Energydrinks

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Foto von Silke Scheiderer

Danke an Edeka Subey in Buchholz!

Hier geht ein Lebensmittelhändler mit sehr gutem Beispiel vorneweg.

Das finden wir gut und möchten uns bedanken!

Wer mehr zu dem Thema Energydrinks wissen möchte und warum sie zur bleibender Ermüdung führen können, der kann auf dem folgenden Link sehr viel mehr dazu finden. Das ist in Englisch, aber sehr interessant und außerdem ausfühlich: http://www.theenergyblueprint.com/energy-drinks-cause-fatigue/

Wir wünschen uns, dass noch mehr Händler dazu kommen.

Cornelia Cornels-Selke

für die Delfinbotschaft

Cyber Warnungen von Silke

Wir möchten Euch warnen. Bitte achtet auf Eure Kinder, Eure Freunde und auf Euch selbst:

Im Moment grassieren mindestens zwei „neue“ besorgniserregende Trends in den sozialen Medien:

Einmal die „Blue Whale Challange“

Bei der handelt es sich anscheinend noch um ein eher in Russland auftretendes Phänomen, das aber jederzeit zu uns “rüber schwappen” kann. Wir wurden deshalb um Aufmerksamkeit gebeten.

Es geht um das Spiel “Blue Whale Challenge”, bei dem es offensichtlich um Selbstverstümmelung bis hin zum Suizid geht.
(Auszug)

“`Blue Whale Challenge’ heißt der neue gefährliche und unbegreifliche Trend, der sich insbesondere in Russland verbreitet. Der Sinn dieses perversen Spiels ist, dass sich Menschen innerhalb von 50Tagen selbst verstümmeln und sich bis an die Grenzen des eigenen seelischen und auch körperlichen Zustandes bringen…. Am Ende werden die Teilnehmer dann aufgefordert, sich das Leben zu nehmen. Mehrere Hundert Todesfälle soll das Spiel bereits gefordert haben, berichtet die ‘Siberian Times’. Die Anweisungen bekommen die Teilnehmer in den sozialen Medien.”

Daneben gibt es Warnungen über alle möglichen Challanges hier auch nach zu lesen:

http://www.mimikama.at/?s=challenge

 

Und für alle Youtube Nutzer, vor allem die ,leider unbeschränkt Guckenden, aus jüngeren Altersstufen: Es ist hier gerade damit zu kämpfen, dass Leute normale Kinder Videos, vor allem Zeichentrick Filme, verändern und extreme Szenen von Gewalt einkopieren.

Hier nachzulesen:

https://motherboard.vice.com/de/article/irgendjemand-traumatisiert-kinder-auf-youtube-mit-brutalem-content-in-ihren-lieblings-cartoonvideos

 

Informiert Euch, bitte, und habt auch ein Auge auf die anderen.

Viele Grüße aus Buchholz,

Silke Scheiderer

Demo und Gegendemo in Buchholz

dav

Wir wissen inzwischen, dass Menschen, die nichts zu verlieren haben, radikaler sind, als Menschen, die von sozialen Bindungen gehalten werden.

Und so können wir beobachten, dass junge Menschen, deren Familienbande unzuverlässig oder gestört sind, leichter von der rechtsradikalen Seite eingefangen werden – sie bekommen dort einen Platz zum Schlafen, “Freunde” und Arbeit (z. B Flyer gegen freiheitlichdemokratische Werte verteilen etc) …

Unsere Arbeit in Buchholz legt deshalb auch Augenmerk darauf, dass die Stadt Buchholz bezahlbare Wohnungen für junge Leute bereit stellt, bzw. sich um ihr Unterkommen kümmert.

Erst, wenn ein Mensch weiß, dass sein Überleben gesichert ist, z.B.  wo er leben kann, kann er sich dauerhaft auf Arbeit und echte Beziehungen einlassen.

Und wir möchten jungen Menschen, die sich in die rechtsradikale Szene verlaufen haben, und nun die Schwierigkeit haben, dort unbeschadet wieder heraus zu kommen, Mut machen: Es gibt Aussteigerprogramme. So auch hier in Niedersachsen.

