Warum Jugendarbeit?

Rede im Rat, 4.12.2015

Meine Damen und Herren

Sicherlich kennen auch Sie folgende Aussprüche:

“Was wäre ich glücklich wenn:
Ich einen Roller hätte
Ich ein Eis hätte
Ich ein Fahrrad hätte,
ich ein Auto hätte,
Ich ein anderes Auto hätte
Die Wohnung größer wäre
Ich ein Haus mit großem Garten hätte
Der Garten bloß nicht so groß wäre
Hier eine Straße wäre
Hier keine Straße wäre
Wir einen Kinderspielplatz hätten
Hier bloß kein Spielplatz wäre…”

Wir können diese Liste beliebig weiter fortsetzen. Wilhelm Busch sagte dazu: “Sobald ein Wunsch erfüllt, bekommt er augenblicklich Junge….”

Wir werden nie alle Wünsche erfüllen können und selbst wenn, wir werden nie alle glücklich machen können.

Und doch gibt es auch Menschen, die sind einfach glücklich, die sind es einfach. Es scheint die Sonne und sie sind glücklich, es regnet und sie sind glücklich. Sie sind allein unterwegs und sie sind glücklich oder sie sind mit vielen zusammen und sie sind glücklich. Sie leben in einer Wohnung und sie sind glücklich oder sie haben ein Haus und sie sind glücklich, sie sind im Hotel und sie sind glücklich oder sie zelten und sind glücklich.

Diese Menschen wissen, dass Glück kein Umstand ist, sondern ein Zustand.
Diese Menschen wollen nicht haben, sie können geben.
Wie schaffen wir es denn, dass mehr Menschen dieses innere Glück finden?

In der Kindheit und in der Jugend, eigentlich so früh wie möglich, dann müssen wir für sie da sein. Dann müssen wir Zeit und Aufmerksamkeit schenken, dann sind sie für Ihr Leben lang gefüllt und müssen dort kein Loch mit immer mehr Gütern stopfen.

Und sie sind es wert. Schauen wir uns die Kinder an, dann sehen wir sie morgens mit großen Augen zum Bus eilen, wir sehen sie spät nachmittags müde den schweren Ranzen nach Hause tragen. Sie sind doch willens, hier auf gute Weise mitzumachen!

Wir sollten uns zu Hause an ihre Seite stellen und weil wir das nicht bei allen Kindern können, dann in der Schule jemanden an ihre Seite stellen, der als Ihr Zuhörer, Ihr Anwalt, Ihr Vertrauter ihnen den Rücken stärkt. Damit sie Hoffnung haben, damit sie stark werden, damit sie glücksfähig sind, damit ihre Zukunft gelingt.
Lassen Sie uns das ausbauen!

Ich danke Ihnen!

Cornelia Cornels-Selke

Meine kleine Hütte

Hütte Image-Fenster sind da! Foto von Silke Scheiderer

Ihr seht hier Bilder:  Von dem Bau einer recht rustikalen Hütte in unserem Garten.

Zusammen mit einer Freundin, mithilfe ganz vieler toller Jugendlicher und meiner lieben Familie entsteht diese Hütte, um mir in Zukunft als Büro und Sprechzimmer zu dienen.

jungs und mädels helfen mir 1jungs und mädels helfen mir 2

jungs und mädels helfen mir 3jungs und mädels helfen mir 4

Jungs und Mädels helfen mir

Meine Patienten behandele ich ja genauso wie bisher und dazu diejenigen, die auf Empfehlung kommen, denn das geht neben dem Studium (wie ich Euch schrieb, studiere ich noch einmal – Evangelische Theologie, ich bin jetzt im vierten Semester und lerne im Moment Altgriechisch). Insofern benötige ich zu Hause etwas mehr Platz.

jungs und mädels helfen mir 5

hütte von vornehütte von hinten

Danke an Janna für diese Bilder! Wenn sie nicht mitgebaut hat, hat sie fotografiert.

