Eine Wiesenpatenschaft und Seedbombtauschbox

Eine Wiese ist ein Biotop. Wir wollen dem Rechnung tragen und die Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Insekten und Kleintieren bei der Anlage und Pflege berücksichtigen.

Wir freuen uns jetzt schon darauf zu sehen, wie sie gedeiht,

und wir wünschen uns viele Nachahmer.

Finnja Hoffmann Dennis Lorenzen

Cornelia Cornels-Selke

Sommer 2018

 

“Eine Wiesenpatenschaft”

 

So heißt eine Buchholzer Initiative von drei Hamburger Studenten in Verbindung mit der Delfinbotschaft, die für heimische Insekten Lebensraum zurück gewinnen will.

“Wir haben uns bewusst gegen eine einmalige Aktion und für eine dauerhafte Wiesenpatenschaft entschieden, weil sie nachhaltiger ist. So können wir für diese Wiese dauerhaft planen, anlegen und sie langfristig begleiten.”

Lage: Die Wiese befindet sich direkt an der Ecke vom Steinbecker Mühlenweg und dem Spazierweg, der in den Buchholzer Stadtwald hinaufgeht, schräg gegenüber vom Tannenbogen.

Die Fläche war vormals eine Pferdeweide, gesäumt mit Bäumen und Büschen, dann wurde sie zur Lagerung von Baumaterial benötigt.

Nun sind ca. 400 Quadratmeter innerhalb dieser Fläche für eine Wiesenpatenschaft von uns in Pflege genommen worden.

Die Idee: Wir trafen uns im Studium, wir sprachen über Themen, die uns bewegen, und wir alle empfanden Unterschriftenaktionen für Bienen, Wildbienen, Schwebfliegen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Mitglieder der Insektenfauna als wichtig, aber kaum ausreichend. Wir wollten mehr tun, praktisch tun, sofort tun und nachhaltig tun! So sind wir auf die Idee einer Wiesenpatenschaft gekommen.

Die Beschaffenheit der Wiese am Anfang: Der Boden der ungefähr dreieckigen Fläche gleicht Heidesand, er ist grau/schwarz und hat in ca. zwanzig Zentimetern Tiefe eine sehr harte, dunkle (Ton-?) Schicht. Bewuchs gibt es kaum, aber dennoch finden wir hier Spitzwegerich vor, der auch jetzt schon Bienen anlockt (wie man unscharf auf dem rechten unteren Bild erkennt).

Grundsätzliches zu Boden:

Boden ist Lebensraum. Bodenpartikel liegen je nach Bodenart unterschiedlich dicht gepackt. Die Hohlräume dazwischen machen oft ca. die Hälfte des Volumens aus. Sie sind mit Luft oder Wasser gefüllt und werden von vielen Lebewesen bewohnt (z.B. Einzellern, Würmern, Ameisen, Spinnen, – aber auch Maulwürfe leben in der Tiefe der Erde). Ihre Arbeit ist unersetzlich im Kreislauf des Lebens.

Man kann intakte Böden nicht neu schaffen. Boden stellt eine endliche Ressource dar.

Wussten Sie, dass Boden

  • auch zur Aufnahme und Versickerung von Niederschlagswasser und für die Entlastung der Abwasserkanäle wichtig ist?
  • eine Bremswirkung auf die Abflussgeschwindigkeit bei Starkregenereig- nissen hat?
  • wenn er unversiegelt, aber bewachsen ist, für eine Anhebung des Grund- wasserspiegels sorgt?
  • das Kleinklima verbessert? Weil er unter anderem Rückstrahlungsflächen reduziert und weil Boden die Fähigkeit hat, bei feuchter Witterung Feuchtigkeit aufzunehmen, sie zu halten und bei trockener Witterung durch Verdunstung wieder abzugeben?
  • Dass außerdem der Boden damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leistet?

Steine:

Oft kommen Steine, wenn sie nicht, z.B. durch Erosion, freigelegt wurden, in den tieferen Bodenschichten vor. Doch auch über der Erde, als Steinhaufen, können sie guten Lebensraum spenden. Sie bieten einigen Tieren und Pflanzen die besten Bedingungen. Flechten und Moose besiedeln die Steine und anspruchslose Pflanzen die Spalten. Eidechsen, Schlangen, Insekten wärmen sich in der Sonne auf den Steinen. Kleintiere, wie zum Beispiel Erdkröten und Zwergspitzmäuse, verstecken sich darunter.

 

 

 

 

Reisighaufen

Es wäre schön, wenn es in jedem Garten eine unaufgeräumte Ecke gäbe. Ein Haufen aus Zweigen, Ästen, Rinde und Blättern ist wertvoller Lebensraum. Kaum aufgeschichtet, wird er sofort besiedelt. Insekten, Spinnen, Schnecken, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere suchen im Gewirr aus Zweigen, sichtgeschützt durch die Blätter von oben, Schutz, Schatten, Versteck, Nistplatz und Überwinterungsstätte. Auch von dem Verrottungsprozess leben Tiere und später wird der Haufen zu natürlichem Dünger.

