Eine Wiesenpatenschaft und Seedbombtauschbox

Eine Wiese ist ein Biotop. Wir wollen dem Rechnung tragen und die Zusammenhänge zwischen Pflanzen, Insekten und Kleintieren bei der Anlage und Pflege berücksichtigen.

Wir freuen uns jetzt schon darauf zu sehen, wie sie gedeiht,

und wir wünschen uns viele Nachahmer.

Finnja Hoffmann Dennis Lorenzen

Cornelia Cornels-Selke

Sommer 2018

 

“Eine Wiesenpatenschaft”

 

So heißt eine Buchholzer Initiative von drei Hamburger Studenten in Verbindung mit der Delfinbotschaft, die für heimische Insekten Lebensraum zurück gewinnen will.

“Wir haben uns bewusst gegen eine einmalige Aktion und für eine dauerhafte Wiesenpatenschaft entschieden, weil sie nachhaltiger ist. So können wir für diese Wiese dauerhaft planen, anlegen und sie langfristig begleiten.”

Lage: Die Wiese befindet sich direkt an der Ecke vom Steinbecker Mühlenweg und dem Spazierweg, der in den Buchholzer Stadtwald hinaufgeht, schräg gegenüber vom Tannenbogen.

Die Fläche war vormals eine Pferdeweide, gesäumt mit Bäumen und Büschen, dann wurde sie zur Lagerung von Baumaterial benötigt.

Nun sind ca. 400 Quadratmeter innerhalb dieser Fläche für eine Wiesenpatenschaft von uns in Pflege genommen worden.

Die Idee: Wir trafen uns im Studium, wir sprachen über Themen, die uns bewegen, und wir alle empfanden Unterschriftenaktionen für Bienen, Wildbienen, Schwebfliegen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Mitglieder der Insektenfauna als wichtig, aber kaum ausreichend. Wir wollten mehr tun, praktisch tun, sofort tun und nachhaltig tun! So sind wir auf die Idee einer Wiesenpatenschaft gekommen.

Die Beschaffenheit der Wiese am Anfang: Der Boden der ungefähr dreieckigen Fläche gleicht Heidesand, er ist grau/schwarz und hat in ca. zwanzig Zentimetern Tiefe eine sehr harte, dunkle (Ton-?) Schicht. Bewuchs gibt es kaum, aber dennoch finden wir hier Spitzwegerich vor, der auch jetzt schon Bienen anlockt (wie man unscharf auf dem rechten unteren Bild erkennt).

Grundsätzliches zu Boden:

Boden ist Lebensraum. Bodenpartikel liegen je nach Bodenart unterschiedlich dicht gepackt. Die Hohlräume dazwischen machen oft ca. die Hälfte des Volumens aus. Sie sind mit Luft oder Wasser gefüllt und werden von vielen Lebewesen bewohnt (z.B. Einzellern, Würmern, Ameisen, Spinnen, – aber auch Maulwürfe leben in der Tiefe der Erde). Ihre Arbeit ist unersetzlich im Kreislauf des Lebens.

Man kann intakte Böden nicht neu schaffen. Boden stellt eine endliche Ressource dar.

Wussten Sie, dass Boden

  • auch zur Aufnahme und Versickerung von Niederschlagswasser und für die Entlastung der Abwasserkanäle wichtig ist?
  • eine Bremswirkung auf die Abflussgeschwindigkeit bei Starkregenereig- nissen hat?
  • wenn er unversiegelt, aber bewachsen ist, für eine Anhebung des Grund- wasserspiegels sorgt?
  • das Kleinklima verbessert? Weil er unter anderem Rückstrahlungsflächen reduziert und weil Boden die Fähigkeit hat, bei feuchter Witterung Feuchtigkeit aufzunehmen, sie zu halten und bei trockener Witterung durch Verdunstung wieder abzugeben?
  • Dass außerdem der Boden damit einen Beitrag zum globalen Klimaschutz leistet?

Steine:

Oft kommen Steine, wenn sie nicht, z.B. durch Erosion, freigelegt wurden, in den tieferen Bodenschichten vor. Doch auch über der Erde, als Steinhaufen, können sie guten Lebensraum spenden. Sie bieten einigen Tieren und Pflanzen die besten Bedingungen. Flechten und Moose besiedeln die Steine und anspruchslose Pflanzen die Spalten. Eidechsen, Schlangen, Insekten wärmen sich in der Sonne auf den Steinen. Kleintiere, wie zum Beispiel Erdkröten und Zwergspitzmäuse, verstecken sich darunter.

 

 

 

 

Reisighaufen

Es wäre schön, wenn es in jedem Garten eine unaufgeräumte Ecke gäbe. Ein Haufen aus Zweigen, Ästen, Rinde und Blättern ist wertvoller Lebensraum. Kaum aufgeschichtet, wird er sofort besiedelt. Insekten, Spinnen, Schnecken, Amphibien, Reptilien, Vögel, Säugetiere suchen im Gewirr aus Zweigen, sichtgeschützt durch die Blätter von oben, Schutz, Schatten, Versteck, Nistplatz und Überwinterungsstätte. Auch von dem Verrottungsprozess leben Tiere und später wird der Haufen zu natürlichem Dünger.

Viele der Tiere, die in einem Reisighaufen leben, vertilgen große Mengen an pflanzenschädigenden Insekten und deren Raupen, das dient auch dem Gartenbesitzer. Auch die Ringelnatter ist ein Nützling, sie fängt beispielsweise Mäuse. Sie ist völlig ungiftig, lebt in Gewässernähe und auch sie zieht sich gerne in so einem Haufen zurück. Genauso verbirgt sich hier der Igel. Für ihn wollen wir außerdem noch ein kleines Extrahäuschen bereitstellen.

 

Achtung!

– Für Osterfeuer o.ä. Holz immer frisch aufschichten, sonst verbrennt man viele Tiere mit dem Anzünden!

– Besonders in der Setz- und Schonzeit sind immer Nester, zum Beispiel von den Gesangeskünstlern Zaunkönig und Rotkehlchen, im Reisighaufen. Deshalb vom 15. März bis 30. September Reisighaufen bitte unbedingt in Ruhe lassen!