Außen ist sie soweit fertig und nun geht es bald an den Innenausbau und ich freue mich schon darauf, wenn alles geschafft ist. Es macht allerdings auch irre viel Spaß, Ideen selbst entstehen zu lassen, ganz praktisch zu arbeiten (und auch zusammen mit Jugendlichen) und das alles zu lernen, was zu so einem Bau dazu gehört (mal ein anderes Hobby).

hütte von außen fertigBlick von oben

Also bedanke ich mich jetzt einmal bei allen, allen Helfern!

Sei es durch praktische Hilfe, Leihgaben, liebevolle Spenden (Holz, Werkzeug, Schrauben, Farbe, Finanzielles) und gute Tipps – Ich bin dankbar!

Und natürlich berichte ich, wenn ich fertig bin.

Bis dahin wünsche ich uns allen einen wunderschönen Herbst.

Herzliche Grüße und bis ganz bald.

Cornelia Cornels-Selke

 

 

Eine Arbeit zum Thema “Flucht und Migration”: “Bunte Vielfalt als Zukunftschance – Kinder machen eine Weltreise”

 

Plakat Weltreise

2015-06-29 10-01-33

(größer)

Diese Arbeit ist im Proseminar praktische Theologie

51-54.02.1
“Flucht und Migration als Thema für Schule und Gemeinde”
Seminarleitung: Christian Gründer

entstanden:

Bunte Vielfalt als Zukunftschance mit Inhaltsverzeichnis

Da sie beispielhaft über die praktische Arbeit in Buchholz in der Nordheide berichtet, wollte auch ich nicht im Theoretischen verbleiben, sondern  meinen Teil zum Praktischen dazu tun.

So haben wir am Freitag der zweiten Weltreisewoche (siehe Link oben) mit den Buchholzer Jugendlichen, den hier geborenen und den hierher geflüchteten, zusammen gegrillt, erzählt und zugehört. Wir haben gelernt und sind zusammengerückt und wir haben auch gemeinsam unsere Wünsche für die Zukunft ausgesprochen:

Frieden, Sicherheit, Freunde, Zukunft, so wünschten es die Jugendlichen gemeinsam.

Die Zeitzeugenberichte in meiner Arbeit sind beispielhaft ausgewählt, um zu zeigen, dass es zu allen Zeiten Wander- und Fluchtbewegungen gab. Die aktuellen Lebensberichte der Jugendlichen, die wir an diesem Freitag gehört haben, habe ich nicht abgedruckt. Ich danke Ihnen allen herzlich!

Danke an das Team vom Jugendzentrum Buchholz und der Reso-Fabrik für dieses tolle Angebot! Für die Zuwendung, das gute Essen, das Raumgeben – und für alles, was dort täglich getan wird!

Danke an Pastor Wabbel von der Sankt Paulus Gemeinde, der mir mit Rat und Schrift (ich durfte seine Predigten lesen und nutzen) zur Seite stand! Und an die Paulus Gemeinde, die selbst ständig aktiv ist.

Noch eine besondere Anmerkung zu der Stadt Buchholz: “Buchholz hat es geschafft. Buchholz ist: „Engagierte Stadt“

Die Stadt zählt zu den 50 ausgewählten Orten in Deutschland, in denen das bürgerschaftliche Engagement herausragend ist und in den kommenden drei Jahren nochmals eine ganz besondere Rolle spielen wird. Das hat die Jury des bundesweiten Netzwerkprogramms „Engagierte Stadt“ entschieden. Die Teilnahme an dem Programm ist mit jeweils bis zu 50.000 Euro dotiert.”

https://www.buchholz.de/portal/meldungen/geschafft-buchholz-ist-engagierte-stadt–903002470-20101.html?rubrik=3000008

Herzlichen Dank an alle Engagierten und herzlichen Glückwunsch!

Cornelia Cornels-Selke

Eine Rede für die Jugend

Liebe Leser,

ich durfte vor kurzem eine Rede zu unserem, demnächst entstehenden, Jugendrat halten. die möchte ich gerne an euch weiterreichen:

Ratssitzung am 21.7.2015 – Rede zum Jugendrat.