Viele der Tiere, die in einem Reisighaufen leben, vertilgen große Mengen an pflanzenschädigenden Insekten und deren Raupen, das dient auch dem Gartenbesitzer. Auch die Ringelnatter ist ein Nützling, sie fängt beispielsweise Mäuse. Sie ist völlig ungiftig, lebt in Gewässernähe und auch sie zieht sich gerne in so einem Haufen zurück. Genauso verbirgt sich hier der Igel. Für ihn wollen wir außerdem noch ein kleines Extrahäuschen bereitstellen.

 

Achtung!

– Für Osterfeuer o.ä. Holz immer frisch aufschichten, sonst verbrennt man viele Tiere mit dem Anzünden!

– Besonders in der Setz- und Schonzeit sind immer Nester, zum Beispiel von den Gesangeskünstlern Zaunkönig und Rotkehlchen, im Reisighaufen. Deshalb vom 15. März bis 30. September Reisighaufen bitte unbedingt in Ruhe lassen!

 

Die Pflanzenwelt

Die Wiese bietet einige schöne Voraussetzungen. Wie erwähnt, gibt es bereits reichlich Spitzwegerich und auch einige Brennnesseln. Diese haben wir stehen gelassen, denn es war zu sehen, dass sie Bienen anlockten. Auch befindet sich ein kleiner Apfelbaum am linken Rand, während hinten und rechts Brombeersträucher das Gelände säumen. Damit ernähren sich kleine Säugetiere und Vögel. Und auch menschliche “Naschkatzen” finden hier etwas. Vielleicht sehen sie sich dann gleich unsere kleinen Holzschilder und einiges mehr auf der Wiese an und werden dazu angeregt, Zuhause Ähnliches anzulegen.

Durch den heißen und vor allem trockenen Sommer 2018 haben wir uns für Saaten entschieden, die mit Trockenheit und auf schwierigen Standorten zurechtkommen. Sie werden erst durch die zu erwartenden herbstliche Niederschläge richtig ins Wachsen kommen.

Folgende Wild- und Kulturkräuter (natürlich für die norddeutsche Landschaft geeignet) haben wir ausgewählt:

 

Wildblumen 40%
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 1,00
Centaurea cyanus Kornblume 7,00
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 2,00
Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 1,50
Daucus carota Wilde Möhre 2,50
Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 2,00
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1,50
Isatis tinctoria Färber-Waid 0,50
Knautia arvensis Acker-Witwenblume 0,20
Leucanthemum ircutianum/vulgare Wiesen-Margerite 2,50
Malva moschata Moschus-Malve 0,70

 

Malva sylvestris Wilde Malve 2,50
Melilotus albus Weißer Steinklee 0,50
Melilotus officinalis Gelber Steinklee 0,50
Papaver rhoeas Klatschmohn 2,00
Plantago lanceolata Spitzwegerich 2,80
Potentilla argentea Silber-Fingerkraut 0,30
Raphanus raphanistrum Hederich 2,20
Reseda luteola Färber-Resede 1,00
Silene dioica Rote Lichtnelke 1,00
Silene latifolia ssp. alba Weiße Lichtnelke 1,00
Silene vulgaris Gemeines Leimkraut 2,50
Sinapis arvensis Ackersenf 1,00
Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 0,20

 

Tanacetum vulgare Rainfarn 0,10
Verbascum densiflorum Großblütige Königskerze 0,50
Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 0,50
40,00

 

Dazu 60% Kulturpflanzen
Allium fistulosum Winterzwiebel 2,00
Calendula officinalis Garten-Ringelblume 4,00
Camelina sativa Saat-Leindotter 3,00
Coriandrum sativum Koriander 5,00
Foeniculum vulgare Fenchel 4,00
Lepidium sativum Kresse 3,00
Lotus corniculatus Hornschotenklee 2,00
Medicago sativa Luzerne 2,00
Pisum sativum Futtererbse 12,00
Petroselinum crisp. Petersilie 3,00
Rucola selvatica Salat-Rauke 2,00
Trifolium incarn. Inkarnatklee 5,00
Vicia faba Winterackerbohne 13,00
60,00
Gesamt Gesamt 100,00

 

Extra für die Wildbienen haben wir zusätzlich beigemischt: Anethum graveolens – Dill • Anthemis tinctoria – Färberkamille • Aquilegia vulgaris – Akelei • Barbarea vulgaris – Barbarakraut • Betonica officinalis – Heilziest • Calendula officinalis – Garten-Ringelblume • Campanula patula – Wiesenglockenblume •  Crepis biennis – Wiesenpippau • Dianthus deltoides – Heidenelke • Echium plantagineum – Wegerichblättriger Natternkopf •  Hieracium pilosella – Kleines Habichtskraut • Knautia arvensis – Wiesenwitwenblume • Leonurus cardiaca – Herzgespann •  Linum grandiflorum – Großblütiger Lein • Lotus pedunculatus – Sumpf-Hornklee • Onobrychis arenaria – Sand-Esparsette • Origanum vulgare – Wilder Majoran / Dost • Pimpinella saxifraga – Bibernelle • Primula veris – Wiesen-Schlüsselblume • Prunella grandiflora – Große Braunelle • Salvia pratensis – Wiesensalbei • Thymus vulgaris – Gartenthymian • Trifolium medium – Mittlerer Klee • Verbena officinalis – Eisenkraut •

Auch diese Wildkräuter haben wir noch hinzu gemischt.