 

Die Pflanzenwelt

Die Wiese bietet einige schöne Voraussetzungen. Wie erwähnt, gibt es bereits reichlich Spitzwegerich und auch einige Brennnesseln. Diese haben wir stehen gelassen, denn es war zu sehen, dass sie Bienen anlockten. Auch befindet sich ein kleiner Apfelbaum am linken Rand, während hinten und rechts Brombeersträucher das Gelände säumen. Damit ernähren sich kleine Säugetiere und Vögel. Und auch menschliche “Naschkatzen” finden hier etwas. Vielleicht sehen sie sich dann gleich unsere kleinen Holzschilder und einiges mehr auf der Wiese an und werden dazu angeregt, Zuhause Ähnliches anzulegen.

Durch den heißen und vor allem trockenen Sommer 2018 haben wir uns für Saaten entschieden, die mit Trockenheit und auf schwierigen Standorten zurechtkommen. Sie werden erst durch die zu erwartenden herbstliche Niederschläge richtig ins Wachsen kommen.

Folgende Wild- und Kulturkräuter (natürlich für die norddeutsche Landschaft geeignet) haben wir ausgewählt:

 

Wildblumen 40%
Achillea millefolium Gewöhnliche Schafgarbe 1,00
Centaurea cyanus Kornblume 7,00
Centaurea jacea Wiesen-Flockenblume 2,00
Cichorium intybus Gewöhnliche Wegwarte 1,50
Daucus carota Wilde Möhre 2,50
Echium vulgare Gewöhnlicher Natternkopf 2,00
Hypericum perforatum Echtes Johanniskraut 1,50
Isatis tinctoria Färber-Waid 0,50
Knautia arvensis Acker-Witwenblume 0,20
Leucanthemum ircutianum/vulgare Wiesen-Margerite 2,50
Malva moschata Moschus-Malve 0,70

 

Malva sylvestris Wilde Malve 2,50
Melilotus albus Weißer Steinklee 0,50
Melilotus officinalis Gelber Steinklee 0,50
Papaver rhoeas Klatschmohn 2,00
Plantago lanceolata Spitzwegerich 2,80
Potentilla argentea Silber-Fingerkraut 0,30
Raphanus raphanistrum Hederich 2,20
Reseda luteola Färber-Resede 1,00
Silene dioica Rote Lichtnelke 1,00
Silene latifolia ssp. alba Weiße Lichtnelke 1,00
Silene vulgaris Gemeines Leimkraut 2,50
Sinapis arvensis Ackersenf 1,00
Solidago virgaurea Gewöhnliche Goldrute 0,20

 

Tanacetum vulgare Rainfarn 0,10
Verbascum densiflorum Großblütige Königskerze 0,50
Verbascum nigrum Schwarze Königskerze 0,50
40,00

 

Dazu 60% Kulturpflanzen
Allium fistulosum Winterzwiebel 2,00
Calendula officinalis Garten-Ringelblume 4,00
Camelina sativa Saat-Leindotter 3,00
Coriandrum sativum Koriander 5,00
Foeniculum vulgare Fenchel 4,00
Lepidium sativum Kresse 3,00
Lotus corniculatus Hornschotenklee 2,00
Medicago sativa Luzerne 2,00
Pisum sativum Futtererbse 12,00
Petroselinum crisp. Petersilie 3,00
Rucola selvatica Salat-Rauke 2,00
Trifolium incarn. Inkarnatklee 5,00
Vicia faba Winterackerbohne 13,00
60,00
Gesamt Gesamt 100,00

 

Extra für die Wildbienen haben wir zusätzlich beigemischt: Anethum graveolens – Dill • Anthemis tinctoria – Färberkamille • Aquilegia vulgaris – Akelei • Barbarea vulgaris – Barbarakraut • Betonica officinalis – Heilziest • Calendula officinalis – Garten-Ringelblume • Campanula patula – Wiesenglockenblume •  Crepis biennis – Wiesenpippau • Dianthus deltoides – Heidenelke • Echium plantagineum – Wegerichblättriger Natternkopf •  Hieracium pilosella – Kleines Habichtskraut • Knautia arvensis – Wiesenwitwenblume • Leonurus cardiaca – Herzgespann •  Linum grandiflorum – Großblütiger Lein • Lotus pedunculatus – Sumpf-Hornklee • Onobrychis arenaria – Sand-Esparsette • Origanum vulgare – Wilder Majoran / Dost • Pimpinella saxifraga – Bibernelle • Primula veris – Wiesen-Schlüsselblume • Prunella grandiflora – Große Braunelle • Salvia pratensis – Wiesensalbei • Thymus vulgaris – Gartenthymian • Trifolium medium – Mittlerer Klee • Verbena officinalis – Eisenkraut •

Auch diese Wildkräuter haben wir noch hinzu gemischt.

Alliaria petiolata – Knoblauchsrauke • Anthemis tinctoria –Buphthalmum salicifolium – Ochsenauge •  Ecchinacea purpurea – Sonnenhut • Echinops sphaerocephalus – Kugeldistel Echium plantagineum – Wasserdost • Galium verum – Echtes Labkraut • Hieracium pilosella – Kleines Habichtskraut • Hypericum perforatum – Echtes Johanniskraut •  Leontodon autumnalis – Herbst- Löwenzahn •  Papaver rhoeas – Klatschmohn • Pastinaca sativa – Pastinake • Pimpinella saxifraga – Bibernelle • Plantago lanceolata – Spitzwegerich •Tragopogon pratensis – Wiesenbocksbart • Verbascum nigrum – Schwarze Königskerze •

Insgesamt haben wir jetzt bunte Vielfalt, die für Wildbienen, Hummeln, Schmetterlinge, aber auch für Schwärmer attraktiv ist.

Bald schon genießen wir duftende Nektar- und Nährpflanzen für Schmetterlinge wie z. B. Königskerze oder Dost. Auch der Nachwuchs der bunten Schwärmer findet in dieser Wildblumenwiese ein Zuhause – das schont die Nutzpflanzen in Nachbars Garten und wir können uns dennoch am bunten Schwärmen erfreuen.

Etliche Pflanzen sind außerdem Bodenentgifter. Sie befreien die Erde von Schwermetallen und Schadstoffen. Beispielsweise die Arabidopsis halleri, die Hallersche Schaumkresse, aber auch Senfsaaten und Weidelgras, genauso wie Pappeln. Das gewonnene Schwermetall kann dann wieder verwertet werden (Phytomining). Dies ist so eine außergewöhnliche und nutzbringende Entdeckung, dass es bereits Patente darauf gibt. Wir bedanken uns bei den Pflanzen, die uns wieder einmal Hilfe geben.

