Natternkopf •  Hieracium pilosella – Kleines Habichtskraut • Knautia arvensis – Wiesenwitwenblume • Leonurus cardiaca – Herzgespann •  Linum grandiflorum – Großblütiger Lein • Lotus pedunculatus – Sumpf-Hornklee • Onobrychis arenaria – Sand-Esparsette • Origanum vulgare – Wilder Majoran / Dost • Pimpinella saxifraga – Bibernelle • Primula veris – Wiesen-Schlüsselblume • Prunella grandiflora – Große Braunelle • Salvia pratensis – Wiesensalbei • Thymus vulgaris – Gartenthymian • Trifolium medium – Mittlerer Klee • Verbena officinalis – Eisenkraut •

Auch diese Wildkräuter haben wir noch hinzu gemischt.

Alliaria petiolata – Knoblauchsrauke • Anthemis tinctoria –Buphthalmum salicifolium – Ochsenauge •  Ecchinacea purpurea – Sonnenhut • Echinops sphaerocephalus – Kugeldistel Echium plantagineum – Wasserdost • Galium verum – Echtes Labkraut • Hieracium pilosella – Kleines Habichtskraut • Hypericum perforatum – Echtes Johanniskraut •  Leontodon autumnalis – Herbst- Löwenzahn •  Papaver rhoeas – Klatschmohn • Pastinaca sativa – Pastinake • Pimpinella saxifraga – Bibernelle • Plantago lanceolata – Spitzwegerich •Tragopogon pratensis – Wiesenbocksbart • Verbascum nigrum – Schwarze Königskerze •

Insgesamt haben wir jetzt bunte Vielfalt, die für Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, aber auch für Schwärmer attraktiv ist.

Bald schon genießen wir duftende Nektar- und Nährpflanzen für Schmetterlinge wie z. B. Königskerze oder Dost. Auch der Nachwuchs der bunten Schwärmer findet in dieser Wildblumenwiese ein Zuhause – das schont die Nutzpflanzen in Nachbars Garten und wir können uns dennoch am bunten Schwärmen erfreuen.

Etliche Pflanzen sind außerdem Bodenentgifter. Sie befreien die Erde von Schwermetallen und Schadstoffen. Beispielsweise die Arabidopsis halleri, die Hallersche Schaumkresse, aber auch Senfsaaten und Weidelgras, genauso wie Pappeln. Das gewonnene Schwermetall kann dann wieder verwertet werden (Phytomining). Dies ist so eine außergewöhnliche und nutzbringende Entdeckung, dass es bereits Patente darauf gibt. Wir bedanken uns bei den Pflanzen, die uns wieder einmal Hilfe geben.

Teilweise halten unsere gesäten Pflanzen auch Saaten, die direkt von den Vögeln verspeist werden, bereit.

Und natürlich kommt als Sofortmaßnahme ein kleines Futterhaus in einen Baum (Verschiedene Saaten und Mehlwürmer)

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Heister sollte mit dazu. Also haben wir auch gepflanzt. Drei kleine regionale Buchen werden, wenn sie denn etwas zusammen gewachsen sind, einen weiteren schönen Schutzplatz für Vögel bilden. Sie sollen mannshoch bleiben und eine kleine, grüne, kugelige Insel auf der Wiese bilden.

 

 

Biotop Wiese – Unsere bisherigen Maßnahmen:

Grundzustand des Geländes erkennen und erhalten.

Überaus dominante Wildstauden entfernen, Spitzwegerich (Bienenweide) und Brennessel (für die Raupen des Tagpfauenauges) haben wir stehen gelassen.

Boden vorbereiten.

Säen (als Saatbeimischung haben wir Tonkügelchen gewählt, um auch bei leichter Feuchtigkeit diese etwas länger am Samen zum Keimen bereit zu stellen).

Feststampfen (es muss Bodenschluss erzeugt werden, deshalb haben wir uns hier gegen Seedbombs entschieden).

Bienenhäuser an geeigneten Plätzen anbringen.

Igelhotel aufbauen und an einem geeigneten Platz aufstellen.

Steinhaufen (Steine sammeln und abrollsicher aufstapeln).

Schildchen herstellen und jeweils einstecken/-graben.

Ein großes Schild am Spazierweg aufstellen (Es soll etwas mehr Erklärung für Interessierte bereithalten, als die kleinen Holzschilder dies können und es soll zum Nachmachen anregen).

Reisighaufen bestehend aus großen und mittleren Ästen und Birkenreisig, Rinde und Blättern schichten.

Heister pflanzen (der Boden war bis in die Tiefe quasi nur Staub, der unser mitgebrachtes Wasser sehr, sehr schwer aufnahm, das gibt uns einen Eindruck über den Gesamtzustand des Untergrundes zur Zeit).

Futterhaus aufhängen und füllen.

Wildpflanzensaat sammeln.

Saatkugeln herstellen.

Seedbox anbringen, kennzeichnen und füllen.

Diese Tauschbox im Internet bekanntgeben, damit sie leichter gefunden wird. Text dafür schreiben.