Deshalb habe ich bei der Veranstaltung “Gesicht zeigen” heute in Buchholz das obige Plakat getragen. Die Aktion Neustart in Niedersachsen hält so manches bereit, um jemandem zu helfen, der aussteigen möchte und es alleine nicht kann. Aktion_Neustart_-_Flyer  (Hilfe bei der Wohnungssuche, Hilfe um neue Kleidung zu kaufen, um Tätowierungen loszuwerden, usw). Ihr könnt es schaffen, Ihr könnt  in Frieden leben, Ihr bekommt Hilfe, damit Ihr sicher seid. 0172/4444 300 (Vorwahl /vier mal die vier, dreihundert – ganz leicht zu merken). Die Nummer ist rund um die Uhr besetzt!

Und für uns ist es wieder einmal ein Aufruf, mehr für die Jugend zu tun. Was wir in Kinder- und jugendjahren für sie unternehmen, wird sie positiv ihr ganzes Leben begleiten. Die gesamte Zukunft sieht besser aus!

 

 

Warum Jugendarbeit?

Rede im Rat, 4.12.2015

Meine Damen und Herren

Sicherlich kennen auch Sie folgende Aussprüche:

“Was wäre ich glücklich wenn:
Ich einen Roller hätte
Ich ein Eis hätte
Ich ein Fahrrad hätte,
ich ein Auto hätte,
Ich ein anderes Auto hätte
Die Wohnung größer wäre
Ich ein Haus mit großem Garten hätte
Der Garten bloß nicht so groß wäre
Hier eine Straße wäre
Hier keine Straße wäre
Wir einen Kinderspielplatz hätten
Hier bloß kein Spielplatz wäre…”

Wir können diese Liste beliebig weiter fortsetzen. Wilhelm Busch sagte dazu: “Sobald ein Wunsch erfüllt, bekommt er augenblicklich Junge….”

Wir werden nie alle Wünsche erfüllen können und selbst wenn, wir werden nie alle glücklich machen können.

Und doch gibt es auch Menschen, die sind einfach glücklich, die sind es einfach. Es scheint die Sonne und sie sind glücklich, es regnet und sie sind glücklich. Sie sind allein unterwegs und sie sind glücklich oder sie sind mit vielen zusammen und sie sind glücklich. Sie leben in einer Wohnung und sie sind glücklich oder sie haben ein Haus und sie sind glücklich, sie sind im Hotel und sie sind glücklich oder sie zelten und sind glücklich.

Diese Menschen wissen, dass Glück kein Umstand ist, sondern ein Zustand.
Diese Menschen wollen nicht haben, sie können geben.
Wie schaffen wir es denn, dass mehr Menschen dieses innere Glück finden?

In der Kindheit und in der Jugend, eigentlich so früh wie möglich, dann müssen wir für sie da sein. Dann müssen wir Zeit und Aufmerksamkeit schenken, dann sind sie für Ihr Leben lang gefüllt und müssen dort kein Loch mit immer mehr Gütern stopfen.

Und sie sind es wert. Schauen wir uns die Kinder an, dann sehen wir sie morgens mit großen Augen zum Bus eilen, wir sehen sie spät nachmittags müde den schweren Ranzen nach Hause tragen. Sie sind doch willens, hier auf gute Weise mitzumachen!

Wir sollten uns zu Hause an ihre Seite stellen und weil wir das nicht bei allen Kindern können, dann in der Schule jemanden an ihre Seite stellen, der als Ihr Zuhörer, Ihr Anwalt, Ihr Vertrauter ihnen den Rücken stärkt. Damit sie Hoffnung haben, damit sie stark werden, damit sie glücksfähig sind, damit ihre Zukunft gelingt.
Lassen Sie uns das ausbauen!

Ich danke Ihnen!

Cornelia Cornels-Selke

Eine Arbeit zum Thema “Flucht und Migration”: “Bunte Vielfalt als Zukunftschance – Kinder machen eine Weltreise”

 

Plakat Weltreise

2015-06-29 10-01-33

(größer)

Diese Arbeit ist im Proseminar praktische Theologie

51-54.02.1
“Flucht und Migration als Thema für Schule und Gemeinde”
Seminarleitung: Christian Gründer

entstanden:

Bunte Vielfalt als Zukunftschance mit Inhaltsverzeichnis

Da sie beispielhaft über die praktische Arbeit in Buchholz in der Nordheide berichtet, wollte auch ich nicht im Theoretischen verbleiben, sondern  meinen Teil zum Praktischen dazu tun.