Alliaria petiolata – Knoblauchsrauke • Anthemis tinctoria –Buphthalmum salicifolium – Ochsenauge •  Ecchinacea purpurea – Sonnenhut • Echinops sphaerocephalus – Kugeldistel Echium plantagineum – Wasserdost • Galium verum – Echtes Labkraut • Hieracium pilosella – Kleines Habichtskraut • Hypericum perforatum – Echtes Johanniskraut •  Leontodon autumnalis – Herbst- Löwenzahn •  Papaver rhoeas – Klatschmohn • Pastinaca sativa – Pastinake • Pimpinella saxifraga – Bibernelle • Plantago lanceolata – Spitzwegerich •Tragopogon pratensis – Wiesenbocksbart • Verbascum nigrum – Schwarze Königskerze •

Insgesamt haben wir jetzt bunte Vielfalt, die für Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, aber auch für Schwärmer attraktiv ist.

Bald schon genießen wir duftende Nektar- und Nährpflanzen für Schmetterlinge wie z. B. Königskerze oder Dost. Auch der Nachwuchs der bunten Schwärmer findet in dieser Wildblumenwiese ein Zuhause – das schont die Nutzpflanzen in Nachbars Garten und wir können uns dennoch am bunten Schwärmen erfreuen.

Etliche Pflanzen sind außerdem Bodenentgifter. Sie befreien die Erde von Schwermetallen und Schadstoffen. Beispielsweise die Arabidopsis halleri, die Hallersche Schaumkresse, aber auch Senfsaaten und Weidelgras, genauso wie Pappeln. Das gewonnene Schwermetall kann dann wieder verwertet werden (Phytomining). Dies ist so eine außergewöhnliche und nutzbringende Entdeckung, dass es bereits Patente darauf gibt. Wir bedanken uns bei den Pflanzen, die uns wieder einmal Hilfe geben.

Teilweise halten unsere gesäten Pflanzen auch Saaten, die direkt von den Vögeln verspeist werden, bereit.

Und natürlich kommt als Sofortmaßnahme ein kleines Futterhaus in einen Baum (Verschiedene Saaten und Mehlwürmer)

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Heister sollte mit dazu. Also haben wir auch gepflanzt. Drei kleine regionale Buchen werden, wenn sie denn etwas zusammen gewachsen sind, einen weiteren schönen Schutzplatz für Vögel bilden. Sie sollen mannshoch bleiben und eine kleine, grüne, kugelige Insel auf der Wiese bilden.

 

 

Biotop Wiese – Unsere bisherigen Maßnahmen:

Grundzustand des Geländes erkennen und erhalten.

Überaus dominante Wildstauden entfernen, Spitzwegerich (Bienenweide) und Brennessel (für die Raupen des Tagpfauenauges) haben wir stehen gelassen.

Boden vorbereiten.

Säen (als Saatbeimischung haben wir Tonkügelchen gewählt, um auch bei leichter Feuchtigkeit diese etwas länger am Samen zum Keimen bereit zu stellen).

Feststampfen (es muss Bodenschluss erzeugt werden, deshalb haben wir uns hier gegen Seedbombs entschieden).

Bienenhäuser an geeigneten Plätzen anbringen.

Igelhotel aufbauen und an einem geeigneten Platz aufstellen.

Steinhaufen (Steine sammeln und abrollsicher aufstapeln).

Schildchen herstellen und jeweils einstecken/-graben.

Ein großes Schild am Spazierweg aufstellen (Es soll etwas mehr Erklärung für Interessierte bereithalten, als die kleinen Holzschilder dies können und es soll zum Nachmachen anregen).

Reisighaufen bestehend aus großen und mittleren Ästen und Birkenreisig, Rinde und Blättern schichten.

Heister pflanzen (der Boden war bis in die Tiefe quasi nur Staub, der unser mitgebrachtes Wasser sehr, sehr schwer aufnahm, das gibt uns einen Eindruck über den Gesamtzustand des Untergrundes zur Zeit).

Futterhaus aufhängen und füllen.

Wildpflanzensaat sammeln.

Saatkugeln herstellen.

Seedbox anbringen, kennzeichnen und füllen.

Diese Tauschbox im Internet bekanntgeben, damit sie leichter gefunden wird. Text dafür schreiben.

Als Textquellen haben wir Rieger-Hofmann, “Netzwerk blühende Landschaften”, Neudorff, “vegan und froh” und frühere Texte von Cornelia Cornels-Selke benutzt. Die Fotos sind von uns selbst.

Aktuelles Handeln

Bäumchen regelmäßig wässern (1,5 Liter pro Buchensetzling und Tag).

Futterhaus nachfüllen.

Sehr flache Wasserschale aufstellen, mit Zweigen für trinkende Insekten sicher machen und auch regelmäßig befüllen.

Anwuchs beobachten, evt. nachsäen.

Beobachten ob sich Trampelpfade von Besuchern entwickeln, hier könnte später Rindenmulch den Pfad verdeutlichen.

Grundsätzlich darf man nicht zuviel bei einer natürlichen Wiese eingreifen, da diese mit sich selbst im Gleichgewicht sein soll.

Da wir keine Möglichkeit haben, genügend Wasser für die zur Zeit sehr trockene Situation auf der Wiese bereit zu stellen, müssen die Pflanzen es alleine schaffen, anzuwachsen und zu gedeihen. Am vorhanden Spitzwegerich sehen wir, wie wundersam es den Pflanzen gelingt, auf diesem staubtrockenem Boden zu überleben und außerdem zu blühen.