Als Textquellen haben wir Rieger-Hofmann, “Netzwerk blühende Landschaften”, Neudorff, “vegan und froh” und frühere Texte von Cornelia Cornels-Selke benutzt. Die Fotos sind von uns selbst.

Aktuelles Handeln

Bäumchen regelmäßig wässern (1,5 Liter pro Buchensetzling und Tag).

Futterhaus nachfüllen.

Sehr flache Wasserschale aufstellen, mit Zweigen für trinkende Insekten sicher machen und auch regelmäßig befüllen.

Anwuchs beobachten, evt. nachsäen.

Beobachten ob sich Trampelpfade von Besuchern entwickeln, hier könnte später Rindenmulch den Pfad verdeutlichen.

Grundsätzlich darf man nicht zuviel bei einer natürlichen Wiese eingreifen, da diese mit sich selbst im Gleichgewicht sein soll.

Da wir keine Möglichkeit haben, genügend Wasser für die zur Zeit sehr trockene Situation auf der Wiese bereit zu stellen, müssen die Pflanzen es alleine schaffen, anzuwachsen und zu gedeihen. Am vorhanden Spitzwegerich sehen wir, wie wundersam es den Pflanzen gelingt, auf diesem staubtrockenem Boden zu überleben und außerdem zu blühen.

Ende August hat es einmal tüchtig über Nacht geregnet, das haben wir genutzt, um anschließend nachzusäen.

Planung

Als Insektenfresser benötigen Fledermäuse nachtaktive Insekten zu ihrem Überleben.

Geißblatt, Leimkraut, Maiglöckchen, Mondwinde, Nachtkerze sind einige Pflanzen die nachtaktive Insekten anlocken und damit auch die Fledermäuse. In einem Streifen der Wiese soll auch dies beachtet werden.

Genauso wird ein Fledermauskasten angebracht, damit die Fledermäuse einen Unterschlupf am Tage finden.

Bei regelmäßigem, auch gemeinsamen Begehen soll das natürliche Gedeihen beobachtet und gesichert werden.

Seedbombs / Saatkugeln

Hiermit haben wir ein Extrathema eingebaut: Wir wollen, wie bereits erklärt, das Nachahmen fördern. Eine einzige Wiese von ca. 400 Quadratmetern umzugestalten, ist schön und bringt uns sehr viel Freude. Doch wäre es natürlich gut, wenn dies mehr und mehr Menschen tun würden.

Mit Seedbombs oder Saatkugeln wollen wir das Nachahmen erleichtern.

Der Erdknödel oder tsuchi django wurde bereits im antiken Japan benutzt. 1930 wurde Honululu in Teilen mit Seedbombs wieder aufgeforstet. Und aktuell stellt Thailand per Seedbomb-Abwurf aus Flugzeugen entwaldete Gebiete auf diese einfache Weise wieder her. Die Erfolgsrate liegt bei 70%.

So wird bei unserer Wiese, direkt neben dem Eingangsschild, eine Saatkugel-Tauschbos bereit stehen. Auf diese Weise können wir diese Saatkugeln verschenken, aber andere interessierte Menschen können auch dazu spenden. Zum weiteren Lesen ist eine Internetadresse angegeben, die den richtigen Umgang mit ihnen erklärt:

Samenbomben (Seedbomb) einfach selber machen

Wir haben unsere Tauschbox und ihren Standort außerdem im Internet bekanntgegeben: www.freiessaatgut.de.

Warum das Ganze?

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation nicht nur für Honig- und Wildbienenarten, sondern für alle Nektar und Pollen sammelnden Insekten, in unserer Landschaft enorm verschlechtert.

Beispielsweise sind im Jahr 2003, welches dem Jahr 2018 im Hinblick auf die Temperaturen sehr ähnlich war, auch wenn es damals etwas mehr Niederschläge gab, deutschlandweit ca. 30 Prozent der Bienenvölker gestorben. In absoluten Zahlen betrachtet, starben mehr als 300.000 Bienenvölker. Die Verknappung der Nahrungsgrundlage der Bienen, also der Rückgang von Nektar und Pollen spendenden Pflanzen, war eine der entscheidenden Ursachen für diese Verluste. Wildbienen finden außerdem immer weniger natürliche Nistmöglichkeiten. Darüber hinaus sind all diese Insekten einer zunehmenden Belastung durch Gifte in Boden, Wasser, Luft und auf den Pflanzen ausgesetzt.

 

Die Honigbienen haben, zusammen mit allen anderen Blüten bestäubenden Insekten, eine entscheidende Funktion im Ökosystem. Sie sichern und steigern nicht nur die Erträge von Kulturpflanzen (Obst, Gemüse, etc.), sondern erhalten auch die von Insekten bestäubte Wildvegetation.

Diese ist die Lebensgrundlage vieler anderer Tiere und sorgt für weitere Ökosystemdienstleistungen, wie Grundwasserneubildung oder Erosionsschutz.

Die Insekten selbst dienen wiederum Insektenfressern (z.B. Vögeln) als Nahrung. Der Rückgang vieler Vogelarten kann mit der Dezimierung der Insekten in Zusammenhang gebracht werden.