Teilweise halten unsere gesäten Pflanzen auch Saaten, die direkt von den Vögeln verspeist werden, bereit.

Und natürlich kommt als Sofortmaßnahme ein kleines Futterhaus in einen Baum (Verschiedene Saaten und Mehlwürmer)

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Heister sollte mit dazu. Also haben wir auch gepflanzt. Drei kleine regionale Buchen werden, wenn sie denn etwas zusammen gewachsen sind, einen weiteren schönen Schutzplatz für Vögel bilden. Sie sollen mannshoch bleiben und eine kleine, grüne, kugelige Insel auf der Wiese bilden.

 

 

Biotop Wiese – Unsere bisherigen Maßnahmen:

Grundzustand des Geländes erkennen und erhalten.

Überaus dominante Wildstauden entfernen, Spitzwegerich (Bienenweide) und Brennessel (für die Raupen des Tagpfauenauges) haben wir stehen gelassen.

Boden vorbereiten.

Säen (als Saatbeimischung haben wir Tonkügelchen gewählt, um auch bei leichter Feuchtigkeit diese etwas länger am Samen zum Keimen bereit zu stellen).

Feststampfen (es muss Bodenschluss erzeugt werden, deshalb haben wir uns hier gegen Seedbombs entschieden).

Bienenhäuser an geeigneten Plätzen anbringen.

Igelhotel aufbauen und an einem geeigneten Platz aufstellen.

Steinhaufen (Steine sammeln und abrollsicher aufstapeln).

Schildchen herstellen und jeweils einstecken/-graben.

Ein großes Schild am Spazierweg aufstellen (Es soll etwas mehr Erklärung für Interessierte bereithalten, als die kleinen Holzschilder dies können und es soll zum Nachmachen anregen).

Reisighaufen bestehend aus großen und mittleren Ästen und Birkenreisig, Rinde und Blättern schichten.

Heister pflanzen (der Boden war bis in die Tiefe quasi nur Staub, der unser mitgebrachtes Wasser sehr, sehr schwer aufnahm, das gibt uns einen Eindruck über den Gesamtzustand des Untergrundes zur Zeit).

Futterhaus aufhängen und füllen.

Wildpflanzensaat sammeln.

Saatkugeln herstellen.

Seedbox anbringen, kennzeichnen und füllen.

Diese Tauschbox im Internet bekanntgeben, damit sie leichter gefunden wird. Text dafür schreiben.

Als Textquellen haben wir Rieger-Hofmann, “Netzwerk blühende Landschaften”, Neudorff, “vegan und froh” und frühere Texte von Cornelia Cornels-Selke benutzt. Die Fotos sind von uns selbst.

Aktuelles Handeln

Bäumchen regelmäßig wässern (1,5 Liter pro Buchensetzling und Tag).

Futterhaus nachfüllen.

Sehr flache Wasserschale aufstellen, mit Zweigen für trinkende Insekten sicher machen und auch regelmäßig befüllen.

Anwuchs beobachten, evt. nachsäen.

Beobachten ob sich Trampelpfade von Besuchern entwickeln, hier könnte später Rindenmulch den Pfad verdeutlichen.

Grundsätzlich darf man nicht zuviel bei einer natürlichen Wiese eingreifen, da diese mit sich selbst im Gleichgewicht sein soll.

Da wir keine Möglichkeit haben, genügend Wasser für die zur Zeit sehr trockene Situation auf der Wiese bereit zu stellen, müssen die Pflanzen es alleine schaffen, anzuwachsen und zu gedeihen. Am vorhanden Spitzwegerich sehen wir, wie wundersam es den Pflanzen gelingt, auf diesem staubtrockenem Boden zu überleben und außerdem zu blühen.

Ende August hat es einmal tüchtig über Nacht geregnet, das haben wir genutzt, um anschließend nachzusäen.

Planung

Als Insektenfresser benötigen Fledermäuse nachtaktive Insekten zu ihrem Überleben.

Geißblatt, Leimkraut, Maiglöckchen, Mondwinde, Nachtkerze sind einige Pflanzen die nachtaktive Insekten anlocken und damit auch die Fledermäuse. In einem Streifen der Wiese soll auch dies beachtet werden.

Genauso wird ein Fledermauskasten angebracht, damit die Fledermäuse einen Unterschlupf am Tage finden.

Bei regelmäßigem, auch gemeinsamen Begehen soll das natürliche Gedeihen beobachtet und gesichert werden.

Seedbombs / Saatkugeln

Hiermit haben wir ein Extrathema eingebaut: Wir wollen, wie bereits erklärt, das Nachahmen fördern. Eine einzige Wiese von ca. 400 Quadratmetern umzugestalten, ist schön und bringt uns sehr viel Freude. Doch wäre es natürlich gut, wenn dies mehr und mehr Menschen tun würden.

Mit Seedbombs oder Saatkugeln wollen wir das Nachahmen erleichtern.

Der Erdknödel oder tsuchi django wurde bereits im antiken Japan benutzt. 1930 wurde Honululu in Teilen mit Seedbombs wieder aufgeforstet. Und aktuell stellt Thailand per Seedbomb-Abwurf aus Flugzeugen entwaldete Gebiete auf diese einfache Weise wieder her. Die Erfolgsrate liegt bei 70%.

So wird bei unserer Wiese, direkt neben dem Eingangsschild, eine Saatkugel-Tauschbos bereit stehen. Auf diese Weise können wir diese Saatkugeln verschenken, aber andere interessierte Menschen können auch dazu spenden. Zum weiteren Lesen ist eine Internetadresse angegeben, die den richtigen Umgang mit ihnen erklärt:

Samenbomben (Seedbomb) einfach selber machen

Wir haben unsere Tauschbox und ihren Standort außerdem im Internet bekanntgegeben: www.freiessaatgut.de.

Warum das Ganze?

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Situation nicht nur für Honig- und Wildbienenarten, sondern für alle Nektar und Pollen sammelnden Insekten, in unserer Landschaft enorm verschlechtert.

Beispielsweise sind im Jahr 2003, welches dem Jahr 2018 im Hinblick auf die Temperaturen sehr ähnlich war, auch wenn es damals etwas mehr Niederschläge gab, deutschlandweit ca. 30 Prozent der Bienenvölker gestorben. In absoluten Zahlen betrachtet, starben mehr als 300.000 Bienenvölker. Die Verknappung der Nahrungsgrundlage der Bienen, also der Rückgang von Nektar und Pollen spendenden Pflanzen, war eine der entscheidenden Ursachen für diese Verluste. Wildbienen finden außerdem immer weniger natürliche Nistmöglichkeiten. Darüber hinaus sind all diese Insekten einer zunehmenden Belastung durch Gifte in Boden, Wasser, Luft und auf den Pflanzen ausgesetzt.