So haben wir am Freitag der zweiten Weltreisewoche (siehe Link oben) mit den Buchholzer Jugendlichen, den hier geborenen und den hierher geflüchteten, zusammen gegrillt, erzählt und zugehört. Wir haben gelernt und sind zusammengerückt und wir haben auch gemeinsam unsere Wünsche für die Zukunft ausgesprochen:

Frieden, Sicherheit, Freunde, Zukunft, so wünschten es die Jugendlichen gemeinsam.

Die Zeitzeugenberichte in meiner Arbeit sind beispielhaft ausgewählt, um zu zeigen, dass es zu allen Zeiten Wander- und Fluchtbewegungen gab. Die aktuellen Lebensberichte der Jugendlichen, die wir an diesem Freitag gehört haben, habe ich nicht abgedruckt. Ich danke Ihnen allen herzlich!

Danke an das Team vom Jugendzentrum Buchholz und der Reso-Fabrik für dieses tolle Angebot! Für die Zuwendung, das gute Essen, das Raumgeben – und für alles, was dort täglich getan wird!

Danke an Pastor Wabbel von der Sankt Paulus Gemeinde, der mir mit Rat und Schrift (ich durfte seine Predigten lesen und nutzen) zur Seite stand! Und an die Paulus Gemeinde, die selbst ständig aktiv ist.

Noch eine besondere Anmerkung zu der Stadt Buchholz: “Buchholz hat es geschafft. Buchholz ist: „Engagierte Stadt“

Die Stadt zählt zu den 50 ausgewählten Orten in Deutschland, in denen das bürgerschaftliche Engagement herausragend ist und in den kommenden drei Jahren nochmals eine ganz besondere Rolle spielen wird. Das hat die Jury des bundesweiten Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ entschieden. Die Teilnahme an dem Programm ist mit jeweils bis zu 50.000 Euro dotiert.”

https://www.buchholz.de/portal/meldungen/geschafft-buchholz-ist-engagierte-stadt–903002470-20101.html?rubrik=3000008

Herzlichen Dank an alle Engagierten und herzlichen Glückwunsch!

Cornelia Cornels-Selke

Von Silke bezüglich der bedrohenden What’s App Kettenmail

Aus aktuellem Anlass nun also eine schnelle Variante des Rundbriefes, der Hinweis auf einen WhatsApp Kettenbrief, weil er schon wieder unterwegs ist und auch hier schon einige, vor allem der unter 14 jährigen heute Nacht ziemliche Panik schoben und sich die Anrufe sowohl von Schule und Eltern bei der Polizei häufen.
Letzten Sommer schon warnte das LKA offiziell vor diesem (nun folgenden) Kettenbrief und ich hänge Euch den Text mal hier an., damit Ihr selbst lesen könnte, was die Kinder dort gesendet bekommen. Weitersenden ist definitiv verboten!:
Also, Dies ist ein Zitat!:
“Hallo.
Bevor du denkst, dass der Kettenbrief nicht stimmt: du liegst falsch. Der Kettenbrief stimmt. Wenn du diesen Kettenbrief nicht an mindestens 20 Kontakte weiter schickst, wirst du mich heute Nacht um Punkt 24 Uhr in deinen Zimmer/in deinen Elterns Zimmer/bei deinen Freunden, je nach dem wo du schläfst bzw. schlafen wirst, finden. Ich werde in einer Ecke stehen, und dich die ganze Nacht lang beobachten. Ich sehe schrecklich gruselig aus, du wirst fast Herzinfarkt bekommen.
Am morgen, wenn es heller wird, werde ich dich den ganzen Tag über begleiten, dich wo auch immer du bist, mit Messern bewerfen und da, genau da, könnte es tödlich enden für dich.