 

Wir befinden uns mit unserem bisherigen Tun in einer Sackgasse, aber durch die schleichende Veränderung gewöhnt sich der Mensch an die Situation, die auch seine Gesundheit bedroht.

Wir möchten also aufmerksam machen: Eine Sackgasse ist der ideale Punkt zur Umkehr!

Aber wir wollen, statt nur zu reden und zu mahnen, auch gleich etwas tun und natürlich dem natürlichen Leben Unterstützung geben, statt auf die Taten anderer zu warten.

Und damit wollen wir anstecken.

Der Standpunkt der Wiese ist ideal, um andere Menschen zu erreichen und zum Nachahmen anzuregen.

Mit unseren Maßnahmen tun wir etwas für die Wildkräuter und – blüten, die Insekten- und Vogelwelt und für anderes Kleingetier. Wir tun also etwas für die Biodiversität, zur Bodenverbesserung und für das Klima. Wir regen zum Nachdenken und Nachmachen an. Nebenbei verschönern wir Buchholz.

Und außerdem haben wir sehr viel Freude bei diesem Tun, miteinander und sind beglückt durch das Wachsen und Gedeihen.

 

Danke: Wir bedanken uns sehr herzlich für die freundliche Unterstützung bei der Rieger-Hofmann GmbH, Blaufelden-Raboldshausen, für die großzügige Gabe von wertvollem Saatgut und die weitreichende, fachliche Beratung, beim mediaHOUSE, hier in Buchholz, für die Unterstützung durch das große gedruckte Schild, bei der Stadt Buchholz, insbesondere bei Herrn Köster, für die schöne Fläche, die wir bearbeiten dürfen, und die guten Tipps und beim JUZ, für die tolle Hilfe bei den Holzschildchen!

Wir freuen uns sehr darüber. Danke!

z

Finnja Hoffmann (Theologie auf Pfarramt), Dennis Lorenzen (Musikwissenschaft)

Cornelia Cornels-Selke (Theologie auf Diplom und Delfinbotschaft gUg)

 

Auf ein Neues

Unbenannt

 

Liebe Freunde

Das Jahr 2017 bringt mir schon einmal eine echte Freude:

Die Delfinbotschaft wird fünf Jahre alt.

2009 habe ich begonnen, sie aufzubauen, Im April 2012 wurde ihre Gemeinnützigkeit anerkannt und sie hat die Prüfung im Jahr 2015 bestanden, sodass ihre Gemeinnützigkeit offiziell und grundsätzlich bestätigt wurde.

Sie steht also auf gesunden Füßen.

Aber – Ich habe einen Fehler: Ich kann nicht gut „bitte-bitte“ sagen. Ich bin zu stolz (und natürlich auch so erzogen, möglichst alles alleine, perfekt und auch gegen Widerstände komplett durchzuführen). Das ist für eine gemeinnützige Gesellschaft, die die Auflage hat, sich rein aus Spenden zu finanzieren, nur ganz am Anfang das Richtige. So eine Person kann etwas aufbauen und einführen, aber letztlich braucht man statt einem, der fleißig und bescheiden alles alleine macht, jemanden, der Spenden generieren kann, also jemanden, der immerzu die Werbetrommel rührt. Das kann ich nicht.

Zurzeit bin ich diejenige, die die Arbeit macht, seien es die Beratungen und Behandlungen, sei es am Schreibtisch oder seien es die zu erstellenden Bilanzen. Und auch diejenige, die die meisten Spenden gibt. –

Das will ich ändern. Eine gemeinnützige Organisation kann klein anfangen, sie sollte auch kompakt bleiben, statt sich zu sehr aufzublasen, aber dennoch muss sie wachsen. Sie soll ja Gutes tun und das kann nie genug sein!

Ich möchte also:

  1. mich von Herzen für alle Spenden, mit denen Ihr die Delfinbotschaft so liebevoll und großherzig unterstützt, bedanken! Und auch für jede andere Unterstützung! Ohne das wäre es gar nicht gegangen – und ich hätte sicherlich auch den Mut verloren.
  2. mich an dieser Stelle einmal wirklich überwinden und sehr herzlich um finanzielle Hilfe für diese gemeinnützige Sprechstunde bitten. Es ist so: Ohne Unterstützung geht es nicht!

Wenn ich es dieses Jahr nicht schaffe, deutlich mehr Spenden für die Arbeit der Delfinbotschaft zu sammeln, dann muss ich mir einen neuen Vorsitzenden / eine neue Vorsitzende suchen, der oder die das besser kann als ich. Entweder also lerne ich das oder ich gebe den Stab weiter.

Ich mache neben der direkten Arbeit für die Sache auch noch so dies und das zum Flankieren der gemeinnützigen Arbeit. Seit 2012 war ich im Rat der Stadt Buchholz und Stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss Schule, Kinder, Jugend, Familie und Senioren und habe auch auf diesem Wege etwas für einen guten Start der Kinder und Jugendlichen tun können.