 

Die Honigbienen haben, zusammen mit allen anderen Blüten bestäubenden Insekten, eine entscheidende Funktion im Ökosystem. Sie sichern und steigern nicht nur die Erträge von Kulturpflanzen (Obst, Gemüse, etc.), sondern erhalten auch die von Insekten bestäubte Wildvegetation.

Diese ist die Lebensgrundlage vieler anderer Tiere und sorgt für weitere Ökosystemdienstleistungen, wie Grundwasserneubildung oder Erosionsschutz.

Die Insekten selbst dienen wiederum Insektenfressern (z.B. Vögeln) als Nahrung. Der Rückgang vieler Vogelarten kann mit der Dezimierung der Insekten in Zusammenhang gebracht werden.

 

Wir befinden uns mit unserem bisherigen Tun in einer Sackgasse, aber durch die schleichende Veränderung gewöhnt sich der Mensch an die Situation, die auch seine Gesundheit bedroht.

Wir möchten also aufmerksam machen: Eine Sackgasse ist der ideale Punkt zur Umkehr!

Aber wir wollen, statt nur zu reden und zu mahnen, auch gleich etwas tun und natürlich dem natürlichen Leben Unterstützung geben, statt auf die Taten anderer zu warten.

Und damit wollen wir anstecken.

Der Standpunkt der Wiese ist ideal, um andere Menschen zu erreichen und zum Nachahmen anzuregen.

Mit unseren Maßnahmen tun wir etwas für die Wildkräuter und – blüten, die Insekten- und Vogelwelt und für anderes Kleingetier. Wir tun also etwas für die Biodiversität, zur Bodenverbesserung und für das Klima. Wir regen zum Nachdenken und Nachmachen an. Nebenbei verschönern wir Buchholz.

Und außerdem haben wir sehr viel Freude bei diesem Tun, miteinander und sind beglückt durch das Wachsen und Gedeihen.

 

Danke: Wir bedanken uns sehr herzlich für die freundliche Unterstützung bei der Rieger-Hofmann GmbH, Blaufelden-Raboldshausen, für die großzügige Gabe von wertvollem Saatgut und die weitreichende, fachliche Beratung, beim mediaHOUSE, hier in Buchholz, für die Unterstützung durch das große gedruckte Schild, bei der Stadt Buchholz, insbesondere bei Herrn Köster, für die schöne Fläche, die wir bearbeiten dürfen, und die guten Tipps und beim JUZ, für die tolle Hilfe bei den Holzschildchen!

Wir freuen uns sehr darüber. Danke!

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Finnja Hoffmann (Theologie auf Pfarramt), Dennis Lorenzen (Musikwissenschaft)

Cornelia Cornels-Selke (Theologie auf Diplom und Delfinbotschaft gUg)

 

Meine Hütte – Dankeschön

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Aktive Helfer und Helferinnen

Ein Rundbrief an Thanksgiving:

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freunde

Heute ist ein Tag, an dem man sich wunderbar bedanken kann. Heute morgen bin ich vollkommen beglückt los gegangen, habe die letzten goldenen Birken bewundert, die Sonne genossen, die Menschen beobachtet. Und das macht mich froh und macht mich dankbar.

Ich mache das, was ich so alles tue, sehr, sehr gerne. Es bringt mich mit wunderbaren Menschen zusammen, es hält mich wach, es macht mir Freude, ich lerne dabei, ich darf wundervolle Erlebnisse miterleben, ich erlebe das Leben in sehr lebendiger Form, ich kann von all dem Schönen weitergeben, immer wieder sehe ich Entwicklungen, sehe ich Träume und Ideen wahr werden.

Besonders schön ist es, wenn ich etwas mit anderen gemeinsam tun kann (und für die gemeinnützige Kinder-, und Jugendsprechstunde, die Delfinbotschaft, geht es tatsächlich auch nur so).

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Neben Beratungen und Behandlungen haben wir ja auch noch den Hüttenbau: Aktive Mithilfe, liebe Spenden, nützliche Gutscheine, Holz, Rigipsplatten, Spachtelmasse, gute Tipps, Interesse an unserem Fortkommen – Es tut mir unendlich gut. Ich fühle mich eingewoben in die Gemeinschaft.

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Manchmal gehe ich auch alleine in die Hütte und säge oder schraube was, manchmal sitze ich da auch nur und stelle mir vor … ich habe ja so viel vor mit dieser Hütte … und freue mich.

ich hatte mich eine Weile doll auf das Graecum konzentrieren müssen, ich erzählte schon davon. Wir sind also noch nicht fertig – wann werde ich je mit meinen Ideen fertig? – aber doch viel weiter.

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Ich bin total begeistert, wie es doch, ja tatsächlich, vorankommt, obwohl die Arbeit immer mal wieder wochenweise ruht (Das Isolieren zum Beispiel habe ich weiter und weiter hinausgeschoben, mit Mundschutz usw. zu arbeiten, habe ich als ganz schön anstrengend empfunden).

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Aber meine Familie, junge Leute, liebe Freunde haben dann einen Schupps gegeben, der Korken war raus und es ging wieder voran.

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Also, vielmehr will ich heute gar nicht sagen als:

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DANKE – DANKE – DANKE!

Mit Unterstützung kommt man soviel weiter – DANKE an Euch ALLE!

Cornelia Cornels-Selke

Diesmal für die Delfinbotschaft.

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Danke für dieses wunderschöne Bild dazu, liebe Ute!

