Jahresbericht 2017

 

 

Die Hauptaufgaben der Delfinbotschaft sind in 2017 gewesen:

 

  • Öffentlichkeitsarbeit, um bei sozialen Stellen, Erziehungsberechtigten, Schulen und natürlich den Kindern und Jugendlichen selbst bekannt zu werden.
  • Vernetzungsgespräche mit anderen Institutionen (Reso-Fabrik, Herbergsverein, NaBu, Jugendzentrum, Kirche, Schulen, Polizei, Jugendrat Buchholz usw.)
  • Bau einer Hütte, Beendung des Projektes.
  • Projektentwicklung.
  • Projekt One Less Car.
  • Weiteres Sockenstricken, um sowohl symbolisch wie auch wortwörtlich Wärme zu vermitteln.
  • Dazu eine Sammlung gut erhaltener Kleidung.
  • Seelsorge, Mutter-Kind-Behandlungen, aufsuchende Arbeit, Telefonsprechstunden, Notfallbehandlungen sind nach wie vor die Kernarbeit.

 

Näheres dazu:

Frau Cornels-Selke hat weiterhin ihr Theologiestudium durchgeführt. Dies ist einerseits eine Bereicherung für das Angebot, genauso fördert es die Vernetzung mit der Kirche und ihrem Angebot.

Doch da sie die Hauptarbeit bei der Delfinbotschaft leistet und im Rahmen des Studiums in diesem Jahr verschiedene Praktika durchgeführt werden mussten, wurde in diesen Zeiten (Februar und November) keine Jugendarbeit angeboten. Allerdings nutzte sie die Chance, sich in der anderen Gemeinde über deren Jugendarbeit zu informieren und dort vor Ort mitzuhelfen und praktisch dazu zu lernen.

Die Beschäftigung im Studium ging diesmal unter anderem um den Koran, seinen Inhalt und seine Umsetzung in der Bundesrepublik, eine Moschee wurde dazu besucht, damit ein Verständnis für die jugendlichen Flüchtlinge verbessert werden konnte. Die Delfinbotschaft hat hier verschiedene junge Menschen, die sich beraten lassen. Und auch die Seelsorge wurde vertieft.

Frau Cornels-Selke ist außerdem seit Anfang des Jahres mit in den Inklusionsbeirat der Stadt Buchholz berufen und arbeitet hier daran, in Buchholz für Menschen mit Behinderungen für Verbesserungen und mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Dies schult auch ihren Blick für ihre Arbeit bei der Delfinbotschaft.

Auch in diesem Jahr bestand ein Teil unserer Arbeit darin, eine Hütte mit Jugendlichen und inzwischen jungen Erwachsenen zu bauen. Das Dach musste noch einmal verbessert werden. Ansonsten gab es dieses Jahr nur noch Abschlussarbeiten, die wir hauptsächlich Ende des Sommers und Anfang Herbst durchgeführt haben. Ein Einweihungsfest wurde noch nicht gefeiert. Das hing aber eher mit der Zeit der beteiligten jungen Menschen zusammen, sie sollen alle daran teilnehmen können – und die Idee, dort Beratungen zu erhalten, auch weiter tragen.

Es wurden im Jahr 2016 recht wenig Spenden gesammelt und dies wurde auch in einem Rundbrief Anfang des Jahres kommuniziert, woraufhin am 19. Januar mit Herrn Donald Vogel ein Gespräch stattgefunden hat. Er hatte verschiedene Vorschläge und sich deshalb für dieses Gespräch angeboten. Diese Ideen sind allerdings recht zeitaufwendig und konnten aus den oben erwähnten Gründen 2017 nicht durchgeführt werden.

Im Prinzip hat sich die Delfinbotschaft davon verabschiedet sehr viel Zeit in Spendenrekrutierung zu legen. Es wird nicht Geld gesammelt, um daraus Gutes zu machen. Sondern bei guten Projekten wird dafür gezielt gesammelt. Die aufsuchende Arbeit, die Beratungen finden auch ohne diese Spenden statt. Naturheilkundliche Firmen senden auf Anfrage Muster zu, die weiter gegeben werden können, ohne dass dafür Geld ausgelegt werden muss. Die aufsuchende Arbeit hat sich bewährt. Und wird ein Raum benötigt, kann jetzt die Hütte zur Verfügung gestellt werden.

Ein neues Projekt wurde entwickelt. Es trägt den Namen „One Less Car“ und soll im weitesten Sinne der Klimaverbesserung dienen, bzw. dazu aufrufen. Die Delfinbotschaft will für die Zukunft der jetzt jungen Menschen Förderliches tun und Umweltschutz ist ein dazugehöriger Punkt. Das Projekt wurde Ende 2017 initiiert, wird aber erst 2018 richtig gestartet.

Ganz nebenbei wurden wieder Socken gestrickt, um Kindern und Jugendlichen Wärme zu spenden. Es war eine kleine Menge, aber sie konnte doch ein paar Kindern Freude bereiten. Es wurden dazu noch gut erhaltene Kleider, bzw. Kleidungsstücke gesammelt, so war es doch eine große Menge an Säcken, die Ende Oktober weiter gegeben werden konnten.

Ansonsten wurden zu den Behandlungen, wie bisher auch, Telefonberatungen gegeben. In Notfällen wurde auch an Sonn- oder Feiertagen beraten und behandelt.

Rundbriefe, die auch als Blog auf der Website (www.delfinbotschaft.de) erscheinen, wie Facebook Account (http://www.facebook.com/pages/Delfinbotschaft/120246031356509) wurden 2017 gepflegt, um aktuell und im Gespräch zu bleiben und auf diese Weise von Bedürftigen und Spendern gefunden zu werden.

Cornelia Cornels-Selke            Buchholz, den 20.05.2018