Jetzt bin ich im Inklusionsbeirat der Stadt Buchholz und bemühe mich einmal mehr auf dieses Thema zu schauen und Förderliches zu initiieren.

In der Universität Hamburg habe ich deshalb auch verschiedene Seminare und zur Zeit noch mal Vorlesungen zu diesem Thema belegt.

Ansonsten bin ich seit ein paar Jahren und weiter dabei, für obdachlose junge Erwachsene einen Platz zu schaffen. Ihr müsst wissen, dass die Zuständigkeit des Jugendamtes nur für die unter 18-Jährigen besteht und der Herbergsverein sich für die über 21-Jährigen zuständig fühlt und die jungen Menschen dazwischen, also die Achtzehnjährigen, die Neunzehnjährigen, die Zwanzigjährigen, die nur durch Notsituationen und schlechte familiäre Verhältnisse in die Lage der Obdachlosigkeit hineingeraten, völlig bloß dastehen und durch sämtliche Versorgungsnetze fallen, wenn die Stadt oder Gemeinde sie übersieht. Für das notwendige Hingucken tue ich etwas und, dass Taten seitens der Gemeinde und des Landkreises folgen, genauso.

Mir ist also die Gesundung des Umfeldes ebenfalls wichtig – damit die Kinder, Jugendlichen und jungen Leute gar nicht erst in Nöte kommen.

Außerdem bin ich gut vernetzt mit den anderen Organisationen und kann dadurch immer weiterreichen bzw. weitergehenden Rat einholen, wenn wir hier an die Grenzen der Befugnisse kommen.

Es tut sich also schon manches, durch die direkte Arbeit in der gemeinnützigen Sprechstunde, wie auch Drumherum, auch mit einem kleinen, vollkommen ehrenamtlichen Team. Aber das darf wachsen.

Unterstützt Ihr mich darin?

Unten in der Signatur findet Ihr die Kontonummern für Spenden und wir sind herzlich dankbar, wenn wir auf den Konten Eure Spenden, gerne klein, gerne groß, finden! Das wäre ein Mut machender Jahresanfang für alles.

Ich grüße Euch und bedanke mich – beides sehr, sehr herzlich!

Ein frohes neues Jahr!

Eure Cornelia

Cornelia

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878

Mobil: 01522/8595480

www.Delfinbotschaft.de

Meine Hütte – Dankeschön

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Aktive Helfer und Helferinnen

Ein Rundbrief an Thanksgiving:

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freunde

Heute ist ein Tag, an dem man sich wunderbar bedanken kann. Heute morgen bin ich vollkommen beglückt los gegangen, habe die letzten goldenen Birken bewundert, die Sonne genossen, die Menschen beobachtet. Und das macht mich froh und macht mich dankbar.

Ich mache das, was ich so alles tue, sehr, sehr gerne. Es bringt mich mit wunderbaren Menschen zusammen, es hält mich wach, es macht mir Freude, ich lerne dabei, ich darf wundervolle Erlebnisse miterleben, ich erlebe das Leben in sehr lebendiger Form, ich kann von all dem Schönen weitergeben, immer wieder sehe ich Entwicklungen, sehe ich Träume und Ideen wahr werden.

Besonders schön ist es, wenn ich etwas mit anderen gemeinsam tun kann (und für die gemeinnützige Kinder-, und Jugendsprechstunde, die Delfinbotschaft, geht es tatsächlich auch nur so).

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Neben Beratungen und Behandlungen haben wir ja auch noch den Hüttenbau: Aktive Mithilfe, liebe Spenden, nützliche Gutscheine, Holz, Rigipsplatten, Spachtelmasse, gute Tipps, Interesse an unserem Fortkommen – Es tut mir unendlich gut. Ich fühle mich eingewoben in die Gemeinschaft.

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Manchmal gehe ich auch alleine in die Hütte und säge oder schraube was, manchmal sitze ich da auch nur und stelle mir vor … ich habe ja so viel vor mit dieser Hütte … und freue mich.

ich hatte mich eine Weile doll auf das Graecum konzentrieren müssen, ich erzählte schon davon. Wir sind also noch nicht fertig – wann werde ich je mit meinen Ideen fertig? – aber doch viel weiter.

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Ich bin total begeistert, wie es doch, ja tatsächlich, vorankommt, obwohl die Arbeit immer mal wieder wochenweise ruht (Das Isolieren zum Beispiel habe ich weiter und weiter hinausgeschoben, mit Mundschutz usw. zu arbeiten, habe ich als ganz schön anstrengend empfunden).

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Aber meine Familie, junge Leute, liebe Freunde haben dann einen Schupps gegeben, der Korken war raus und es ging wieder voran.

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Also, vielmehr will ich heute gar nicht sagen als:

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DANKE – DANKE – DANKE!

Mit Unterstützung kommt man soviel weiter – DANKE an Euch ALLE!

Cornelia Cornels-Selke

Diesmal für die Delfinbotschaft.

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Danke für dieses wunderschöne Bild dazu, liebe Ute!