Sehr geehrter Herr Vorsitzender
Sehr geehrter Herr Bürgermeister
Sehr geehrte Damen und Herren im Rat und von der Bürgerschaft

Bei unserer letzten Sitzung wurde deutlich, dass wir uns alle über diese Arbeit freuen.

Sowohl über diese theoretische Planung auf dem Blatt Papier, wie auch auf die praktische hinterher.
Dieses Konzept wurde gut und gedankenvoll ausgeführt, wir glauben, dass die Verwaltung hier gute Arbeit geleistet hat. Was die Jugendlichen noch ändern möchten, können sie selbst in die Hand nehmen. Zumindest nach einiger Zeit wird ihnen das möglich sein.
Bevor es soweit ist, ist klar, dass noch viel Arbeit, nun praktischer Natur zu leisten sein wird.
Und der Herr Jugendpfleger hat sich zu dieser Aufgabe bereit erklärt, was ich beachtenswert finde und hervorheben möchte. Es ist ein neues Aufgabenfeld innerhalb seiner Arbeit entstanden und ich wünsche ihm und uns allen damit sehr viel Erfolg!
Die Jugend von heute, ich meine jetzt die Ab-Vierzehnjährigen, die für dieses Jugendparlament in Frage kommen, gefällt mir!
Es wird häufig genug gesagt, sie sei uninteressiert und zu unpolitisch, doch vielleicht ist sie nur unparteilich (von den rechten und linken Extremen mal abgesehen). Denn sie äußert sich politisch, sie ist in Unterschriftenlisten zu finden, sie nimmt an Demonstrationen teil, sie achtet auf ihr Kaufverhalten, sie ändert ihre Ernährungsweise, um ihr Kaufverhalten ändern zu können, um auf diese Weise eine bestimmte – auch politisch wirksame – Richtung zu stärken. Das fängt bei den Vierzehnjährigen natürlich erst an, doch sie eifern den etwas Größeren bereits nach und diese sind sehr konsequent.
Unser Verhalten, unsere Vorgehensweise mit Ressourcen und Natur, auch in Sachen Klima, machen ihnen Angst und sie reagieren darauf. Und das intelligent!
Ihnen nun mit einem Jugendrat das Ruder nahe zu bringen, sie mit einzubeziehen, ist der richtige Schritt.
Schauen wir einmal kurz in die Zukunft: Wir Babyboomer sind wohl recht vital, und ich wünsche uns allen noch langes Wohlergehen, aber nicht jeder wird so alt wie Helmut Schmidt und in spätestens 25 – 30 Jahren bin ich Oma, wenn nicht Uroma. Könnte bei Ihnen ähnlich aussehen….
Diese Generation mit den unfassbar vielen Menschen dankt ab. Die jetzt frisch Geborenen, aber auch die jetzt schon Zwanzigjährigen werden es noch erleben: Leere Straßen, Platz, auch Arbeitsplätze. Sie merken es jetzt schon. Richtig, sie werden noch ein paar Schulden abzubezahlen haben, aber auch das wird wohl gelingen, wenn wir ihnen weiteres unmäßiges Wachstum auf Pump ersparen.
Mit unseren Renten werden sie besser klarkommen, als wir jetzt noch ahnen. Es kommen ja Menschen in unser Land. Und die sind hoch motiviert, hier ihr Leben auf gute Weise aufzubauen. Gerade hat eine Buchholzer Schule Abschlussfeier gehabt. Fünf der über hundert Schulabgänger haben einen besonders guten Abschluss geschafft, drei davon sind Flüchtlingskinder, eines hat Migrationshintergrund, sprich, seine Eltern waren noch Flüchtlinge. Eines dieser Kinder hat sogar den besten Notendurchschnitt überhaupt erzielt, ein Kind, das erst vor drei Jahren aus Syrien nach Deutschland gekommen ist. Super!
Da gibt es doch Menschen, die sagen: „Flüchtlinge nicht in unser Sozialsystem!“, das ist natürlich komplett weltfremd! Denn solche engagierten Wesen können wir gut gebrauchen.
Ich sehe die Zukunft also ganz positiv für die jetzigen Kinder. Wichtig ist natürlich, dass sie unterstützt werden in ihrer Entwicklung, auch in ihrer emotionalen Entwicklung, sozial und in der Schule. Und, ja, auch in ihrer politischen Urteilsfähigkeit. Wenn wir sie ganz praktisch mit auf den Weg nehmen, ist das genau richtig.
Also, auf gutes Gelingen! Ich freue mich, wenn wir alle gemeinsam diese Arbeit unterstützen.