Ende August hat es einmal tüchtig über Nacht geregnet, das haben wir genutzt, um anschließend nachzusäen.

Planung

Als Insektenfresser benötigen Fledermäuse nachtaktive Insekten zu ihrem Überleben.

Geißblatt, Leimkraut, Maiglöckchen, Mondwinde, Nachtkerze sind einige Pflanzen die nachtaktive Insekten anlocken und damit auch die Fledermäuse. In einem Streifen der Wiese soll auch dies beachtet werden.

Genauso wird ein Fledermauskasten angebracht, damit die Fledermäuse einen Unterschlupf am Tage finden.

Bei regelmäßigem, auch gemeinsamen Begehen soll das natürliche Gedeihen beobachtet und gesichert werden.

Seedbombs / Saatkugeln

Hiermit haben wir ein Extrathema eingebaut: Wir wollen, wie bereits erklärt, das Nachahmen fördern. Eine einzige Wiese von ca. 400 Quadratmetern umzugestalten, ist schön und bringt uns sehr viel Freude. Doch wäre es natürlich gut, wenn dies mehr und mehr Menschen tun würden.

Mit Seedbombs oder Saatkugeln wollen wir das Nachahmen erleichtern.

Der Erdknödel oder tsuchi django wurde bereits im antiken Japan benutzt. 1930 wurde Honululu in Teilen mit Seedbombs wieder aufgeforstet. Und aktuell stellt Thailand per Seedbomb-Abwurf aus Flugzeugen entwaldete Gebiete auf diese einfache Weise wieder her. Die Erfolgsrate liegt bei 70%.

So wird bei unserer Wiese, direkt neben dem Eingangsschild, eine Saatkugel-Tauschbos bereit stehen. Auf diese Weise können wir diese Saatkugeln verschenken, aber andere interessierte Menschen können auch dazu spenden. Zum weiteren Lesen ist eine Internetadresse angegeben, die den richtigen Umgang mit ihnen erklärt:

Samenbomben (Seedbomb) einfach selber machen

Wir haben unsere Tauschbox und ihren Standort außerdem im Internet bekanntgegeben: www.freiessaatgut.de.

Warum das Ganze?

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation nicht nur für Honig- und Wildbienenarten, sondern für alle Nektar und Pollen sammelnden Insekten, in unserer Landschaft enorm verschlechtert.

Beispielsweise sind im Jahr 2003, welches dem Jahr 2018 im Hinblick auf die Temperaturen sehr ähnlich war, auch wenn es damals etwas mehr Niederschläge gab, deutschlandweit ca. 30 Prozent der Bienenvölker gestorben. In absoluten Zahlen betrachtet, starben mehr als 300.000 Bienenvölker. Die Verknappung der Nahrungsgrundlage der Bienen, also der Rückgang von Nektar und Pollen spendenden Pflanzen, war eine der entscheidenden Ursachen für diese Verluste. Wildbienen finden außerdem immer weniger natürliche Nistmöglichkeiten. Darüber hinaus sind all diese Insekten einer zunehmenden Belastung durch Gifte in Boden, Wasser, Luft und auf den Pflanzen ausgesetzt.

 

Die Honigbienen haben, zusammen mit allen anderen Blüten bestäubenden Insekten, eine entscheidende Funktion im Ökosystem. Sie sichern und steigern nicht nur die Erträge von Kulturpflanzen (Obst, Gemüse, etc.), sondern erhalten auch die von Insekten bestäubte Wildvegetation.

Diese ist die Lebensgrundlage vieler anderer Tiere und sorgt für weitere Ökosystemdienstleistungen, wie Grundwasserneubildung oder Erosionsschutz.

Die Insekten selbst dienen wiederum Insektenfressern (z.B. Vögeln) als Nahrung. Der Rückgang vieler Vogelarten kann mit der Dezimierung der Insekten in Zusammenhang gebracht werden.

 

Wir befinden uns mit unserem bisherigen Tun in einer Sackgasse, aber durch die schleichende Veränderung gewöhnt sich der Mensch an die Situation, die auch seine Gesundheit bedroht.

Wir möchten also aufmerksam machen: Eine Sackgasse ist der ideale Punkt zur Umkehr!

Aber wir wollen, statt nur zu reden und zu mahnen, auch gleich etwas tun und natürlich dem natürlichen Leben Unterstützung geben, statt auf die Taten anderer zu warten.

Und damit wollen wir anstecken.

Der Standpunkt der Wiese ist ideal, um andere Menschen zu erreichen und zum Nachahmen anzuregen.

Mit unseren Maßnahmen tun wir etwas für die Wildkräuter und – blüten, die Insekten- und Vogelwelt und für anderes Kleingetier. Wir tun also etwas für die Biodiversität, zur Bodenverbesserung und für das Klima. Wir regen zum Nachdenken und Nachmachen an. Nebenbei verschönern wir Buchholz.

Und außerdem haben wir sehr viel Freude bei diesem Tun, miteinander und sind beglückt durch das Wachsen und Gedeihen.

