Eine Petition: Klimaschützende Unterstützung der Wohnsituation älterer und junger Menschen

Gemeinsam geht's leichter

#Klimaschutz: Ich habe an ein paar #Petitionen gearbeitet. Hier ist die erste. Mögt Ihr mitmachen? Ihr könnt mit am Text arbeiten, oder etwas dazu schreiben. Und dann, bald, stellen wir das Ganze ein.

Wortlaut der Petition

Anzustreben ist eine aktive, unabhängige, kostenfreie Beratung älterer Herrschaften mit eigenem Haus/großer Wohnung durch die jeweilige Stadt/Gemeinde, sodass sie ihr Haus – oder große Wohnung – kostengünstig und mit Bürgschaft der jeweiligen Stadt/Gemeinde – so umbauen können, dass eine Einliegerwohnung entsteht. Diese könnte durch die Kommunen umgesetzt werden, aber durch eine Anschubfinanzierung vom Bund, unabhängig von den politischen Mehrheiten in den Kommunen, in Gang gebracht werden.Begründung

  • Mehr als jeder dritte alleinlebende Mensch in Deutschland ist über 65. Dabei sind ältere Hausbesitzer*innen oftmals überfordert von der Größe ihres Zuhauses und ihres Gartens. Sie würden gerne dort wohnen bleiben, aber sie schaffen es kräftemäßig oft nicht mehr, alles in Ordnung zu halten. Auch finanziell könnte ihnen das schwer fallen. Sie wohnen wohl mietfrei, haben aber womöglich nur wenig Bargeld durch eine zu kleine Rente. Hätten sie eine kleine Einliegerwohnung, dann könnten sie diese – und etwas Gartennutzung gegen Hilfe bei der Gartenarbeit – vermieten. Sie würden dadurch Geld für ihr tägliches Leben einnehmen und hätten Hilfe für ihren Garten und auch jemanden in der Nähe für Gespräche und mal kurze Unterstützung bei kleineren Dingen. So wären sie vor Verarmung geschützt, sie könnten länger selbständig in ihrem Zuhause bleiben, sie wären weniger allein.
  • Es wäre vermieden, dass sie Immobilienmaklern in die Hände fallen, die wirklich nur an der Immobilie und nicht am Menschen interessiert sind.
  • Wenn die alten Leute nicht verarmen, spart der Staat Sozialhilfeleistungen, die er ausgeben müsste, wenn die Rente der Menschen nicht zum Leben reicht.
  • Ohne große Bauzeit und Investitionen seitens der Kommunen würde Wohnraum entstehen.
  • Es würde weitere Landschaftsversiegelung vermieden werden.
  • Dieser Wohnraum würde nicht von Konzernen vermietet und wäre kein Spekulationsobjekt.
  • Er wäre quasi klimaneutral im Bau und es würde der gleiche Wohnraum wie vorher nun mit mehr Menschen bewohnt, im Prinzip würde hierdurch CO2 etc gespart werden.
  • Man könnte Begegnungen im Garten oder in einem Raum des Hauses miteinander pflegen, das ganze Leben zwischen den Generationen wäre sozialer / inklusiver.
  • Diese Wohnungen könnten evt. später auch von Pfler*innen genutzt werden.

Weiterführendes: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/03/PD20_N014_122.html