Aber keine Sorge, falls du es überlebst, werde ich in der nächsten Nacht immer noch bei dir sein, und in einer Ecke stehen, und um 23:58 werde ich dich in einer brutalen Art und Weise umbringen. Du wirst verbluten.. ich werde dein Blut auftrinken.. deine Knochen aufessen.. und vieles mehr. Und am nächsten Tag bist du schon längst tot, und deswegen werden deine Eltern dann auf einer brutalten und harten Weise umgebracht, dannach deine Geschwister und so weiter.

Also rate ich dir dringend, diesen Kettenbrief weiter zu schicken!!!

Du glaubst mir nicht?


– Jana (13) wurde am 16.12.13 hart umgebracht, weil sie die Kettenbriefe nicht beachtet hatte. Sie dachte nur ”Ach, was ein langer Kettenbrief, stimmt eh nicht und werde ich sowieso nicht durchlesen.” und sie schlief friedlich um 22:00 Uhr ein. Um 23:58 am nächsten Tag fand man ihre noch blutige Leiche in ihrem Bett auf.


– Nicole (10) am 01.01.14

fand diesen Kettenbrief recht hart und heftig, aber schickte dieses nur an 10 Leuten weiter. Später, viel später, fand man ihre Leiche tot bei ihren Freunden, da sie da übernachten war.


– Leonie (17) am 02.01.13

hielt diesen Kettenbrief für Quatsch und schickte ihn nicht weiter. Für ihr endete der Tod am härtesten. Da sie nicht daran geglaubt hat und ihn für Quatsch hielt.


– Sophie (13) verblutete am 03.01.14 heftig. Da sie den Kettenbrief nur an 4 Leute schickte. Man fand sie tot im Bett.


– Adrian (12) starb am 03.01.14, weil er sich so über den Brief lustig gemacht hat und ihn eiskalt nicht weiter geschickt hatte. Um 23:58 hörte er einen lauten Knall im Schrank, eine kalte Hand erwürgte ihn.


-Zümra (15) bekam den Brief am 23.02.2014 und schickte ihn trotzdem nicht weiter was ist später passiert?? , sie wurde verbrannt … tot in einer Sackgasse , in einem Hochzeitkleid wieder gefunden….. Polizisten denken das sie einen doofen Kettenbrief nicht weiter geschickt hat !!


-Lorena bekam den Brief auch am 23.02.2014 und hat ihn auch nicht weiter geschickt und ihr könnt euch ja denken wqs passiert ist………..sie lebte munter weiter bis an ihr Lebens Ende!;)


-Nikta(13) hat wieder so einen shit Kettenbrief am 23.2.14 bekommen .-. Und wollte auch ma cool sein und auch selber was reinschreiben


Deswegen nochmal: SCHICKE DIESEN BRIEF WEITER, ANSONSTEN… DU WEISST WAS PASSIERT!


Mit blutigen Grüßen… Jeff.”

Ende des Zitates.

 

Thematisiert es ruhig in Euren Gruppen, Einzelhilfen und mit Euren Kindern zu Hause:  Kettenbriefe per WhatsApp sind genauso schwachsinnig , wie die, die wir früher per Hand abgeschrieben haben!
Und so ängstlich, wie der ein oder andere beim Erhalt des Briefes ist, ist auch jeder, der neuen Empfänger. Wir verbreiten die Angst, wenn wir diese oder ähnliche  Messages verbreiten!
 
Hier noch ein Link zu einem Video, das man auch ganz gut nutzen kann, um ins Gespräch zu kommen.
Wer die Seite noch nicht kennt, ruhig mal stöbern, denn da sind weitere Videos zu verschiedensten Themen rund um das Internet zu finden, die ich auch noch bei den 14 – 15 jährigen gerne einsetze, obwohl es Zeichentrickfilme sind und somit eigentlich für Jüngere gedacht. Die Erfahrung zeigt, aber dass sie dennoch gut sind, um ins Gespräch zu kommen.
Liebe Grüße aus Buchholz!
Silke Scheiderer
P.S.: Der Hoax (Definition: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoax ) Threema wurde von Google gekauft, stimmt im nicht. Das geht zurück auf einen Artikel aus dem Postillion (http://www.der-postillon.com/), welches eine Satire Nachrichten Seite ist, ähnlich wie das Heft Titanic!!! Aber auch ein schönes Thema, wie selbst  Erwachsene darauf hereinfallen und das weiterverbreiten;-)

Diesmal bitte ich Euch, gleich zu lesen und gleich zu handeln

Buchholz, den 18. Dezember 2014

Liebe Freunde,

 

dies ist noch nicht die Gute-Weihnachtswünsche-Email!