 

Danke: Wir bedanken uns sehr herzlich für die freundliche Unterstützung bei der Rieger-Hofmann GmbH, Blaufelden-Raboldshausen, für die großzügige Gabe von wertvollem Saatgut und die weitreichende, fachliche Beratung, beim mediaHOUSE, hier in Buchholz, für die Unterstützung durch das große gedruckte Schild, bei der Stadt Buchholz, insbesondere bei Herrn Köster, für die schöne Fläche, die wir bearbeiten dürfen, und die guten Tipps und beim JUZ, für die tolle Hilfe bei den Holzschildchen!

Wir freuen uns sehr darüber. Danke!

z

Finnja Hoffmann (Theologie auf Pfarramt), Dennis Lorenzen (Musikwissenschaft)

Cornelia Cornels-Selke (Theologie auf Diplom und Delfinbotschaft gUg)

 

Gute Nachrichten

Buchholz, den 10.9.2016

Dieser Beitrag ist zuerst auf meiner Seite: www.cornels-selke.de erschienen, aber hier gehört er wirklich auch hin. Wir alle brauchen gute Nachrichten. Und die gibt es:

Ich weiß: Es geschieht vieles in dieser Zeit und manches scheint in die komplett falsche Richtung zu gehen. Da radikalisiert sich ein Teil dieser Welt – Menschen müssen flüchten, um ihr Leben davor zu retten – und als Antwort darauf radikalisiert sich nun auch das Land, in das sie kommen und eigentlich Schutz suchen wollten. Sind wir denn zum Guten nicht mehr fähig? Weder da noch dort? Und die Zeitungen geben jedem dieser Irrwege auch noch Stimme und Publikum?

Doch ich weiß auch: Es geht anders. Die Zukunft ist noch nicht geschrieben und

  1. wir schreiben daran mit und
  2. macht die nächste Generation schon jetzt manches wieder gut, wo wir noch meinen, ihnen zeigen zu müssen, wo es langgeht.
  3. gibt es schon jetzt viel, viel Gutes, dass wir schließlich auch mal bewusst beschauen und achten sollten, statt einzig auf die schlechten Nachrichten zu starren.

Albert Schweitzer hat „GUT“ einmal definiert:

„Gut ist, was Leben schützt, was Leben rettet und entwicklungsfähiges Leben entwickelt.“ Genauso will ich es auch meinen, wenn ich Euch nun von „Gutem“ schreibe.

Boyan Slat, ein 17 jähriger Niederländer, hatte eine Idee, wie man die Weltmeere reinigen und vom Plastikmüll befreien könnte. [i]Wissenschaftler erklärten dazu vielfach, so sei das nicht möglich. Doch Boyan hat es mit Sponsoren, die er überzeugt hatte, einfach versucht und sich von Zweiflern nicht abhalten lassen. Inzwischen wurde eine Pilotanlage gebaut und – es funktioniert.

Boyan ist jetzt 21 Jahre alt und hat eine Gemeinnützige Gesellschaft gegründet, „The Ocean Clean Up“. Schaut mal, hier ist die Seite: http://www.theoceancleanup.com/ . Sie brauchen Helfer und Spenden, falls Ihr meint, Ihr würdet auch gerne etwas zur Rettung der Weltmeere tun. Eine Pilotanlage ist in der Nordsee 23 Kilometer vor der niederländischen Küste und wird dort jetzt ein Jahr bleiben und arbeitet schon jetzt gegen den (auch unseren) ganzen Müll! Beeindruckend!

In diese Kategorie trifft vielleicht auch diese Neuigkeit: Präsident Obama will den Meeresnaturpark, das [ii] Papahānaumokuākea Hawaii Monument vervierfachen. Damit hätten wir dann den weltgrößten geschützten Meerespark.

Auch hier könnt Ihr helfen: Am 17.9.2016 findet ein weltweites Aufräumen statt, denn Strände werden gemeinsam gesäubert. In Hamburg ist das zum Beispiel der Övelgönner Strand. Aber es gibt eine Karte, da findet Ihr den für Euch nächstgelegenen Strand zum Sammeln. http://www.oceanconservancy.org/our-work/international-coastal-cleanup/clean-up-locations.html Macht mit, das ist eine tolle Aktion, die so in dieser Form auch Spaß bringt. Macht viele Fotos dabei und steckt andere an.

Und in die Kategorie „Tolle Jugend“ passt sicherlich die Erfindung von einer 17-jährigen, Cynthia Sin Nga Lam, die Wasser reinigt und währenddessen Strom erzeugt. [iii]

Genauso der Amerikaner, Joe Landolina, der als 17-Jähriger eine Möglichkeit zur sekundenschnellen Stoppung von innerer und äußerer Blutung entdeckt hat. [iv] Nächstes Jahr soll sie zunächst für Tiere erhältlich sein.

In Sachen globale Veränderungen gab es Ende letzten Jahres die Überschrift: Was macht eigentlich das Ozonloch? Und es stand dort eine wirklich gute Nachricht, die fast überhaupt nicht zur Kenntnis genommen und auch kaum von den Zeitungen verbreitet wurde. „Rund drei Jahrzehnte nach dem Verbot von ozonzerstörenden Chemikalien gebe es Hinweise darauf, dass ein Regenerationsprozess eingesetzt habe und sich die Ozonschicht stabilisiere, berichten Forscher aus Großbritannien und den USA im Fachblatt “Science”[v].“ Der Vertrag von Montreal zeigt seine Wirkung. „Es wurde – auch weil es immer wieder verschärft wurde – zum “vielleicht erfolgreichsten internationalen Vertrag überhaupt”, wie der frühere Uno-Chef Kofi Annan einmal sagte.“[vi]  Und es zeigt sich, dass es sich lohnt, nach Erkenntnissen zu handeln, gemeinsam zu handeln.

