Eine Buche für Buchholz

Am 25. April war der Tag des Baumes und wir wollten gerne aktiv werden. (Heute am 26. war aber der Mond besonders günstig für’s Bäumepflanzen)

 

Und so gab es heute eine Baumpflanzung  unter dem Motto:

„Eine Buche für Buchholz“

(Eine Initiative der Delfinbotschaft gUGmbH, in Kooperation mit der Heideschule) 

Treffpunkt war der Stadtwald hinter dem Krankenhaus, gleich hinter der Stelle, wo gerade das Bettenhaus erweitert wird. Dort musste ein Waldstück repariert werden. Und so kamen um 9.00 Uhr  die Kinder der Heideschule (1. bis 4. Klasse und Integrationskinder) heranmarschiert, um mit uns gemeinsam 80 kleine Rotbuchen zu pflanzen und außerdem 25 Wildapfelbäume (die dankenswerterweise vom Forstverband Jesteburg dazu gespendet wurden). So wurde das Waldbild gleichzeitig aufgelockert und bereichert. 

Wir waren ca. 55 Kinder und 10 Erwachsene. Christoph Selke hat die Stadträte vertreten,  Herr Söller von der Stadt Buchholz und Herr Gamradt haben uns technisch,  fachlich und sehr freundlich unterstützt. Frau Stenzel von der Heideschule und ihre Lehrerinnen Frau Krassau und Frau Petri hatten alles liebevoll im Blick und so waren die Kinder auch gut vorbereitet: Eine Flasche gefüllt mit Wasser für das Bäumchen, Trinken und Picknick für das Kind selbst, kleine Spaten und Namensschildchen waren fleißig in Rucksäcken hergetragen worden. Auf diese Weise hat nun sicherlich jeder von uns „seinen eigenen Baum“ gepflanzt und manch einer sogar noch einen und noch einen.

Bestimmt kommen wir allle immer mal wieder her, um  “unseren” Bäumen beim Wachsen zuzuschauen. Und die Bäume sehen gleichermaßen den Kindern beim Wachsen zu… Vielleicht kommt sogar manch ein Kind später als Mami oder Papi mit eigenen Kindern hierher zurück und schaut dann schon auf einen Wald voll großer, dicker, wertvoller Bäume.  

Es war eine Renaturierungsmaßnahme, aber ganz nebenbei auch eine Aktion im Sinne der Biodiversität, ein Schultag im Sinne des „fliegenden Klassenzimmers“, eine Gemeinschaftsaktion und natürlich auch eine schöne Aktivität für Buchholz, in Buchholz und mit jungen und älteren Buchholzern. 

Erklärung zu den Bäumen:

Die Rotbuche wird, weil sie mit ihren Wurzeln und ihrem Laub den Boden auflockert und verbessert, auch “die Mutter des Waldes” genannt. Bekannt sind auch ihre für den Menschen genießbaren Früchte, die Bucheckern. Für die naturnahe Forstwirtschaft ist die Buche eine wichtige Baumart. Bei gezielter Pflege und in Mischung mit anderen Baumarten sind besonders vielfältige und vielschichtige Bestände möglich. Buchen haben Stämme mit glatter, grau schimmernder Rinde und bilden bei entsprechender Pflege ausladende Kronen. Auf gut wasser- und nährstoffversorgten Standorten werden Buchen nahezu 50 m hoch und erreichen ein Alter von etwa 300 Jahren (hier im Stadtwald sind bisher recht wenige Buchen).

Der Wildapfel ist der Baum des Jahres 2013. Er gehört zu den kleineren Bäumen unserer heimischen Gehölzflora. Er ist eher selten anzutreffen und findet sich vorwiegend in den warmen Tieflagen in lichten Mischholzbeständen. Er gehört zum Ziergehölz, ist Bienenweide und dient den Vögeln als Futter- und Nistgehölz.

 

Vielleicht wollen auch Sie (davon angesteckt)  gleich heute noch einen schönen Baum pflanzen?

Uns hat es sehr viel Freude gemacht!

Cornelia Cornels-Selke und Silke Scheiderer vom Delfinbotschaftsteam