Cornelia Cornels-Selke

Bookcrossing

Liebe Freunde

Wisst Ihr was Bookcrossing ist?

Da sitzt Ihr z.B. in einem Cafe´, seht ein interessantes Buch auf dem Tisch liegen und das hat diesen Aufkleber:

bookcrossingaufkleber

Ja, dann dürft Ihr dieses Buch einfach mit nach Hause nehmen, denn es MÖCHTE gerne mitgenommen werden.

Im Internet unter www.Bookcrossing.de könnt Ihr dann die Nummer des Buches eingeben und staunen, was für eine Reise dieses Buch vielleicht schon hinter sich gebracht hat. Und auch mit den Menschen, die das Buch „freigelassen“ haben, Kontakt aufnehmen.

 

 

Oder Ihr geht bewusst „auf die Jagd“: Dann schaut Ihr unter ebendieser Seite, wo denn ein Buch „freigelassen“ wurde, bzw. wo die nächste BOOKCROSSINGZONE ist.

Dazu sucht Ihr das Land, das Bundesland und den Ort heraus, wo Ihr gerade seid, und sucht Euch die nächstgelegene Offizielle Bookcrossingzone (OBCZ). Gleich online seht Ihr, welche Bücher dort auf Euch warten und gerne von Euch gelesen werden möchten.

Und so eine OBCZ haben wir von der Delfinbotschaft in Kooperation mit dem Jugendzentrum Buchholz in der Teestube des Jugendzentrums eingerichtet (Initiative und Durchführung: Isabel Selke):

Hier ist der Link dazu: OBCZ Delfinbotschaft . Wenn Ihr auf meinen Link hier klickt, sieht es z.B. SO aus (jetzt kommen ein paar Beispiele):

Foto 3

OBCZ Delfinbotschaft
Offizielle BookCrossing Zone
Rathausplatz 2
Buchholz in der Nordheide (Harburg), Niedersachsen 21244
Germany

Das BookCrossing Regal befindet sich im Jugendzentrum Buchholz. Öffnungszeiten: Montag bis Freitags, 14 – 20 Uhr.

http://www.bookcrossing.com/mybookshelf/Delfinbotschaft

 

 

Sommer offline: Roman (Heyne fliegt)
von Stephanie Kate Strohm Kategorie Jugendliche
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt: Roman
von Dora Heldt Kategorie Unterhaltung
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Insel der Delfine – Sturmwarnung!
von Patrick Lagrou Kategorie Jugendliche
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Die Listensammlerin
von Lena Gorelik Kategorie Literatur & Romane
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Die Eleganz des Igels: Roman
von Muriel Barbery Kategorie Literatur & Romane
Freigelassen von Delfinbotschaft am Dienstag, 23. Dezember 2014

Das Ganze ist komplett kostenlos!

Wir möchten gerne,

  • dass Bücher gelesen werden!
  • dass Jugendliche niedrigschwellig Bücher finden und mitnehmen dürfen.
  • dass Leser, die am Bookcrossing interessiert sind, zum Jugendzentrum finden.

Es gibt da jetzt schon eine Menge Bücher, die darauf warten, abgeholt und gelesen zu werden. Es ist für viele Alterstufen und Geschmacksrichtungen etwas da (auch für Erwachsene).

  • Und wir möchten gerne mit dieser Idee anstecken, denn natürlich könnt Ihr selbst auch Bücher „freilassen“ und somit einsteigen in den weltweiten Bücherkreisel, der Menschen und Kontinente verbindet.