 

Ihr könnt hier und jetzt an Eurem Schreibtisch (oder an Eurem Smartphon) für Euch und Deutschlands Zukunft etwas tun.

 

Wenn Ihr jetzt denkt: „Das lese ich mal in Ruhe und entscheide mich dann“, ist es evt. zu spät, denn es muss bitte innerhalb der nächsten Woche gehandelt werden.

 

Dies zu tun, geht noch schneller als das Lesen dieses Briefes, der Euch aber natürlich die Begründung und das Wissen über Hintergründe nahe bringen soll.

 

Es geht um eine Leistung der Bundesregierung, die erwiesenermaßen in den letzten drei Jahren in ganz Deutschland schon Erfolge eingebracht hat. Es dient schon jetzt uns allen, die wir in Deutschland leben!

Leider wurde diese Leistung nur befristet vergeben und wird nächstes Jahr enden.

 

Es sei denn wir handeln.

 

Ich habe also die dringende Bitte an Euch, jetzt entweder gleich mit folgendem Link zu der Petition „Schule ohne Schulsozialarbeit – Wir sagen Nein“ zu gehen und Euch dort einzutragen oder aber jetzt schnell meine Ausführungen zu lesen – und es dann gleich danach zu tun.

https://www.openpetition.de/petition/online/schule-ohne-schulsozialarbeit-wir-sagen-nein

 

Wenn Ihr jetzt denkt: „Ich habe doch gar keine Kinder (mehr in der Schule)“, darf ich Euch als ein Beispiel für den praktischen Nutzen mitteilen, dass die Kinderkriminalität in Nürnberg nach Einsetzen von 86 Sozialpädagogen an 60 Schulen schon im ersten halben Jahr um ein Viertel gesunken ist. Und auch die Jugendkriminalität und auch die Kriminalität der ausländischen Jugendlichen sind sofort gesunken – und seitdem immer weiter gesunken.

 

Also weniger Gewalttaten,

weniger Drogenmissbräuche

weniger Vandalismus,

weniger Diebstähle,

weniger Kosten durch all das.

Und das, weil es den Kindern besser geht!

 

Ich habe jetzt Nürnberg genannt, aber überall in den Gemeinden, wo das Bildungs- und Teilhabeprojekt Schulsozialarbeit gefördert hat, geht es so!

Wir wollen, dass es so weiter geht!

Die Richtung und das Vorgehen sind richtig und haben sich bewährt.

 

Ich selbst habe bei meiner Arbeit bemerkt, wie Länder, Kreise und Städte gerangelt haben, wer zuständig sei, wer bezahlen muss und nichts passiert ist. Und ich habe gesehen, wie aus dem Geld des Bildungs- und Teilhabefonds, als es ankam, Gutes entstanden ist und schon jetzt gutes Gelingen deutlich wird.

Da muss wirklich, wirklich weitergemacht werden!

https://www.openpetition.de/petition/online/schule-ohne-schulsozialarbeit-wir-sagen-nein

 

Da sehr häufig beide Elternteile arbeiten, da auch immer mehr Schulen Ganztagschulen sind, findet Erziehung heutzutage hauptsächlich in den Schulen statt.

Doch sie müssen dazu in der Lage sein.

 

Schulsozialpädagogen fangen auf, was Eltern und Lehrer zeitlich und auch kräftemäßig nicht leisten können. Sie haben eine spezielle Ausbildung dazu.

 

Und sie sind dort, wo die Kinder sind. In der Schule!

 

Unsere Kinder sollen in ihren Schulen sozialpädagogisch versorgt sein. Es ist zuwenig, sie aufzubewahren und mit Lernstoff zu versorgen! Sie brauchen, um ganze, wertvolle und lebensfähige Menschen zu werden, Zuwendung und echte Pädagogik.