 

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

 

 

 

 

Jahresbericht 2015

 

 

Jahresbericht der Delfinbotschaft gUG für das Jahr 2015

 

Die Hauptaufgaben der Delfinbotschaft sind in 2015 gewesen:

 

  • Projektentwicklung
  • Öffentlichkeitsarbeit, um bei sozialen Stellen, Erziehungsberechtigten, Schulen und natürlich den Kindern und Jugendlichen selbst bekannt zu werden.
  • Vernetzungsgespräche mit anderen Institutionen (Reso-Fabrik, Jugendzentrum, Kirche, Schulen, Polizei, Jugendrat Buchholz usw.)
  • Bau einer Hütte
  • Eine Kooperation mit Jugendzentrum Buchholz und Paulus Kirche
  • Eine weitere Sockenstrickaktion, um sowohl symbolisch wie auch wortwörtlich Wärme zu vermitteln. Selbstgestrickte Socken, die an die Delfinbotschaft gespendet wurden, wurden gezielt an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vergeben, die Zuwendung wie Wärme nötig hatten.
  • Seelsorge, Mutter-Kind-Behandlungen, Behandlungen für Geflüchtete, aufsuchende Arbeit, Telefonsprechstunden, Notfallbehandlungen.
  • Wir haben dieses Jahr weniger Zeit in die Beschaffung von Spendengeldern gesteckt. Es geht sehr viel Zeit und Porto und Tinte dabei verloren, ohne, dass wir einen echten Spendeneingang zu verzeichnen hätten. Nach wie vor sind die Spenden eher aus dem Kreis von Menschen gekommen, die die Delfinbotschaft schon länger kennen und sich persönlich angesprochen fühlen oder durch die Rundbriefe entstanden. Wir haben unsere Kraft stattdessen mehr in unsere Projekte und deren Dokumentation gebracht und sind dort gut voran gekommen.

 

Näheres dazu:

2015 waren sowohl in Hamburg an der Uni wie auch in Buchholz die Lebenssituationen der Flüchtlinge in ihren Heimatländern wie auch in Deutschland große Themen. Die Delfinbotschaft hat sich ebenfalls verantwortlich gefühlt. Sowohl durch Behandlungen für Geflüchtete, wie auch durch ein Projekt in Kooperation mit dem Jugendzentrum und der Pauluskirche haben wir dem Rechnung getragen: Auch dieses Jahr ist vom Jugendzentrum Buchholz ein weiterer Teil der „Weltreise“ durchgeführt worden. Dabei wurden durch Basteln, Kochen, Tänze, Spiele andere Länder und ihre Sitten nahe gebracht, aber auch die Kinder miteinander vertraut gemacht.

So wollten wir, durch die steigende Anzahl der Flüchtlinge im Ort angeregt, einen weiteren Baustein hinzuzufügen, indem am Ende der 3-wöchigen „Weltreise“ ein Fest der Kulturen stattfindet. Bei diesem Fest der Kulturen sollte es nach dem gemeinsamen Essen einmal um die Themen gehen, die nicht nur ein einziges Land sondern eine Vielzahl von Ländern, wenn nicht die ganze Erde betreffen, so z.B. Klima, Umweltverschmutzung, Krisen und Kriege.

Dementsprechend haben wir zu den Themen Flucht und Migration bewusst Zeitzeugen zur Sprache kommen zu lassen. Einmal durch Interviews und zweitens durch persönliche Erzählungen direkt bei dem Fest im Kreise aller. Und zwar aus den verschiedenen Zeitabschnitten, in denen Flucht verstärkt zur Geschichte dazu gehörte. Es sollte deutlich werden, dass es immer wieder Flüchtlinge gab und dass sie inzwischen mitten unter uns leben. Sie sollten zu Wort kommen dürfen (aus dem 2. Weltkrieg, aus der ehemaligen DDR, aus dem Iran, auch aus dem Kosovo und Syrien), ihre Erlebnisse erzählen und die Kinder und Jugendlichen auf die Schwierigkeiten aufmerksam machen, wie auch auf die Machbarkeit und die Chancen, sodass es zu weiterem Verständnis untereinander kommt. Im Anschluss an diese offenen Worte haben wir miteinander Wünsche ausgesprochen, die die Jugendlichen selbst formuliert haben.

Das Ganze wurde dokumentiert durch eine Arbeit im Proseminar „Flucht und Migration als Thema für Schule und Gemeinde“, einen Vortrag in der Hamburger Rathauspassage im Rahmen der „Montagsgespräche“ und ein Plakat.

Ein weiterer großer Teil unserer Arbeit in diesem Jahr bestand darin, eine Hütte mit Jugendlichen zu bauen, diese Arbeit hat viel Zeit gekostet und ist noch nicht abgeschlossen. Das gemeinsame Arbeiten mit den jungen Leuten (zwischen 17 und 26) war eine Freude, die sich auf jeden übertrug. So wurde nicht nur eine Hütte gebaut, die demnächst als Büro und für Gespräche dienen kann, sondern man kam zusammen, war gemeinsam erfolgreich und sah unter den eigenen Händen etwas entstehen, dass auch später von Nutzen sein wird. Nebenbei wurde immer die Chance, Gespräche zu führen, aber auch zu lachen und gemeinsam zu essen genutzt.

Der Aufruf, Socken zu stricken, um Kindern und Jugendlichen Wärme zu spenden, war wiederum erfolgreich. Allerschönste warme, weiche Socken in allen Größen sind angekommen! Sie konnten an Kinder und Jugendliche verteilt werden, bei denen bekannt war, dass sie einerseits Zuwendung und Aufmerksamkeit, andererseits Wärme im wörtlichen Sinne gebrauchen konnten. Insbesondere eine Mutter hat fleißigst gestrickt und viele Kinder glücklich gemacht.

Frau Cornels-Selke hat weiterhin ihr Theologiestudium durchgeführt. Die Zeiten, die sie an der Uni verbringt, sind immer auch der aufsuchenden Arbeit gewidmet. Ob auf dem Gang, in den Unicafes oder in der Mensa, es wurden Gespräche geführt, Tür-und-Angel-Seelsorge durchgeführt, Behandlungen und Beratungen gegeben. Auf diese Weise wird die Möglichkeit der Unterstützung mehr und mehr bekannt und immer leichter auch angenommen.

Ansonsten wird zu den Behandlungen wie bisher auch Telefonberatung gegeben. Beides ist niedrigschwelliger als die Sprechstunde in den Praxisräumen. In Notfällen wurde auch an Sonn- oder Feiertagen beraten und behandelt.

Rundbriefe, die auch als Blog auf der Website (www.delfinbotschaft.de) erscheinen, wie Facebook Account (http://www.facebook.com/pages/Delfinbotschaft/120246031356509) werden gepflegt, um aktuell und im Gespräch zu bleiben und auf diese Weise von Bedürftigen und Spendern gefunden zu werden.

 

Cornelia Cornels-Selke

Wir wollen uns bedanken!

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Nun ist wirklich mal wieder ein großes Dankeschön fällig!