 

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

 

 

 

 

Demo und Gegendemo in Buchholz

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Wir wissen inzwischen, dass Menschen, die nichts zu verlieren haben, radikaler sind, als Menschen, die von sozialen Bindungen gehalten werden.

Und so können wir beobachten, dass junge Menschen, deren Familienbande unzuverlässig oder gestört sind, leichter von der rechtsradikalen Seite eingefangen werden – sie bekommen dort einen Platz zum Schlafen, “Freunde” und Arbeit (z. B Flyer gegen freiheitlichdemokratische Werte verteilen etc) …

Unsere Arbeit in Buchholz legt deshalb auch Augenmerk darauf, dass die Stadt Buchholz bezahlbare Wohnungen für junge Leute bereit stellt, bzw. sich um ihr Unterkommen kümmert.

Erst, wenn ein Mensch weiß, dass sein Überleben gesichert ist, z.B.  wo er leben kann, kann er sich dauerhaft auf Arbeit und echte Beziehungen einlassen.

Und wir möchten jungen Menschen, die sich in die rechtsradikale Szene verlaufen haben, und nun die Schwierigkeit haben, dort unbeschadet wieder heraus zu kommen, Mut machen: Es gibt Aussteigerprogramme. So auch hier in Niedersachsen.

Deshalb habe ich bei der Veranstaltung “Gesicht zeigen” heute in Buchholz das obige Plakat getragen. Die Aktion Neustart in Niedersachsen hält so manches bereit, um jemandem zu helfen, der aussteigen möchte und es alleine nicht kann. Aktion_Neustart_-_Flyer  (Hilfe bei der Wohnungssuche, Hilfe um neue Kleidung zu kaufen, um Tätowierungen loszuwerden, usw). Ihr könnt es schaffen, Ihr könnt  in Frieden leben, Ihr bekommt Hilfe, damit Ihr sicher seid. 0172/4444 300 (Vorwahl /vier mal die vier, dreihundert – ganz leicht zu merken). Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt!

Und für uns ist es wieder einmal ein Aufruf, mehr für die Jugend zu tun. Was wir in Kinder- und jugendjahren für sie unternehmen, wird sie positiv ihr ganzes Leben begleiten. Die gesamte Zukunft sieht besser aus!

 

 

Wir wollen uns bedanken!

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Nun ist wirklich mal wieder ein großes Dankeschön fällig!

Wunderschöne warme, Liebe-spendende Kindersocken und Mützen sind für uns gestrickt worden! Wir haben auch für das Weiter-Bauen an der Hütte einen Baumarkt Gutschein geschenkt bekommen und es wurde gespendet, direkt an uns und auch mittels Einkaufen über die Boost Seite.

Dankeschöndankeschöndankeschön!

Wir sind dankbar für alles und jedes Einzelne. Und ich bin komplett begeistert, von meinen besonderen, großartigen Rundbriefempfängern!

Marie-Luise Becker hat allein schon 20 Paar Söckchen und dazu bestimmt zehn Ohren-schützende Mützen gearbeitet, – danke dafür, dass Du gerne Krimis siehst und dabei etwas in den Händen halten willst, liebe Marie-Luise.

Von Ihr kommen unten auch ein paar Links, für alle, die das Sockenstricken und Mützenstricken lernen wollen, ob nun für sich selbst oder für andere, denn da sind Anleitungen hinter.

Und von mir kommen die Spendenbescheinigungen nächste Woche per Post.

Ich wünsche Euch allen, dass auch Ihr zehn mal zehn mal so viel gute Dinge erlebt, wie Ihr gebt. Es möge vielfach zu Euch zurück kommen, was Ihr aussendet, denn es ist ein großer, großer Segen, wenn jemand mit Herz, Mitgefühl, Verstand und gebenden Händen anderen zeigt, dass sie auch dann nicht alleine sind, wenn sie gerade selbst nicht können.

Und es lohnt sich! Diejenigen, denen früher einmal jemand Gutes getan hat, sodass sie davon berührt, empor gehoben oder gar gerettet wurden, die geben es wiederum an andere weiter und es entsteht ein Momentum, eine Welle der Entwicklung.

Ich grüße Euch und bedanke mich herzlich!

Und ich freue mich!

Cornelia Cornels-Selke

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PS: Das Folgende also von Marie-Luise für alle Strickfans:

„Guck Dir mal die Strickmuster bei www.schachenmayr.com an, es ist eine riesige Auswahl vorhanden. Da gibt es viele schöne Muster (oft umsonst). Dieser Schalmützenlink gehört unbedingt in Deinen Verteiler und ausgedruckt, bevor er gelöscht wird!!! Die Anleitung ist für zwei Größen. Ich habe, wie Du siehst, keinen Zipfel (mit Pompon) gestrickt, war in meiner Anleitung auch so. Da mein Maschenstich nicht ordentlich wird – es gibt aber Leute, die das gut können – habe ich die beiden Seiten auf dem Kopf von innen zusammengehäkelt.

http://www.stricknetz.net/handstricken/sockentabellen/

Statt Schachenmayr Universa kann man auch Regia 6 fädig nehmen. Ich habe das Muster schon auf meiner fb Seite mit einem Schalmützenbild verlinkt – Du hast also Zugriff drauf, falls Du die Internetadresse nicht sicherst.

http://de.schachenmayr.com/free-patterns/kapuzenmuetze-s6913

http://www.wollhandwerk.de/fileadmin/images/Strickanleitung-Schalmuetze.pdf

http://de.schachenmayr.com/tips-tricks/grossentabellen-fur-socken-mit-fersenkappchen Grundsätzlich gilt: gute Links sollte man möglichst schnell ausdrucken bevor sie gelöscht werden.