Äthiopien – Abgeholzte Steppen verwandeln sich in grüne Wälder. Dies ist eine lokale Nachricht mit großer Auswirkung auf das Weltklima, denn was hier gelungen ist, das wird gerade weiter getragen und wächst so schnell, wie ein Baum wachsen kann. Zunächst hatte der Australier Tony Rinaudo in Niger seine Methode ausprobiert, wodurch dort bereits 200 Millionen Bäume nachgewachsen sind.[vii]  Dann half er mit Erfolg in Äthiopien. Und nun sind es bereits mehr als 5000 Mitglieder, die diese Methode unterstützen.

Die Firma Otto aus Hamburg ist, soweit ich weiß, auch wenn ich die Quelle nicht wiedergefunden habe, mit all seinen Tochterfirmen zweitgrößter Versandhandel im Internet nach Amazon. Im September 2014 erhielt die Otto Group den CSR-Preis der Bundesregierung. Dieser würdigt innovative Unternehmen, die ihre gesamte Geschäftstätigkeit sozial und ökologisch gestalten. Es gibt zum Lesen über die verschiedenen Tätigkeitsbereiche den Nachhaltigkeitsbericht. Den empfehle ich, wenn Ihr weiter recherchieren wollt. Besonders in Sachen Baumwolle und Holz wird bei Otto viel gebraucht und verbraucht und der Konzern erhöht jedes Jahr den Anteil der nach FSC (Forest Stewardship Council) zertifizierten Materialien. Vielleicht eine Alternative zu Amazon?[viii]

Etwas aus der Vogelwelt, man sieht aber sofort die Verknüpfung mit anderen Bereichen: Als zuviel Schwefeldioxid in die Luft geriet und der dadurch entstehende saure Regen einen Großteil des Flechtenbewuchses der Bäume zerstörte, 1960er bis 1980er Jahre, wurden die Schwanzmeisen selten, denn sie verkleiden ihre Kugelnester mit Flechten. Seit die Luft, insbesondere in den Städten, wieder besser wurde, nahmen auch die Schwanzmeisen wieder zu – weil die Flechten sich erholten. [ix]

Ein Beispiel für gelungenen Vogelschutz: „Seit nunmehr rund einem halben Jahrhundert genießen die Kraniche auch in weiten Teilen Europas und Nordwestasiens Schutz. Zunächst langsam, dann immer schneller nahmen daraufhin die Bestände des ( „unseres“) Graukranichs zu. Sogar neue Flugrouten entstanden.“[x]

Auch weiß man inzwischen, dass die Vogelrouten – weil die Vögel auf den Balkanrouten stark bewildert wurden, deshalb auf dieser Strecke weniger überlebten und deshalb die Vögel der Gibraltarroute eher die Chance hatten, lebend zurück zu kehren – sich von Osten nach Westen verlagert haben und nun ein Großteil der Vögel die sicherere Gibraltarroute nimmt. So erholen sich auch die gejagten Bestände bereits teilweise.

In Niedersachsen finden heute die Kommunalwahlen statt. Tatsächlich ist auch das etwas Gutes. Wir dürfen wählen. Wie lange hat die Menschheit – und sie tut es noch – dafür gekämpft, in Freiheit wählen zu können, wer regieren und die Geschäfte führen soll. Immer wieder stellen sich auch Parteien zur Wahl, die die Demokratie und die Freiheit, wie auch die Gleichheit in möglichst kurzer Zeit abschaffen wollen. Aber wir können uns informieren und können lieber die wählen, nicht nur Parteien, auch Parteilose, die unseren Zielen entsprechen und damit die Richtung mit bestimmen. In der Kommunalwahl, können wir uns sogar recht einfach und schnell selber wählen lassen, wenn wir aktiv mehr tun wollen. So habt Ihr hoffentlich Eure Stimmzettel ausgefüllt, nicht wahr?

Was mich selbst gerade beglückt, ist, dass in Buchholz die Schulsozialarbeit (deswegen bin ich 2011 in den Rat gegangen) ab sofort auf Dauer in den Schulen fortgeführt wird. Das war jetzt am Ende der Ratsperiode noch ein Grundsatzbeschluss (und ich bin so was von erleichtert, eigentlich ist es nicht zu beschreiben). Denn es ist ja erwiesen, wie sehr sich die Anwesenheit von Menschen, die gezielt Anwalt für die Kinder sind, deren Wohl und Entwicklung verbessert. Dafür bin ich sehr dankbar!

Noch etwas: Neulich waren Christoph und ich baden in einem bayrischen See und da sind mir Jugendliche aufgefallen, hellhäutige und dunkelhäutige, Jungen und Mädchen, alle am Springen und Spritzen und Lachen und Albern – und ich habe gedacht: Es gibt doch wirklich kaum ein Land, oder auch Kontinent, in dem es so gleichberechtigt zugeht, wie hier in Deutschland, bzw. Europa. Wir müssen sicherlich die Löhne, z.B. für Frauen fairer kriegen. Aber dass wir überhaupt davon reden, ist ein Zeichen, dass uns Gleichberechtigung etwas wert ist. Ich bin sehr dankbar hier, in dieser Zeit, in dieser Ecke der Welt zu leben und agieren zu können.

hdr

Während ich hier schreibe (ich habe diesen Text auf dem Laptop vorgeschrieben), fährt übrigens Christoph gerade links neben mir den Wagen und ich blicke auf, weil er über den Storebelt fährt. „Oh, wie schön!“ muss ich rufen, weil der Blick gerade weit über das Wasser geht, während wir über die Brücke zur nächsten Insel fahren. Auch das können wir immer wieder entdecken – diese Schönheit rings um uns herum.

