Warum Jugendarbeit?

Rede im Rat, 4.12.2015

Meine Damen und Herren

Sicherlich kennen auch Sie folgende Aussprüche:

“Was wäre ich glücklich wenn:
Ich einen Roller hätte
Ich ein Eis hätte
Ich ein Fahrrad hätte,
ich ein Auto hätte,
Ich ein anderes Auto hätte
Die Wohnung größer wäre
Ich ein Haus mit großem Garten hätte
Der Garten bloß nicht so groß wäre
Hier eine Straße wäre
Hier keine Straße wäre
Wir einen Kinderspielplatz hätten
Hier bloß kein Spielplatz wäre…”

Wir können diese Liste beliebig weiter fortsetzen. Wilhelm Busch sagte dazu: “Sobald ein Wunsch erfüllt, bekommt er augenblicklich Junge….”

Wir werden nie alle Wünsche erfüllen können und selbst wenn, wir werden nie alle glücklich machen können.

Und doch gibt es auch Menschen, die sind einfach glücklich, die sind es einfach. Es scheint die Sonne und sie sind glücklich, es regnet und sie sind glücklich. Sie sind allein unterwegs und sie sind glücklich oder sie sind mit vielen zusammen und sie sind glücklich. Sie leben in einer Wohnung und sie sind glücklich oder sie haben ein Haus und sie sind glücklich, sie sind im Hotel und sie sind glücklich oder sie zelten und sind glücklich.

Diese Menschen wissen, dass Glück kein Umstand ist, sondern ein Zustand.
Diese Menschen wollen nicht haben, sie können geben.
Wie schaffen wir es denn, dass mehr Menschen dieses innere Glück finden?

In der Kindheit und in der Jugend, eigentlich so früh wie möglich, dann müssen wir für sie da sein. Dann müssen wir Zeit und Aufmerksamkeit schenken, dann sind sie für Ihr Leben lang gefüllt und müssen dort kein Loch mit immer mehr Gütern stopfen.

Und sie sind es wert. Schauen wir uns die Kinder an, dann sehen wir sie morgens mit großen Augen zum Bus eilen, wir sehen sie spät nachmittags müde den schweren Ranzen nach Hause tragen. Sie sind doch willens, hier auf gute Weise mitzumachen!

Wir sollten uns zu Hause an ihre Seite stellen und weil wir das nicht bei allen Kindern können, dann in der Schule jemanden an ihre Seite stellen, der als Ihr Zuhörer, Ihr Anwalt, Ihr Vertrauter ihnen den Rücken stärkt. Damit sie Hoffnung haben, damit sie stark werden, damit sie glücksfähig sind, damit ihre Zukunft gelingt.
Lassen Sie uns das ausbauen!

Ich danke Ihnen!

Cornelia Cornels-Selke

Eine Buche für Buchholz

Am 25. April war der Tag des Baumes und wir wollten gerne aktiv werden. (Heute am 26. war aber der Mond besonders günstig für’s Bäumepflanzen)

 

Und so gab es heute eine Baumpflanzung  unter dem Motto:

„Eine Buche für Buchholz“

(Eine Initiative der Delfinbotschaft gUGmbH, in Kooperation mit der Heideschule) 

Treffpunkt war der Stadtwald hinter dem Krankenhaus, gleich hinter der Stelle, wo gerade das Bettenhaus erweitert wird. Dort musste ein Waldstück repariert werden. Und so kamen um 9.00 Uhr  die Kinder der Heideschule (1. bis 4. Klasse und Integrationskinder) heranmarschiert, um mit uns gemeinsam 80 kleine Rotbuchen zu pflanzen und außerdem 25 Wildapfelbäume (die dankenswerterweise vom Forstverband Jesteburg dazu gespendet wurden). So wurde das Waldbild gleichzeitig aufgelockert und bereichert. 