Hier ist noch eine Anweisung für eine weitere Schalmütze. https://www.wollhandwerk.de/fileadmin/images/Strickanleitung-Schalmuetze.pdf . Unter Schlupfmütze gibt es viele Bilder.

Ab 1,50 Meter den Schal zur Kontrolle anprobieren.

Nach dem Abketten ggfs Fransen anknüpfen

Schal 1 für Erwachsene:

Regia 6 fädig Nadel Nr 4 28 cm Breite mal 160 cm Länge Rippenmuster 1 re, 1 li

91 Maschen anschlagen, im Rippenmuster stricken. In 1,60 Meter Länge abketten.

Am besten probiert Ihr den Schal kurz vor dem Abketten an.

Mir scheinen 91 Maschen etwas viel, also bitte eine Maschenprobe machen für ca 28 cm Breite.

Schal 2 für Erwachsene

Regia 6 fädig Nadel Nr 4 21 cm Breite mal 160 cm Länge Muster kraus – rechts, d.h. immer rechte Maschen stricken

42 Maschen anschlagen

Schal 3 für Erwachsene:

Regia 6 fädig Nadel Nr 3,5 2 Meter Länge Rippenmuster 2 re, 2 li

48 Maschen anschlagen

Schal 4 für Erwachsene

200 g Cablewolle (?), Regia 6 fädig müsste auch gehen. Nadel Nr 3,5 1,70 Meter Länge Muster Kraus -rechts

40 Maschen anschlagen“

socken3

 

 

signatur DBDelfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878 (immer mit Vorwahl!)

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

Meine kleine Hütte

Hütte Image-Fenster sind da! Foto von Silke Scheiderer

Ihr seht hier Bilder:  Von dem Bau einer recht rustikalen Hütte in unserem Garten.

Zusammen mit einer Freundin, mithilfe ganz vieler toller Jugendlicher und meiner lieben Familie entsteht diese Hütte, um mir in Zukunft als Büro und Sprechzimmer zu dienen.

jungs und mädels helfen mir 1jungs und mädels helfen mir 2

jungs und mädels helfen mir 3jungs und mädels helfen mir 4

Jungs und Mädels helfen mir

Meine Patienten behandele ich ja genauso wie bisher und dazu diejenigen, die auf Empfehlung kommen, denn das geht neben dem Studium (wie ich Euch schrieb, studiere ich noch einmal – Evangelische Theologie, ich bin jetzt im vierten Semester und lerne im Moment Altgriechisch). Insofern benötige ich zu Hause etwas mehr Platz.

jungs und mädels helfen mir 5

hütte von vornehütte von hinten

Danke an Janna für diese Bilder! Wenn sie nicht mitgebaut hat, hat sie fotografiert.

Außen ist sie soweit fertig und nun geht es bald an den Innenausbau und ich freue mich schon darauf, wenn alles geschafft ist. Es macht allerdings auch irre viel Spaß, Ideen selbst entstehen zu lassen, ganz praktisch zu arbeiten (und auch zusammen mit Jugendlichen) und das alles zu lernen, was zu so einem Bau dazu gehört (mal ein anderes Hobby).

hütte von außen fertigBlick von oben

Also bedanke ich mich jetzt einmal bei allen, allen Helfern!

Sei es durch praktische Hilfe, Leihgaben, liebevolle Spenden (Holz, Werkzeug, Schrauben, Farbe, Finanzielles) und gute Tipps – Ich bin dankbar!

Und natürlich berichte ich, wenn ich fertig bin.

Bis dahin wünsche ich uns allen einen wunderschönen Herbst.

Herzliche Grüße und bis ganz bald.

Cornelia Cornels-Selke

 

 

Eine Arbeit zum Thema “Flucht und Migration”: “Bunte Vielfalt als Zukunftschance – Kinder machen eine Weltreise”

 

Plakat Weltreise

2015-06-29 10-01-33

(größer)

Diese Arbeit ist im Proseminar praktische Theologie

51-54.02.1
“Flucht und Migration als Thema für Schule und Gemeinde”
Seminarleitung: Christian Gründer

entstanden:

Bunte Vielfalt als Zukunftschance mit Inhaltsverzeichnis

Da sie beispielhaft über die praktische Arbeit in Buchholz in der Nordheide berichtet, wollte auch ich nicht im Theoretischen verbleiben, sondern  meinen Teil zum Praktischen dazu tun.

