Jahresbericht 2019

Jahresbericht der Delfinbotschaft gUG für das Jahr 2019

Die Hauptaufgaben der Delfinbotschaft sind in 2019 gewesen:Öffentlichkeitsarbeit, um bei sozialen Stellen, Erziehungsberechtigten, Schulen und natürlich den Kindern und Jugendlichen selbst bekannt zu werden.

Vernetzungsgespräche mit anderen Institutionen (Reso-Fabrik, Herbergsverein, NaBu, Jugendzentrum, Kirche, Schulen, Polizei, Jugendrat Buchholz, Inklusionsbeirat, Blindenverein, Stadt Buchholz, Bienenbotschafter, Fridays for Future, usw.)

Projektentwicklung.

Fridays for Future

Projekt One Less Car.

Projekt Eine Wiesenpatenschaft

Sprechstunde für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Seelsorge, Mutter-Kind-Behandlungen, aufsuchende Arbeit, Telefonsprechstunden und Notfallbehandlungen sind nach wie vor die Kernarbeit.

Näheres zu 2019:

Frau Cornels-Selke hat weiterhin ihr Theologiestudium durchgeführt. Belegte Kurse waren fördernd für die Delfinbotschaft (Gerechtigkeit / Klimagerechtigkeit, Gewissen sind Beispiel für belegte Kurse) Dies ist einerseits eine Bereicherung für das Angebot, genauso fördert es die Vernetzung mit der Kirche und ihrem Angebot. Doch da sie die Hauptarbeit bei der Delfinbotschaft leistet und im Rahmen des Studiums in diesem Jahr ein weiteres Praktikum durchgeführt werden musste, wurde in diesen Zeiten (Juni/Juli 2019) keine Jugendarbeit von der Delfinbotschaft in Buchholz angeboten. Telefonische Beratung und Weiterleitung zur Reso-Fabrik fanden in dieser Zeit statt. Allerdings nutzte Frau Cornels-Selke die Chance, sich in der anderen Gemeinde über deren Jugendarbeit zu informieren und dort vor Ort mitzuhelfen und praktisch dazu zu lernen.

Aufgrund des Studiums und des im Hauptstudium verstärkten Lernens hat Frau Cornels-Selke ihr Amt im Inklusionsbeirat der Stadt Buchholz niedergelegt.

Durch die Kontakte und die aufsuchende Arbeit mit jungen Studenten, ist im Jahr 2019 noch einmal eine deutliche Hinwendung zum Klimaschutz zustande gekommen und die jungen Menschen in Buchholz, wie auch in Hamburg, werden zu den Demonstrationen seit Januar 2019 begleitet.  Einerseits wissen sie sehr klug, was wichtig ist, ihr Mut ist bewundernswert, andererseits sind sie eigentlich mit der Thematik überfordert. Ihre seelische und körperliche Gesundheit leidet unter der Situation.  Deshalb erscheint eine Unterstützung als wichtig und sinnvoll.

Das Projekt „One Less Car“ wurde begonnen. Es passt sehr gut zu der Klimathematik. Dazu kamen Spenden und es wurden T-Shirts gedruckt, die verteilt wurden. Die Kosten sind aber zu hoch im Vergleich zu den Spenden und es hat sich inzwischen eine Verbesserung zu diesem Projekt ergeben, die sich in 2020 niederschlägt.

Das Projekt „Eine Wiesenpatenschaft“, zusammen mit Studenten der Uni Hamburg wurde durch das Jahr hindurch weiter gepflegt. Leider wurden, ausgerechnet während der Setz- und Schonzeit, Bäume am Wiesenrand gefällt, wodurch Nistkästen, die dort im Rahmen des Projektes angebracht worden und auch bezogen waren, empfindlich gestört. Durch die Waldarbeiter wurden die Nistkästen eher schlecht als recht an andere Äste gehängt, dort wurden sie außerdem nach kurzer Zeit gestohlen. Das Pflanzenwachstum auf der Wiese geht nur sehr, sehr langsam voran, der Boden ist stark verdichtet und trocken, deshalb wurde nicht nur nachgesät, sondern auch gepflanzt. Außerdem das Gepflanzte natürlich regelmäßig gegossen, sowie Müll etc. aufgeräumt, Gespräche mit Spaziergänger*innen gesucht und aufgenommen, um sie teilhaben zu lassen.

Mit den Bienenbotschaftern wurde eine Botschaft / ein Aufruf an die Stadt Buchholz überreicht, der zu mehr Achtsamkeit der Biodiversität führen soll.

Die aufsuchende Arbeit, die Beratungen finden weiterhin regelmäßig statt. Das Büro in der vormals gemeinschaftlich gebauten Hütte steht zur Verfügung für Gespräche, Beratung und Seelsorge. Ansonsten wurden zu den Behandlungen, wie bisher auch, Telefonberatungen gegeben. In Notfällen wurde auch an Sonn- oder Feiertagen beraten und behandelt.

Um Weihnachten herum wurden Segensbänder verteilt.

Cornelia Cornels-Selke            Buchholz, den 20.2.2020