Die Drogendealer sind längst in den Schulen! Wollen wir sie wirklich mit den Kindern alleine lassen?

 

 

Im nächsten Sommer wird es ernst!

Wir verlangen von den Schulen Bildung und seit neuestem auch noch Inklusion, welche per Gesetz vorgeschrieben ist. Wir müssen Ihnen das dazu notwendige Personal geben.

Womit werden die vielen guten Schulsozialpädagogen bezahlt, wenn das Bildungs- und Teilhabepaket ausläuft?

https://www.openpetition.de/petition/online/schule-ohne-schulsozialarbeit-wir-sagen-nein

 

 

Noch einmal – Es sprechen verschiedene Gründe dafür, diese Petition zu unterstützen:

 

  • Entweder lieben wir Kinder und wollen, dass es ihnen gut geht und wollen deshalb gut für sie sorgen.

 

  • Oder es geht uns um die Finanzen. Dann wissen wir, was bereits durch eine Unmenge von Studien und Metastudien bewiesen ist. Nämlich, dass in die Jugend investiertes Geld ein Vielfaches an Rendite bringt durch die Ersparnis von sonst sehr viel höheren Folgekosten wie z.B. soziale Reparaturkosten, Arbeitslosengeld, Frauenhäuser, Kinderheime, Bau von Gefängnissen, Kosten von Vandalismus.

(Als Beispiel kann ich Euch vielleicht nennen, dass sechs Schulverweigerer hier im Landkreis 100.000 € im Jahr kosten, dadurch, dass man sie nach Jesteburg zum Forellenhof bringt, wo sie wieder ans Lernen gewöhnt werden. Das ist in diesem Jahr um weitere 50.000 aufgestockt worden. Wenn dagegen ein Schulleiter sagt, er wünsche sich für seine über 1000 Kinder einen Schulsozialpädagogen, ist das definitiv schon eine Sparmaßnahme.)

 

  • Oder wir denken an uns selbst, an unser eigenes Alter, dann müssen wir genauso für die Petition stimmen. Denn wenn der Staat für unser Alter noch Geld haben will, dann müssen wir natürlich an anderer Stelle sparen und das gelingt uns, wenn wir weniger Gefängnisse und Frauenhäuser usw usw benötigen.

 

  • Außerdem wären wir, wenn wir in zwanzig Jahren vielleicht etwas klappriger sind, natürlich sicherer, wenn unsere jetzige Jugend sich – trotz evt. fehlender Erziehung seitens der Eltern – gut entwickelt hat.

 

https://www.openpetition.de/petition/online/schule-ohne-schulsozialarbeit-wir-sagen-nein

 

Bitte unterschreibt jetzt!

Bitte leitet es weiter!

Denkt auch an die Schulen bei Euch!

 

Eure Cornelia (heute für die Delfinbotschaft)

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

 

Spendenkonten: 2105820200, Volksbank Nordheide, Blz. 24060300 und

90209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, Blz. 20750000

 

21244 Buchholz i. d.N. · Tel. 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

Cybermobbing

 

Wenn Du betroffen bist: Hol Dir Hilfe! Gehe zu Deinen Eltern, zum Kinderschutzbund, zum Jugendamt, zur Polizei. Glaube nicht, dass Du alleine bist. Es geht vielen so und Du bekommst Hilfe. Auch wenn Du meinst, deinen Freunden nicht mehr trauen zu können. Dann gibt es öffentliche Hilfe. Gib Dich selbst nicht auf! Wenigstens Du sollst zu Dir halten. Und dann hol Dir Hilfe!!!

Der folgende Bericht soll Dir Mut machen:

Soziale Netzwerke stehen nach wie vor hoch im Kurs. Doch nicht immer haben die Beteiligten Spaß daran. Oft werden die Internetplattformen missbraucht, um anderen zu schaden. Meist sind Jugendliche von diesen Attacken betroffen, aber auch Erwachsene haben mit Cybermobbing zu kämpfen. Wer betroffen ist, sollte sich wehren, Finanztest erklärt wie.