Wunderschöne warme, Liebe-spendende Kindersocken und Mützen sind für uns gestrickt worden! Wir haben auch für das Weiter-Bauen an der Hütte einen Baumarkt Gutschein geschenkt bekommen und es wurde gespendet, direkt an uns und auch mittels Einkaufen über die Boost Seite.

Dankeschöndankeschöndankeschön!

Wir sind dankbar für alles und jedes Einzelne. Und ich bin komplett begeistert, von meinen besonderen, großartigen Rundbriefempfängern!

Marie-Luise Becker hat allein schon 20 Paar Söckchen und dazu bestimmt zehn Ohren-schützende Mützen gearbeitet, – danke dafür, dass Du gerne Krimis siehst und dabei etwas in den Händen halten willst, liebe Marie-Luise.

Von Ihr kommen unten auch ein paar Links, für alle, die das Sockenstricken und Mützenstricken lernen wollen, ob nun für sich selbst oder für andere, denn da sind Anleitungen hinter.

Und von mir kommen die Spendenbescheinigungen nächste Woche per Post.

Ich wünsche Euch allen, dass auch Ihr zehn mal zehn mal so viel gute Dinge erlebt, wie Ihr gebt. Es möge vielfach zu Euch zurück kommen, was Ihr aussendet, denn es ist ein großer, großer Segen, wenn jemand mit Herz, Mitgefühl, Verstand und gebenden Händen anderen zeigt, dass sie auch dann nicht alleine sind, wenn sie gerade selbst nicht können.

Und es lohnt sich! Diejenigen, denen früher einmal jemand Gutes getan hat, sodass sie davon berührt, empor gehoben oder gar gerettet wurden, die geben es wiederum an andere weiter und es entsteht ein Momentum, eine Welle der Entwicklung.

Ich grüße Euch und bedanke mich herzlich!

Und ich freue mich!

Cornelia Cornels-Selke

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PS: Das Folgende also von Marie-Luise für alle Strickfans:

„Guck Dir mal die Strickmuster bei www.schachenmayr.com an, es ist eine riesige Auswahl vorhanden. Da gibt es viele schöne Muster (oft umsonst). Dieser Schalmützenlink gehört unbedingt in Deinen Verteiler und ausgedruckt, bevor er gelöscht wird!!! Die Anleitung ist für zwei Größen. Ich habe, wie Du siehst, keinen Zipfel (mit Pompon) gestrickt, war in meiner Anleitung auch so. Da mein Maschenstich nicht ordentlich wird – es gibt aber Leute, die das gut können – habe ich die beiden Seiten auf dem Kopf von innen zusammengehäkelt.

http://www.stricknetz.net/handstricken/sockentabellen/

Statt Schachenmayr Universa kann man auch Regia 6 fädig nehmen. Ich habe das Muster schon auf meiner fb Seite mit einem Schalmützenbild verlinkt – Du hast also Zugriff drauf, falls Du die Internetadresse nicht sicherst.

http://de.schachenmayr.com/free-patterns/kapuzenmuetze-s6913

http://www.wollhandwerk.de/fileadmin/images/Strickanleitung-Schalmuetze.pdf

http://de.schachenmayr.com/tips-tricks/grossentabellen-fur-socken-mit-fersenkappchen Grundsätzlich gilt: gute Links sollte man möglichst schnell ausdrucken bevor sie gelöscht werden.

Hier ist noch eine Anweisung für eine weitere Schalmütze. https://www.wollhandwerk.de/fileadmin/images/Strickanleitung-Schalmuetze.pdf . Unter Schlupfmütze gibt es viele Bilder.

Ab 1,50 Meter den Schal zur Kontrolle anprobieren.

Nach dem Abketten ggfs Fransen anknüpfen

Schal 1 für Erwachsene:

Regia 6 fädig Nadel Nr 4 28 cm Breite mal 160 cm Länge Rippenmuster 1 re, 1 li

91 Maschen anschlagen, im Rippenmuster stricken. In 1,60 Meter Länge abketten.

Am besten probiert Ihr den Schal kurz vor dem Abketten an.

Mir scheinen 91 Maschen etwas viel, also bitte eine Maschenprobe machen für ca 28 cm Breite.

Schal 2 für Erwachsene

Regia 6 fädig Nadel Nr 4 21 cm Breite mal 160 cm Länge Muster kraus – rechts, d.h. immer rechte Maschen stricken

42 Maschen anschlagen

Schal 3 für Erwachsene:

Regia 6 fädig Nadel Nr 3,5 2 Meter Länge Rippenmuster 2 re, 2 li

48 Maschen anschlagen

Schal 4 für Erwachsene

200 g Cablewolle (?), Regia 6 fädig müsste auch gehen. Nadel Nr 3,5 1,70 Meter Länge Muster Kraus -rechts

40 Maschen anschlagen“

socken3

 

 

signatur DBDelfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878 (immer mit Vorwahl!)

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

Delfinbotschaft erhält Umweltpreis

Der Umweltpreis der Stadt Buchholz

geht an die Delfinbotschaft und die Schüler der Heideschule

 

 Stolze Gewinner Heideschule und Delfinbotschaft mit Bürgermeister Geiger

hier seht Ihr eine Abordnung der eigentlich 55 beteiligten

 

Wir sind stolz, froh und dankbar für den Preis

und die damit gezeigte Anerkennung unserer Arbeit!

 

 

Buchholz, den 21. Februar 2014

Liebe Freunde

 

Kinder – gesunde und lebensbejahende Kinder!

 

Natur – intakte Natur!

 

Mit Ihnen gibt es eine Zukunft.

Ich muss nicht viel erzählen, um zu erklären, warum wir uns in diesen beiden Bereichen engagieren.

 

Wir wollten halt ins Tun kommen und haben unter dem Motto „Eine Buche für Buchholz“ (Eine Initiative der Delfinbotschaft gUG ausgeführt in Kooperation mit der Heideschule) etwas zur biologischen Vielfalt im Stadtwald von Buchholz getan. (siehe auch: http://www.delfinbotschaft.de/?p=404 )

 

Und das bringt mit Kindern auch viel mehr Spaß als alleine!

 

So bedanke ich mich bei Frau Stenzel, der Schulleiterin der Heideschule, die SOFORT zu dieser Aktion bereit war.

Bei ihren Lehrerinnen, Frau Petri und Frau Krassau, die alles vorbereitet und mit Wissen hinterfüttert haben, für Ihr engagiertes Tun.

Bei den Herren Söller, Homm und Gamrath, die technisch, fachlich und freundlich unterstützt und begutachtet haben. Und natürlich bei allen weiteren Helfern.