Wir waren ca. 55 Kinder und 10 Erwachsene. Christoph Selke hat die Stadträte vertreten,  Herr Söller von der Stadt Buchholz und Herr Gamradt haben uns technisch,  fachlich und sehr freundlich unterstützt. Frau Stenzel von der Heideschule und ihre Lehrerinnen Frau Krassau und Frau Petri hatten alles liebevoll im Blick und so waren die Kinder auch gut vorbereitet: Eine Flasche gefüllt mit Wasser für das Bäumchen, Trinken und Picknick für das Kind selbst, kleine Spaten und Namensschildchen waren fleißig in Rucksäcken hergetragen worden. Auf diese Weise hat nun sicherlich jeder von uns „seinen eigenen Baum“ gepflanzt und manch einer sogar noch einen und noch einen.

Bestimmt kommen wir allle immer mal wieder her, um  “unseren” Bäumen beim Wachsen zuzuschauen. Und die Bäume sehen gleichermaßen den Kindern beim Wachsen zu… Vielleicht kommt sogar manch ein Kind später als Mami oder Papi mit eigenen Kindern hierher zurück und schaut dann schon auf einen Wald voll großer, dicker, wertvoller Bäume.  

Es war eine Renaturierungsmaßnahme, aber ganz nebenbei auch eine Aktion im Sinne der Biodiversität, ein Schultag im Sinne des „fliegenden Klassenzimmers“, eine Gemeinschaftsaktion und natürlich auch eine schöne Aktivität für Buchholz, in Buchholz und mit jungen und älteren Buchholzern. 

Erklärung zu den Bäumen:

Die Rotbuche wird, weil sie mit ihren Wurzeln und ihrem Laub den Boden auflockert und verbessert, auch “die Mutter des Waldes” genannt. Bekannt sind auch ihre für den Menschen genießbaren Früchte, die Bucheckern. Für die naturnahe Forstwirtschaft ist die Buche eine wichtige Baumart. Bei gezielter Pflege und in Mischung mit anderen Baumarten sind besonders vielfältige und vielschichtige Bestände möglich. Buchen haben Stämme mit glatter, grau schimmernder Rinde und bilden bei entsprechender Pflege ausladende Kronen. Auf gut wasser- und nährstoffversorgten Standorten werden Buchen nahezu 50 m hoch und erreichen ein Alter von etwa 300 Jahren (hier im Stadtwald sind bisher recht wenige Buchen).

Der Wildapfel ist der Baum des Jahres 2013. Er gehört zu den kleineren Bäumen unserer heimischen Gehölzflora. Er ist eher selten anzutreffen und findet sich vorwiegend in den warmen Tieflagen in lichten Mischholzbeständen. Er gehört zum Ziergehölz, ist Bienenweide und dient den Vögeln als Futter- und Nistgehölz.

 

Vielleicht wollen auch Sie (davon angesteckt)  gleich heute noch einen schönen Baum pflanzen?

Uns hat es sehr viel Freude gemacht!

Cornelia Cornels-Selke und Silke Scheiderer vom Delfinbotschaftsteam 

 

 

 

Bedenklich: Kinder finden sich “zu dick”

Nach einer Studie des LBS-Kinderbarometers schätzt jedes vierte Kind sein Körpergewicht als zu hoch ein. Diese Ergebnisse wurden am Mittwoch von der Bausparkasse LBS West in Berlin vorgestellt. Bundesweit waren in einer repräsentativen Umfrage 10.000 Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren für das LBS-Kinderbarometer befragt worden.

Jedes 20. Kind denkt über eine Fettabsaugung nach.”Wenn Kinder in einem so radikalen Schritt die einzige Möglichkeit sehen, sich in ihrer Haut wohlzufühlen, ist das mehr als bedenklich. Die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper beeinflusst das Wohlbefinden der Kinder in allen Lebensbereichen”, erläuterte Sprecher Christian Schröder.

 

Quelle: http://www.welt.de/politik/deutschland/article114243546/Jedes-vierte-Kind-in-Deutschland-fuehlt-sich-zu-dick.html

Hilfen suchen und finden

 Buchholz, den 13.1.13

 Die dunkelste Zeit ist vorbei. Hier in Norddeutschland war der späteste Sonnenaufgang am 29.Dezember (fragt mich nicht, warum das bei uns so spät ist, aber es gibt dafür natürlich eine wissenschaftliche Erklärung). Und damit geht es nun hoffentlich auch insgesamt, also für Gesundheit, Kraft, Laune, Glauben, Hoffnung, Erfolg, wieder bergauf.