 

Fotos, die Personen in intimen Situationen zeigen, öffentliche Lästereien, Verleumdungen – wer Ziel einer aggressiven Attacke im Internet wird, erlebt eine Form der psychischen Gewalt. Über Netzwerke wie Facebook & Co, aber auch Blogs, E-Mail, Chats, Gästebücher werden die Betroffenen bloß gestellt und schikaniert. Die Palette reicht dann von verbalen Anfeindungen, über die Veröffentlichung von sehr persönlichen Fotos bis hin zu heimlich gedrehtem Videomaterial.

Die Gründe für Cybermobbing sind vielfältig. Überall, wo Menschen zusammen kommen, lernen oder arbeiten, kann es Streitereien geben. Manchmal spielt Neid eine Rolle, aber auch kulturelle und religiöse Gründe können der Auslöser für Meinungsverschiedenheiten sein. Oder verschmähte Liebe. So wie für eine junge Muslima eine solche Attacke zu einer Katastrophe wurde, wie Finanztest in der aktuellen Ausgabe berichtet. Ihr Exfreund hatte bei Facebook erotische Fotos von der jungen Frau veröffentlicht.

In einem anderen Fall habe eine Frau ihre Handynummer auf der Internetseite eines Begleitservice wiedergefunden. Bei ihr riefen Männer an, die ihre Dienste in Anspruch nehmen wollten. Auch in diesem Fall handelte es sich um Rache vom Exfreund.

 

Das Netz vergisst nichts
Werden Streitigkeiten im Internet ausgetragen, scheint die Hemmschwelle um einiges zu sinken. „Die Täter meinen unbekannt zu bleiben und schlagen umso härter zu. Sie müssen den Opfern nicht in die Augen schauen“, so die Experten von Finanztest. Das ist umso schlimmer, als das die Streitigkeiten einem großen Publikum zugänglich gemacht werden. Jeder Beteiligte kann im Grunde kommentieren oder Bilder und Videos unkontrolliert weiter verbreiten. Laut Finanztest sind etwa zwölf Prozent derjenigen, die soziale Netzwerke nutzen schon einmal gemobbt oder sexuell belästigt worden, wobei Frauen häufiger betroffen sind.

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Florian Glatzner vom Projekt „Surfer haben Rechte“, weiß nur zu gut, dass sich Beleidigungen und Lügen über das Netz allzu leicht verbreiten, aber oft nur mit großem Aufwand wieder vollständig löschen lassen. Gegenüber Finanztest sagt er: „Wenn der Betreiber eines Internetangebots von den Attacken erfährt, muss er die Einträge, Bilder oder Videos entfernen.“

Klage auf Schmerzensgeld
Oft sind sich die Initiatoren von Cybermobbing nicht im Klaren, dass sie eine Straftat begehen. „Eine Beleidigung, eine üble Nachrede oder Verleumdung – das alles sind Taten, die je nach Schwere mit einer Geldstrafe oder sogar mit mehreren Jahren Gefängnis geahndet werden können“, so die Experten.

Wenn die Täter bestraft werden, können die Opfer oft auch Schmerzensgeld verlangen. Finanztest berichtet von einem Fall, den das Landgericht Bonn verhandelt hat (Az. 9 O 433/12) und bei dem zwei 13-Jährige an eine Familie 2500 Euro zahlen mussten. Die Teenager hatten die afrikanische Familie in einem Video rassistisch und sexistisch beschimpft.

Beweise sammeln
Wenn Sie selbst betroffen sind, sollten Sie Beweise sammeln und dann den Betreiber der Plattform auffordern, verletzende Inhalte zu löschen. Selbst wenn die Täter unbekannt sind, lohnt es sich, sich zu wehren. Rechtsanwalt Markus Timm, ist in Potsdam auf die Beratung von Cybermobbing spezialisiert. Er rät in Finanztest: „Betroffene sollten Strafanzeige erstatten. Die Staatsanwalt kann vom Betreiber der Plattform Auskunft verlangen und selbst anonymen Tätern so das Handwerk legen.“

Den vollständigen Bericht von Finanztest zum Thema „Cybermobbing“ finden Sie hier (kostenpflichtig).