UND BEI DEN KINDERN, die fröhlich, unermüdlich, eifrig und liebevoll ihre Bäumchen gepflanzt haben!

Außerdem sage ich „Danke“ im Namen aller Beteiligten für diesen Preis, den wir am Dienstag im Rathaus überreicht bekommen haben, und die damit gezeigte Anerkennung unserer Arbeit.

 

„Danke!“

 

Hoffentlich können wir damit anstecken.

 

Der Link zur offiziellen Seite der Stadt Buchholz: http://www.buchholz.de/portal/meldungen/-beitrag-fuer-die-artenvielfalt–903001915-20101.html?rubrik=3000008

 

Link zum Originalfoto: http://www.buchholz.de/info/bild/bild-913000940-20101.html?hilfe=1&bu=Bekamen%2Bden%2B1.%2BPreis%2Bf%25C3%25BCr%2Bihr%2BPflanzprojekt%253A%2BDie%2BKlassen%2B2%2Bund%2B3a%2Bder%2BHeideschule%2Bund%2Bdie%2BDelfinbotschaft

 

 

Dankbar

Eure Cornelia

 

 

 

Delfinbotschaft

Gemeinnützige Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

Sprechstunde für notleidende und gefährdete Mitmenschen

(insbesondere Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene)

Sprechzeiten nach Aushang und Vereinbarung

Gesellschafterin/Geschäftsführerin: Cornelia Cornels-Selke, Heilpraktikerin

Mitglied im Verband Deutscher Heilpraktiker (VDH)

AG Tostedt Handelsregister B 203019, Steuernummer: 15/203/07419

 

Spendenkonten:

IBAN: DE75240603002105820200, Volksbank Nordheide, BIC: GENODEF1NBU und

Iban: DE54207500000090209602, Sparkasse Harburg-Buxtehude, BIC: NOLADE21HAM

 

Büroadresse: Reit 25A · 21244 Buchholz i.d.N.

Tel.: 04181/217878

Mobil: 01522/8595480

delfinbotschaft@yahoo.de

www.Delfinbotschaft.de

Super seid Ihr

Herzensgruß

Buchholz, den 22. Dezember 2013

Gott, seid Ihr Klasse!

 

Ihr habt in Scharen bei der Petition unterschrieben – überall in Deutschland sehe ich Euch aufblitzen… Was seid Ihr für ein tolles Team und was bin ich stolz, mit Euch in Kontakt zu sein!

Herzlichen, Herzlichen Dank!

Macht weiter so, Ihr seid wundervoll!

 

Einen schönen vierten Advent!

Eure Cornelia

https://www.openpetition.de/petition/online/schule-ohne-schulsozialarbeit-wir-sagen-nein

Teil III der Neuigkeiten – Delfinbotschaft

Buchholz, den 1.10.2013

Liebe Freunde 

Ich muss jetzt wirklich mal weitermachen mit meinen angekündigten Neuigkeiten (die anderen waren schon auf der www.cornels-selke.de Seite und jetzt betrifft es die Delfinbotschasft):

Sehr, sehr herzlich bedanke ich mich auf diesem Wege noch einmal für jede Unterstützung bisher von Euch!

„Am unerträglichsten finde ich, dass es Armut in reichen Ländern und reiche Menschen in armen Ländern gibt. In beiden Fällen sind sie fehl am Platz.“ Sagte Sir Peter Ustinov.

Er muss es wissen (als Sohn eines Barons geboren, welcher als Diplomat für Deutschland in Großbritannien arbeitete und dem in der NS Zeit wegen der russischen Wurzeln das Amt entzogen wurde, hat Peter Ustinov beide Seiten erlebt). Und er hat recht!

Deshalb wollen wir auf die Nöte der Kinder HIER BEI UNS aufmerksam machen und auch GLEICH etwas tun!

 Was machen wir?

       1. Zum Beispiel stehen wir für Schülersprechstunden (Behandlungen und Beratungen) bereit.

      2. Auch am Telefon sind wir bei Nöten zu erreichen: T. 01522/8595480. Damit renne ich herum…

      3. Wir haben eine Baumpflanzung durchgeführt, mit Schülern der Heideschule (auch mit behinderten Kindern einer Integrationsklasse) wurden 80 junge Buchen und 25 Wildapfelbämchen gesetzt.

  • · Als Zeichen zum Klimaschutz,
  • · zur Verstärkung der biologischen Vielfalt,
  • · als Renaturierungsmaßnahme,
  • · als praktischen Unterricht im Sinne des „fliegenden Klassenzimmers“,
  • · zur Verbesserung der Beziehung Mensch-Baum,
  • · weil jedes Kind sein Bäumchen selbst gepflanzt hat und damit einen lebenslangen „Begleiter“ hier im Stadtwald findet.

   4. haben wir ein Gewinnspiel auf dem Stadtfest veranstaltet.

  •  · Ein mutmachender Text wurde vorgelegt,
  •  · dessen Schreiber und Interpreten sollten erraten werden.
  •  · Wurde dies geschafft, konnte eine CD ebendieser Band gewonnen werden.
  • · Der Text ist von den Ärzten, mit guter Botschaft, deshalb habe ich ihn ausgewählt.
  • · Es wurde mir erlaubt, ihn zu benutzen und
  •  · Bela B. hat mir spontan die verschiedenen CDs dazu als Gewinn gespendet.

   5.  Bieten wir den Schulen für den Nachmittagsunterricht eine GlücksAG an.

  • ·Titel „Sei Dein eigener Glückskeks“
  • ·Themen rund um Glück, Probleme lösen, Ideen verwirklichen, aber auch Ernährung etc.
  • ·Eineinhalb Stunden jede Woche in kleinen Gruppen.

    6. Wir schreiben eigene und themenbezogene Neuigkeiten auf unsere Website http://www.delfinbotschaft.de/ und auch bei Facebook https://www.facebook.com/pages/Delfinbotschaft/120246031356509?fref=ts , um sie allen leicht zugänglich zu machen.

    7. Und wie ich Euch neulich (übermäßig lang) schrieb, ich bemühe mich im Stadtrat und Kreistag darum, die Politiker und die Verwaltung für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, aufzurütteln, mit Wissen über die Situation für die Jugendlichen einzunehmen und Anträge durchzubringen, die alles in die Tat umsetzen sollen. Dazu sind wir natürlich gut vernetzt.