Dazu fällt mir adhoc ein, dass, weil die Elbe und Weser sauberer geworden sind, jetzt wieder Stintschwärme die Flüsse hoch kommen – und dadurch die Population der Schweinswale in Deutschland zugenommen hat. Wenn man im Mai an der Elbe steht, kann man tatsächlich das Glück haben, ganze Schulen flussaufwärts ziehen zu sehen.

Irgendein kluger Mensch sagte neulich einmal: Es stören mich gar nicht die satten Zufriedenen, es stören mich eigentlich immer mehr die Satten, die immer unzufrieden sind.“ Ja, er hat wohl recht, in so vielem geht es uns gut, besser als einem Großteil der Menschen auf dieser Welt, aber wir sind alles- haben-Woller und nichts-geben-Woller geworden…

Schade, wie häufig könnten wir einen Augenblick genießen oder auch nutzen und tun es nicht, sondern sitzen unzufrieden herum, meckern und machen damit alles schlechter, egal, ob es vorher gut oder nicht so gut war….

Das grüne Band: „Entlang des ehemaligen innerdeutschen Grenzstreifens konnte sich die Natur über Jahrzehnte ungestört entwickeln. Dies betraf nicht nur den eigentlichen Grenzstreifen, sondern aufgrund der Abgeschiedenheit häufig auch große angrenzende Bereiche. Das Grüne Band durchzieht wie eine Perlenschnur im Wechsel großräumig wertvolle Gebiete und ausgeräumte, intensiv genutzte Agrarlandschaften wie z.B. die Börden.“[1] „Im Jahr 2012 wurden 63,3 % der Fläche des Grünen Bandes und sogar 76,4 % der Offenlandfläche im Grünen Band von gefährdeten Biotoptypen eingenommen (Kategorien 1-3 der Roten Liste der Biotoptypen Deutschlands von 2006).“  Das Grüne Band ist damit Lebensraum von über 1.200 gefährdeten Tier und Pflanzenarten. Der Schutz des grünen Bandes lohnt sich also und wird von allen Seiten angestrebt! „150 Naturschutzgebiete liegen im bzw. grenzen an das Grüne Band an.“[2] Schritt für Schritt kommt es voran. [xi]

Und seht mal, wie weit es geht![3]

Mir fällt noch mehr ein, aber Ihr seht auch so, es sind gute Nachrichten zu finden, die Jugend macht Gutes, die Welt ist nach wie vor schön.

Und nun können wir mithelfen, dass es so bleibt oder auch schöner wird. Wir haben die Wahl. Unser Tun entscheidet über die Zukunft. Und es wird gut, wenn wir denn wollen.

Ich grüße Euch sehr, sehr herzlich hier aus dem ganz warmen und sonnigen Norddeutschland!

Ganz herzlich!

 

Cornelia Cornels-Selke

 

 

ISBN 978-3-00-044257-5

[1]Zitat: https://www.bfn.de/0311_gruenes_band_de.html.

[2] Zitat: http://pfullendorf.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/gruenes_band/gruenes_band_deutschland/.

[3] Vgl: http://www.bfn.de/0310_steckbrief_gruenesband.html?&0=.

[i] http://futurezone.at/science/ozeane-koennen-sich-mit-muellbarrieren-selbst-reinigen/68.719.655.

[ii] https://secure.oceanconservancy.org/site/Advocacy?cmd=display&page=UserAction&id=1183&s_src=16WAXAWXXX&s_subsrc=16AWAPMHI2.

[iii] http://motherboard.vice.com/de/read/17jaehrige-entwickelt-ein-geraet-das-gleichzeitig-sauberes-wasser-und-strom-erzeugt.

[iv] Vgl.: http://www.n24.de/n24/Wissen/Gesundheit/d/7225706/17-jaehriger-erfindet-die-sekundenschnelle-wundheilung.html.

[v] Zitat: http://www.tagesschau.de/ausland/ozonloch-103.html.

[vi]Zitat: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/was-wurde-eigentlich-aus-dem-ozonloch-a-1047081.html.

[vii] Vgl.: http://www.gute-nachrichten.com.de/2016/05/erfolgsgeschichten/aethiopien-abgeholzte-steppen-verwandeln-sich-in-gruene-waelder/.

[viii] Vgl.: http://www.ottogroup.com/media/docs/de/Nachhaltigkeitsbericht/0001-Otto-Group-CR-Report-2015.pdf.

[ix] Vgl.: Reichholf, Josef H., Ornis, Das Leben der Vögel, 2014, Beck Verlag, S.31.

[x] Zitat: Reichholf, Josef H., Ornis, Das Leben der Vögel, 2014, Beck Verlag, S.81f.

[xi] http://apps.thueringen.de/de/publikationen/pic/pubdownload1015.pdf.