So haben wir am Freitag der zweiten Weltreisewoche (siehe Link oben) mit den Buchholzer Jugendlichen, den hier geborenen und den hierher geflüchteten, zusammen gegrillt, erzählt und zugehört. Wir haben gelernt und sind zusammengerückt und wir haben auch gemeinsam unsere Wünsche für die Zukunft ausgesprochen:

Frieden, Sicherheit, Freunde, Zukunft, so wünschten es die Jugendlichen gemeinsam.

Die Zeitzeugenberichte in meiner Arbeit sind beispielhaft ausgewählt, um zu zeigen, dass es zu allen Zeiten Wander- und Fluchtbewegungen gab. Die aktuellen Lebensberichte der Jugendlichen, die wir an diesem Freitag gehört haben, habe ich nicht abgedruckt. Ich danke Ihnen allen herzlich!

Danke an das Team vom Jugendzentrum Buchholz und der Reso-Fabrik für dieses tolle Angebot! Für die Zuwendung, das gute Essen, das Raumgeben – und für alles, was dort täglich getan wird!

Danke an Pastor Wabbel von der Sankt Paulus Gemeinde, der mir mit Rat und Schrift (ich durfte seine Predigten lesen und nutzen) zur Seite stand! Und an die Paulus Gemeinde, die selbst ständig aktiv ist.

Noch eine besondere Anmerkung zu der Stadt Buchholz: “Buchholz hat es geschafft. Buchholz ist: „Engagierte Stadt“

Die Stadt zählt zu den 50 ausgewählten Orten in Deutschland, in denen das bürgerschaftliche Engagement herausragend ist und in den kommenden drei Jahren nochmals eine ganz besondere Rolle spielen wird. Das hat die Jury des bundesweiten Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ entschieden. Die Teilnahme an dem Programm ist mit jeweils bis zu 50.000 Euro dotiert.”

https://www.buchholz.de/portal/meldungen/geschafft-buchholz-ist-engagierte-stadt–903002470-20101.html?rubrik=3000008

Herzlichen Dank an alle Engagierten und herzlichen Glückwunsch!

Cornelia Cornels-Selke

Bookcrossing

Liebe Freunde

Wisst Ihr was Bookcrossing ist?

Da sitzt Ihr z.B. in einem Cafe´, seht ein interessantes Buch auf dem Tisch liegen und das hat diesen Aufkleber:

bookcrossingaufkleber

Ja, dann dürft Ihr dieses Buch einfach mit nach Hause nehmen, denn es MÖCHTE gerne mitgenommen werden.

Im Internet unter www.Bookcrossing.de könnt Ihr dann die Nummer des Buches eingeben und staunen, was für eine Reise dieses Buch vielleicht schon hinter sich gebracht hat. Und auch mit den Menschen, die das Buch „freigelassen“ haben, Kontakt aufnehmen.

 

 

Oder Ihr geht bewusst „auf die Jagd“: Dann schaut Ihr unter ebendieser Seite, wo denn ein Buch „freigelassen“ wurde, bzw. wo die nächste BOOKCROSSINGZONE ist.

Dazu sucht Ihr das Land, das Bundesland und den Ort heraus, wo Ihr gerade seid, und sucht Euch die nächstgelegene Offizielle Bookcrossingzone (OBCZ). Gleich online seht Ihr, welche Bücher dort auf Euch warten und gerne von Euch gelesen werden möchten.

Und so eine OBCZ haben wir von der Delfinbotschaft in Kooperation mit dem Jugendzentrum Buchholz in der Teestube des Jugendzentrums eingerichtet (Initiative und Durchführung: Isabel Selke):

Hier ist der Link dazu: OBCZ Delfinbotschaft . Wenn Ihr auf meinen Link hier klickt, sieht es z.B. SO aus (jetzt kommen ein paar Beispiele):

Foto 3

OBCZ Delfinbotschaft
Offizielle BookCrossing Zone
Rathausplatz 2
Buchholz in der Nordheide (Harburg), Niedersachsen 21244
Germany

Das BookCrossing Regal befindet sich im Jugendzentrum Buchholz. Öffnungszeiten: Montag bis Freitags, 14 – 20 Uhr.

http://www.bookcrossing.com/mybookshelf/Delfinbotschaft

 

 

Sommer offline: Roman (Heyne fliegt)
von Stephanie Kate Strohm Kategorie Jugendliche
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman
von Dora Heldt Kategorie Unterhaltung
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Insel der Delfine – Sturmwarnung!
von Patrick Lagrou Kategorie Jugendliche
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Die Listensammlerin
von Lena Gorelik Kategorie Literatur & Romane
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Die Eleganz des Igels: Roman
von Muriel Barbery Kategorie Literatur & Romane
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Das Ganze ist komplett kostenlos!

Wir möchten gerne,

  • dass Bücher gelesen werden!
  • dass Jugendliche niedrigschwellig Bücher finden und mitnehmen dürfen.
  • dass Leser, die am Bookcrossing interessiert sind, zum Jugendzentrum finden.

Es gibt da jetzt schon eine Menge Bücher, die darauf warten, abgeholt und gelesen zu werden. Es ist für viele Alterstufen und Geschmacksrichtungen etwas da (auch für Erwachsene).