Schaut doch mal rein – im Internet oder im Jugendzentrum oder geht bei Euch zu Hause auf Jagd.

Ich grüße Euch herzlich und wünsche Euch viele fröhliche, spannende, mitreißende Lesestunden.

Eure Cornelia Cornels-Selke

 

Jahresbericht 2014

Die Hauptaufgaben der Delfinbotschaft sind (auch) in 2014 gewesen:
• Beschaffung von Spendengeldern, um die Gesellschaft lebensfähig zu machen.
• Projektentwicklung
• Öffentlichkeitsarbeit, um bei sozialen Stellen, Erziehungsberechtigten, Schulen und natürlich den Kindern und Jugendlichen selbst bekannt zu werden.
• Vernetzungsgespräche mit anderen Institutionen (Reso-Fabrik, Jugendzentrum, Kinderschutzbund, Schulen, Polizei usw.)
• Aktionen, um Kinder und Jugendliche an das Lesen und das Medium Buch heranzuführen.
• Eine Sockenstrickaktion, um sowohl symbolisch wie auch wortwörtlich Wärme zu vermitteln. Selbstgestrickte Socken, die an die Delfinbotschaft gespendet wurden, wurden gezielt an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vergeben, die Zuwendung wie Wärme nötig hatten.
• Seelsorge, Mutter-Kind-Behandlungen, Schülersprechstunden, Telefonsprechstunden

Näheres dazu:

Zunächst waren wir überglücklich, im Februar des Jahres den Umweltpreis der Stadt Buchholz für unsere Aktion „Eine Buche für Buchholz“ – in Kooperation mit der Heideschule – im Buchholzer Rathaus entgegennehmen zu dürfen! Wir fühlten uns belohnt und bestärkt in unserem Tun. Das Preisgeld wurde mit der Heideschule geteilt.

Ansonsten brachte das Jahr 2014 der „Delfinbotschaft“ insofern eine Veränderung, bzw. Vertiefung, als dass Frau Cornels-Selke sich Anfang des Jahres entschloss Evangelische Theologie zu studieren und dies seitdem auch durchführt. Da sie die Hauptarbeit der Delfinbotschaft leistet, ergaben sich dadurch verschiedene Veränderungen.
• Die Beratungen, die durchgeführt werden, haben nun einen zusätzlichen Schwerpunkt in Seelsorge.
• Behandlungen werden jetzt auch in Hamburg angeboten.
• Es kommen zu den kleinen Kindern und den Schulkindern, die meist mit ihren Müttern in die Beratung kommen, nun auch verstärkt junge Erwachsene zur Beratung.
Das junge Erwachsene gesundheitliche Unterstützung benötigen, ist uns immer wieder aufgefallen. Durch das Studium an der Hamburger Universität ist es auf neue Weise in unser Blickfeld gerutscht. Auch Studenten, junge Menschen also, die auf ihrem Lebensweg sind und gefestigt erscheinen, sind doch häufig überfordert, wenn es um ihre eigene Gesundheit geht. Nicht mehr zu Hause wohnend, aber ohne Ideen, wie sie nun selbst gut mit sich umgehen, werden sie bei der täglichen Ernährung und verstärkt in einer Krankheitssituation an ihre Grenzen gebracht. Sie liegen bei Krankheit manchmal hilflos in ihrem Zimmer oder schleppen sich krank zur Uni, weil sie dann wenigstens nicht alleine sind. So zielt die Beratung bei jungen Erwachsenen sowohl auf einen gesunden Weg durch das tägliche Leben, um präventiv zu wirken, als auch wie bisher auf Krankheitszustände.
Nebenbei gibt es kleinere Aktionen, die auf schnelle Weise Hilfe bringen und auch an die Delfinbotschaft mit ihrem Angebot erinnern sollen:
Im Jugendzentrum Buchholz wurde, in Kooperation mit dem Jugendzentrum, ein Bookcrossing-Regal eröffnet. Einerseits, um die Jugendlichen dort niedrigschwellig und unentgeltlich an Bücher heran zu führen, andererseits, um weitere Jugendliche, die Bookcrossing bereits kennen, zum Jugendzentrum zu führen. Plakate an der Wand daneben erklären Bookcrossing aber auch die Arbeit der Delfinbotschaft, damit Kinder und Jugendliche damit vertraut werden und sich im Notfall trauen zu kommen.
Der Aufruf, Socken zu stricken, um Kindern und Jugendlichen Wärme zu spenden, war erfolgreich. Allerschönste warme, weiche Socken in allen Größen sind angekommen! Sie konnten an Kinder und Jugendliche verteilt werden, bei denen bekannt war, dass sie einerseits Zuwendung und Aufmerksamkeit, andererseits Wärme im wörtlichen Sinne gebrauchen konnten.