Delfinbotschaft erhält Umweltpreis

Der Umweltpreis der Stadt Buchholz

geht an die Delfinbotschaft und die Schüler der Heideschule

 

 Stolze Gewinner Heideschule und Delfinbotschaft mit Bürgermeister Geiger

hier seht Ihr eine Abordnung der eigentlich 55 beteiligten

 

Wir sind stolz, froh und dankbar für den Preis

und die damit gezeigte Anerkennung unserer Arbeit!

 

 

Buchholz, den 21. Februar 2014

Liebe Freunde

 

Kinder – gesunde und lebensbejahende Kinder!

 

Natur – intakte Natur!

 

Mit Ihnen gibt es eine Zukunft.

Ich muss nicht viel erzählen, um zu erklären, warum wir uns in diesen beiden Bereichen engagieren.

 

Wir wollten halt ins Tun kommen und haben unter dem Motto „Eine Buche für Buchholz“ (Eine Initiative der Delfinbotschaft gUG ausgeführt in Kooperation mit der Heideschule) etwas zur biologischen Vielfalt im Stadtwald von Buchholz getan. (siehe auch: http://www.delfinbotschaft.de/?p=404 )

 

Und das bringt mit Kindern auch viel mehr Spaß als alleine!

 

So bedanke ich mich bei Frau Stenzel, der Schulleiterin der Heideschule, die SOFORT zu dieser Aktion bereit war.

Bei ihren Lehrerinnen, Frau Petri und Frau Krassau, die alles vorbereitet und mit Wissen hinterfüttert haben, für Ihr engagiertes Tun.

Bei den Herren Söller, Homm und Gamrath, die technisch, fachlich und freundlich unterstützt und begutachtet haben. Und natürlich bei allen weiteren Helfern.

UND BEI DEN KINDERN, die fröhlich, unermüdlich, eifrig und liebevoll ihre Bäumchen gepflanzt haben!

Außerdem sage ich „Danke“ im Namen aller Beteiligten für diesen Preis, den wir am Dienstag im Rathaus überreicht bekommen haben, und die damit gezeigte Anerkennung unserer Arbeit.

 

„Danke!“

 

Hoffentlich können wir damit anstecken.

 

Der Link zur offiziellen Seite der Stadt Buchholz: http://www.buchholz.de/portal/meldungen/-beitrag-fuer-die-artenvielfalt–903001915-20101.html?rubrik=3000008

 

Link zum Originalfoto: http://www.buchholz.de/info/bild/bild-913000940-20101.html?hilfe=1&bu=Bekamen%2Bden%2B1.%2BPreis%2Bf%25C3%25BCr%2Bihr%2BPflanzprojekt%253A%2BDie%2BKlassen%2B2%2Bund%2B3a%2Bder%2BHeideschule%2Bund%2Bdie%2BDelfinbotschaft

 

 

Dankbar

Eure Cornelia

 

 

 

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

 

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

 

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

Ein Lied zu dem vorher eingestellten Text:

http://www.viva.tv/musik/artists/rosenstolz-209622/videos/wir-sind-am-leben-685374

Cornelia Cornels-Selke Das Lied von Rosenstolz möchte ich sowohl den Kindern wie auch den Delfinen widmen. Ich denke z.B. an die Delfine in “Connyland” die von lauter Ravemusik und durch Drogen, die man ihnen ins Becken geworfen hat, getötet wurden. —- Die, die uns anvertraut wurden, unser Leben mit Freude und Leben bereichern, die sind auch so verletzlich. Wenn sie untergehen oder sterben ist die Todesursache letzlich dieselbe: Mangelnde Liebe!

Wir sind am Leben

Hast du alles probiert?
Hast du alles versucht?
Hast du alles getan?
Wenn nicht, fang an!

Hast du wirklich gelebt?
Hat deine Welt sich wirklich gedreht?
Hast du alles getan?
Wenn nicht, fang an!

Was willst du sagen?
Wen willst du fragen?
Was willst du erleben
und was willst du geben?
Wer gibt dir den Frieden
und was ist liegengeblieben?

Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Weil dein Herz noch Feuer fängt
Weil dein Herz die Liebe kennt
Du bist am Leben
Du bist am Leben

An was willst du glauben
oder glaubst du an dich?
Wie oft wirst du betrogen?
Wie oft belügst du dich?
Wieviel Türen wirst du öffnen?
Welches Schloss knackst du nie?
Wie oft kannst du widerstehen
und wann gehst du in die Knie?

Warum wirst du weinen
und wie oft bleibst du stumm?
Und für wen wirst du beten,
weisst du wirklich warum?
Und bei wem wirst du schlafen
und vor wem rennst du weg?

Ich kann deinen Herzschlag hören,
keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben
Weil dein Herz noch Feuer fängt
Weil dein Herz die Liebe kennt
Du bist am Leben
Du bist am Leben

Oh oh oh…

Und hast du dich verlaufen,
ich bin da, bring dich nach haus’

Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird dich zerstören
Du bist am Leben
Du bist am Leben

oh oh oh…

Wir sind am Leben
Wir sind am Leben

Ich kann deinen Herzschlag hören
Keiner wird uns zerstören
Wir sind am Leben
Wir sind am Leben
Weil unser Herz Feuer fängt
Weil unser Herz Liebe kennt
Wir sind am Leben
Wir sind am Leben

Oh oh oh…

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