  • Und wir möchten gerne mit dieser Idee anstecken, denn natürlich könnt Ihr selbst auch Bücher „freilassen“ und somit einsteigen in den weltweiten Bücherkreisel, der Menschen und Kontinente verbindet.

Schaut doch mal rein – im Internet oder im Jugendzentrum oder geht bei Euch zu Hause auf Jagd.

Ich grüße Euch herzlich und wünsche Euch viele fröhliche, spannende, mitreißende Lesestunden.

Eure Cornelia Cornels-Selke

 

Wir boosten!

Wisst Ihr schon, was das ist?

Dann hier eine kurze Erklärung, denn damit kann man NEBENBEI Gutes tun!

Wollt Ihr z.B. eine Fahrkarte für die Bahn kaufen, dann könntet Ihr über die boost Seite zur Seite der Deutschen Bahn gehen (kurz anmelden) und dann wird bei Eurem Einkauf eine Spende generiert, die Ihr hinterher auch selbst verteilt. Und da, unter den aufgelisteten gemeinnützigen Gesellschaften findet Ihr dann auch die Delfinbotschaft.

So könnt Ihr die 1,50, die bei Eurem Einkauf entstanden sind, an uns weiterveteilen, ganz ohne Mehrkosten für Euch.

Jeder Einkauf  – bei sehr vielen unterschiedlichen Handelspartnern – wird zur guten Tat. Da kann man mit den Weihnachtseinkäufen gaaanz viel Gutes tun!

Guckt doch mal hier: https://www.boost-project.com/de

Fröhliche Weihnachtsgrüße!

Von Eurer Cornelia

 

Warme Socken sind so schön!

ich übe noch

Socken! – Ich über noch…

 

Liebe Freunde

Gehört Ihr zu den umsichtigen, gutmütigen und geduldigen Menschen, die noch wollene Strümpfe stricken (können)?

Mein ganze, große Hochachtung!

Diese schönen, dicken Socken spenden Wärme – jeder, der mal gefroren hat, weiß, dass warme Füße das Wichtigste sind, um sich schnell wieder pudelwohl zu fühlen.

Und sie zeigen Zuwendung, innere Wärme, wenn nicht gar Liebe.

Ich selbst habe eine ganz, ganz liebe Patientin, die mir einmal richtig schöne, selbstgestrickte Socken mitgebracht hat – vor Jahren – und die ziehe ich immer noch an, sie sind immer noch gut und wärmend und jedes Mal denke ich dann kurz und dankbar an sie.

Sie hat außerdem noch etwas getan: Sie hat mir einmal einen ganzen Schwung selbstgestrickter, wollener Kindersocken in verschiedenen Größen geschenkt mit den Worten: „Du wirst sicherlich Kinder wissen, die so etwas benötigen“ Diese Strümpfchen wurden hier auf unaufdringliche Weise verteilt und ich hatte das wundervolle Gefühl irgendwie menschliche Wärme weiterzugeben zu dürfen.

Gleichzeitig hat mich bis heute die Geschichte zweier Pflegekinder nicht verlassen, die irgendwann ihren Pflegeeltern wieder fortgenommen wurden. Als letzte Liebesgabe hatten diese ihre Beiden noch einmal etwas eingekleidet und auch Strümpfe geschenkt. Als sie die Kinder ein paar Wochen später ein letztes Mal bei ihrer leiblichen Mutter besuchen durften, hatten die Kinder diese Strümpfe (anscheinend durchgehend) immer noch an, klebrig-dunkel, dünn gelaufen und bretthart an den Unterseiten.

Die Geschichte macht mich immer noch traurig und im Gegensatz dazu ist die Erinnerung an die Freude durch die selbstgestrickten, wollenen Socken meiner Patientin so leuchtend schön, dass ich heute eine kleine Aktion starten möchte.

Liebe Freunde:

Wenn Ihr des Socken- und Strumpfstrickens mächtig seid, dann klappert mit den Nadeln, bitte, und strickt, egal in welcher Größe und in welcher Farbe! Gerne bunt und individuell. Ganz, ganz viele wollene, warme, selbstgestrickte Sockenpaare möchten wir verteilen, Wärme geben und Freude machen. Bitte sendet uns! So viele Socken wie Ihr mögt!

Es ist nur eine kleine örtliche Aktion, aber Ihr könnt sie ja außerdem übernehmen und bei Euch zu Hause genau das Gleiche durchführen. Nicht wahr? Ihr könnt Euch auch zum Stricken beim Tee treffen und es irgendwie nett verbinden – und schließlich habt auch Ihr viel zu verteilen. Bitte macht mit, – ich weiß, dass es Zeit kostet, aber genau deshalb ist es ja so wertvoll.

Ich bedanke mich für Eure Tatkraft und Liebe!

Danke!

Eure Cornelia, diesmal für die Delfinbotschaft

PS: Wenn Ihr nicht stricken mögt oder könnt, natürlich freuen wir uns auch über jede andere Form der Spende!

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de