 

sanfte Dünung 

 Wie machen wir das?

  1. · Wir können nur mit Unterstützung Gutes tun. – Wir sind verpflichtet, uns nur durch Spenden zu finanzieren.
  2. · Wir arbeiten sparsam
  3. · Wir arbeiten ehrenamtlich.
  4. · Was am meisten kostet, ist die Miete für die Behandlungsräume. – Dies war bisher bezahlt durch meine persönliche Praxisarbeit, weil meine Räume mitgenutzt werden konnten. Wir sind aber verpflichtet, die Praxen voneinander zu trennen, damit es keine „Vermischung“ gibt.

 

Wir ziehen also um!

 

Deshalb benötigen wir: 

  • · Neue Räume! Am liebsten auf Spendenbasis!
  • · Und wir freuen uns über Spenden in jeder Größe!
  • · Mögt Ihr uns wieder helfen?
  • · Wir würden aufatmen, wenn es bald leichter ginge!

 

Ein Riesendankeschön an Euch alle, die Ihr mich mit so Vielem, ganz unterschiedlicher Art, unterstützt! Einmal hervorgehoben dabei mein Dank an Arnold Mahlmann, der regelmäßig wirklich jeden Monat einen Betrag schickt und uns damit moralisch und finanziell fürsorglich unterstützt!!! Dank Dir Arnold, ich muss das mal so öffentlich sagen dürfen!

 

Ich habe noch viele Ideen, was wir tun müssen, können und wollen, aber vor allem kommen immerzu neue Strömungen auf, die uns aufrufen. So vieles davon ist gefährlich für Kinder, dass auch immerzu neue Ideen und Schutzmechanismen für die Heranwachsenden benötigt werden. Und sie müssen umgesetzt werden.

Mit Eurer Hilfe kann und dies gelingen!

 

Und so bedanke ich mich vorab sehr, sehr herzlich für Eure Unterstützung!

 

Dankeschön!

Eure Cornelia

 

 

 Cornelia Cornels-Selke

„Damit Sie wieder leuchten können!“

Naturheilkundliche Praxis für Ganzheitsmedizin•

Reiki-Schule • Schwimmen mit Delfinen • Leben aus der Vision®

Lernen im Schlaf • Chinesische Quantum Methode ® • Masterminding

21244 Buchholz • Tel.: 04181/940 8117 oder 01522/8595480

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.il-cielo.de

www.delfinbotschaft.de

Eine Buche für Buchholz

Am 25. April war der Tag des Baumes und wir wollten gerne aktiv werden. (Heute am 26. war aber der Mond besonders günstig für’s Bäumepflanzen)

 

Und so gab es heute eine Baumpflanzung  unter dem Motto:

„Eine Buche für Buchholz“

(Eine Initiative der Delfinbotschaft gUGmbH, in Kooperation mit der Heideschule) 

Treffpunkt war der Stadtwald hinter dem Krankenhaus, gleich hinter der Stelle, wo gerade das Bettenhaus erweitert wird. Dort musste ein Waldstück repariert werden. Und so kamen um 9.00 Uhr  die Kinder der Heideschule (1. bis 4. Klasse und Integrationskinder) heranmarschiert, um mit uns gemeinsam 80 kleine Rotbuchen zu pflanzen und außerdem 25 Wildapfelbäume (die dankenswerterweise vom Forstverband Jesteburg dazu gespendet wurden). So wurde das Waldbild gleichzeitig aufgelockert und bereichert. 

Wir waren ca. 55 Kinder und 10 Erwachsene. Christoph Selke hat die Stadträte vertreten,  Herr Söller von der Stadt Buchholz und Herr Gamradt haben uns technisch,  fachlich und sehr freundlich unterstützt. Frau Stenzel von der Heideschule und ihre Lehrerinnen Frau Krassau und Frau Petri hatten alles liebevoll im Blick und so waren die Kinder auch gut vorbereitet: Eine Flasche gefüllt mit Wasser für das Bäumchen, Trinken und Picknick für das Kind selbst, kleine Spaten und Namensschildchen waren fleißig in Rucksäcken hergetragen worden. Auf diese Weise hat nun sicherlich jeder von uns „seinen eigenen Baum“ gepflanzt und manch einer sogar noch einen und noch einen.

Bestimmt kommen wir allle immer mal wieder her, um  “unseren” Bäumen beim Wachsen zuzuschauen. Und die Bäume sehen gleichermaßen den Kindern beim Wachsen zu… Vielleicht kommt sogar manch ein Kind später als Mami oder Papi mit eigenen Kindern hierher zurück und schaut dann schon auf einen Wald voll großer, dicker, wertvoller Bäume.  

Es war eine Renaturierungsmaßnahme, aber ganz nebenbei auch eine Aktion im Sinne der Biodiversität, ein Schultag im Sinne des „fliegenden Klassenzimmers“, eine Gemeinschaftsaktion und natürlich auch eine schöne Aktivität für Buchholz, in Buchholz und mit jungen und älteren Buchholzern. 

Erklärung zu den Bäumen:

Die Rotbuche wird, weil sie mit ihren Wurzeln und ihrem Laub den Boden auflockert und verbessert, auch “die Mutter des Waldes” genannt. Bekannt sind auch ihre für den Menschen genießbaren Früchte, die Bucheckern. Für die naturnahe Forstwirtschaft ist die Buche eine wichtige Baumart. Bei gezielter Pflege und in Mischung mit anderen Baumarten sind besonders vielfältige und vielschichtige Bestände möglich. Buchen haben Stämme mit glatter, grau schimmernder Rinde und bilden bei entsprechender Pflege ausladende Kronen. Auf gut wasser- und nährstoffversorgten Standorten werden Buchen nahezu 50 m hoch und erreichen ein Alter von etwa 300 Jahren (hier im Stadtwald sind bisher recht wenige Buchen).

Der Wildapfel ist der Baum des Jahres 2013. Er gehört zu den kleineren Bäumen unserer heimischen Gehölzflora. Er ist eher selten anzutreffen und findet sich vorwiegend in den warmen Tieflagen in lichten Mischholzbeständen. Er gehört zum Ziergehölz, ist Bienenweide und dient den Vögeln als Futter- und Nistgehölz.

 

Vielleicht wollen auch Sie (davon angesteckt)  gleich heute noch einen schönen Baum pflanzen?

Uns hat es sehr viel Freude gemacht!

Cornelia Cornels-Selke und Silke Scheiderer vom Delfinbotschaftsteam