Auch unsere Briefaktion an die deutschen EU Ratsmitglieder wurde weiter fortgeführt, in der es hauptsächlich um Natur- und Klimaschutz geht.

Ansonsten wird zu den Behandlungen wie bisher aufsuchende Arbeit durchgeführt und auch Telefonberatung gegeben. Beides ist niedrigschwelliger als die Sprechstunde in den Praxisräumen.
Auch wird nach passenden Grundstücken gesucht, um das Konzept: „Ein Garten für Kinder“ baldmöglichst umzusetzen.

Das Projekt „ich seh’ mein Leben wieder vor mir“ steht nach wie vor in den Startlöchern, hat aber bisher durch mangelnde Geldmittel noch nicht stattfinden können. Nichtsdestotrotz haben wir es in der Praxis immer wieder mit traumatisierten jungen Menschen zu tun und arbeiten mit ihnen auf bestmöglichste Weise.

Wie bisher setzen wir uns auch politisch ein:
Schulsozialpädagogen sind dort, wo die meisten Kinder sind, in der Schule. Und sie könnten Fehler in der Familie bei den Kindern ausgleichen. Doch welche öffentliche Hand wird das bezahlen? Obwohl die Klärung schon geraume Zeit andauert, müssen für die Kinder doch sofort Maßnahmen ergriffen werden. Erste Übergangsmaßnahmen haben wir durch zähes Nachhaken in Buchholz bewirken können.
Auch für die Nachmittagsbetreuung behinderter Kinder im Rahmen der Inklusion setzen wir uns ein.
Rundbriefe, die auch als Blog auf der Website (www.delfinbotschaft.de) erscheinen, wie Facebook Account (http://www.facebook.com/pages/Delfinbotschaft/120246031356509) werden gepflegt, um aktuell und im Gespräch zu bleiben und auf diese Weise von Bedürftigen und Spendern gefunden zu werden.

Das Jahr 2015 hat begonnen und wir machen mit Freude weiter. Wir hoffen, Euch schon bald weitere Erfolge und Ergebnisse unserer Arbeit in 2014  bekannt geben zu können.

Wir bedanken uns für jegliche Hilfe! Sovieles ist nur durch Euer “unter-die-Arme-greifen”möglich.

Danke Danke Danke
Cornelia Cornels-Selke Buchholz, den 10.2.2015

Wir boosten!

Wisst Ihr schon, was das ist?

Dann hier eine kurze Erklärung, denn damit kann man NEBENBEI Gutes tun!

Wollt Ihr z.B. eine Fahrkarte für die Bahn kaufen, dann könntet Ihr über die boost Seite zur Seite der Deutschen Bahn gehen (kurz anmelden) und dann wird bei Eurem Einkauf eine Spende generiert, die Ihr hinterher auch selbst verteilt. Und da, unter den aufgelisteten gemeinnützigen Gesellschaften findet Ihr dann auch die Delfinbotschaft.

So könnt Ihr die 1,50, die bei Eurem Einkauf entstanden sind, an uns weiterveteilen, ganz ohne Mehrkosten für Euch.

Jeder Einkauf  – bei sehr vielen unterschiedlichen Handelspartnern – wird zur guten Tat. Da kann man mit den Weihnachtseinkäufen gaaanz viel Gutes tun!

Guckt doch mal hier: https://www.boost-project.com/de

Fröhliche Weihnachtsgrüße!

Von Eurer Cornelia

 

Warme Socken sind so schön!

ich übe noch

Socken! – Ich über noch…

 

Liebe Freunde

Gehört Ihr zu den umsichtigen, gutmütigen und geduldigen Menschen, die noch wollene Strümpfe stricken (können)?

Mein ganze, große Hochachtung!

Diese schönen, dicken Socken spenden Wärme – jeder, der mal gefroren hat, weiß, dass warme Füße das Wichtigste sind, um sich schnell wieder pudelwohl zu fühlen.

Und sie zeigen Zuwendung, innere Wärme, wenn nicht gar Liebe.

Ich selbst habe eine ganz, ganz liebe Patientin, die mir einmal richtig schöne, selbstgestrickte Socken mitgebracht hat – vor Jahren – und die ziehe ich immer noch an, sie sind immer noch gut und wärmend und jedes Mal denke ich dann kurz und dankbar an sie.

Sie hat außerdem noch etwas getan: Sie hat mir einmal einen ganzen Schwung selbstgestrickter, wollener Kindersocken in verschiedenen Größen geschenkt mit den Worten: „Du wirst sicherlich Kinder wissen, die so etwas benötigen“ Diese Strümpfchen wurden hier auf unaufdringliche Weise verteilt und ich hatte das wundervolle Gefühl irgendwie menschliche Wärme weiterzugeben zu dürfen.

Gleichzeitig hat mich bis heute die Geschichte zweier Pflegekinder nicht verlassen, die irgendwann ihren Pflegeeltern wieder fortgenommen wurden. Als letzte Liebesgabe hatten diese ihre Beiden noch einmal etwas eingekleidet und auch Strümpfe geschenkt. Als sie die Kinder ein paar Wochen später ein letztes Mal bei ihrer leiblichen Mutter besuchen durften, hatten die Kinder diese Strümpfe (anscheinend durchgehend) immer noch an, klebrig-dunkel, dünn gelaufen und bretthart an den Unterseiten.

Die Geschichte macht mich immer noch traurig und im Gegensatz dazu ist die Erinnerung an die Freude durch die selbstgestrickten, wollenen Socken meiner Patientin so leuchtend schön, dass ich heute eine kleine Aktion starten möchte.

Liebe Freunde:

Wenn Ihr des Socken- und Strumpfstrickens mächtig seid, dann klappert mit den Nadeln, bitte, und strickt, egal in welcher Größe und in welcher Farbe! Gerne bunt und individuell. Ganz, ganz viele wollene, warme, selbstgestrickte Sockenpaare möchten wir verteilen, Wärme geben und Freude machen. Bitte sendet uns! So viele Socken wie Ihr mögt!

Es ist nur eine kleine örtliche Aktion, aber Ihr könnt sie ja außerdem übernehmen und bei Euch zu Hause genau das Gleiche durchführen. Nicht wahr? Ihr könnt Euch auch zum Stricken beim Tee treffen und es irgendwie nett verbinden – und schließlich habt auch Ihr viel zu verteilen. Bitte macht mit, – ich weiß, dass es Zeit kostet, aber genau deshalb ist es ja so wertvoll.

Ich bedanke mich für Eure Tatkraft und Liebe!

Danke!

Eure Cornelia, diesmal für die Delfinbotschaft

PS: Wenn Ihr nicht stricken mögt oder könnt, natürlich freuen wir uns auch über jede andere Form der Spende!

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

Der I Like Button

Ja, der fehlt hier noch, wurde mir mehrfach geschrieben und es gibt ihn grad auch noch nicht …  außer auf einigen Posts. Aber Ihr seid herzlich eingeladen, ihn bei Facebook direkt zu drücken! Wir würden uns freuen!

Eure Cornelia Cornels-Selke