Ich schrieb in einem Rundbrief  (siehe meine eigene Seite www.Cornels-Selke.de ), dass ich kurz vor Weihnachten einen PC Virus hatte und inzwischen stellt sich immer mehr heraus, dass ich dadurch so manche Post von Euch gar nicht bekommen habe. Das ist natürlich besser, als wenn ich Euch (dann mit Virus) darauf geantwortet hätte. Aber es tut mir doch leid, weil ich nun weiß, dass so mancher seinen ganz persönlichen „Fast – Weltuntergang“ um die Weihnachtszeit herum erfahren musste. Bei manchen ist die Situation dadurch letztlich sogar (endlich) besser geworden. Und darüber freue ich mich sehr! Ich weiß, es gab für Euch eine Zäsur (einen Zusammenbruch, eine Operation, eine schwerwiegende Erkenntnis), aber nun ist genau dadurch wieder Licht da, zumindest schon ein Silberstreif (es hatte wohl seinen Sinn).

Ich wünsche Euch dafür sehr, sehr herzlich, dass Ihr nun wieder zu Kraft kommt und es wieder bergauf schafft!

Nebenbei: Ich kann Euch schnell einmal empfehlen, „Rosen-Eisen-Graphit“ von Wala, oder auch „Kräuterblut“, oder auch „Ferrotone“, als Wiederaufbaukur einzunehmen. Eisen gibt als Sauerstoffträger im Blut dem Körper Kraft und als Element dem Willen Stärke! Irgendwoher müsst Ihr ja den nötigen Schwung erhalten. Bewährt hat sich auch „Bi-Apserum“ von Dr. Nobis mit Gelee Royale. Denkt auch an solche „Kleinigkeiten“, Ihr sollt ja alles heile überstehen!

Und ansonsten bitte ich Euch, wenn Ihr vielleicht doch noch nicht durch (weil Ihr in der Sache selbst überfordert) seid, Euch Hilfe zu holen. Es gibt so vieles an Unterstützung, Ihr wisst vielleicht nur nicht davon.

Bei uns in Buchholz habe ich so manche Nummern schon herausgeschrieben. Die kommen hier jetzt alle einmal geordnet. Das ist besonders für Jugendliche notiert worden, da diese sich alleine noch viel weniger helfen können, und womöglich ist bei Euch außerdem behördlich einiges anders zugeordnet. Aber es wird ähnlich sein! Scheut Euch nicht, Stellen zu kontaktieren, zu fragen und ruhig auch noch einmal nachzuhaken. Es gibt ihn tatsächlich, den Sozialstaat. Man muss aber den ersten Schritt wagen und darf sich bitte auch nicht von einer evt. Fehlauskunft bremsen lassen.

 Ich grüße Euch sehr, sehr herzlich und wünsche uns allen einen wunderbaren Aufwind für alle guten Ideen und Projekte!

 

Eure Cornelia

 

Wo finde ich Hilfe im Notfall?

 

  Landkreis HarburgSozial-psychiatrischer DienstLindenstraße 12

21244 Buchholz

Tel.: 04181-131924

 

 

Lebensmüde- Was ist mit mir los? (ritzen, traurig, aggro usw.)-Sucht
  Polizeiinspektion BuchholzSchützenstraße 1721244 Buchholz

Tel.: 04181-2850

In Notfällen 110

 

 

 

– Akute Krisensituation- Sexueller Missbrauch- Sucht

– Kriminalität

– Gewalt

 

  Kinderschutzbund im Landkreis HarburgKirchenstraße 10 a21244 Buchholz

Tel.: 04181-380636

 

 

 

– Stress in der Familie- Akute Krisensituation- Sexueller Missbrauch

– Gewalt gegen Kinder

– Fragen zum Schutz bei / vor Gewalt einschließlich sexueller Übergriffe

  Landkreis Harburg– Abt. Jugend und Familie –(Jugendamt)

Hamburger Str. 23

21244 Buchholz

Tel.: 04181-969393

 

 

 

 

 

– Stress in der Familie- Akute Krisensituation- Konflikte in der Schule

– Orientierungslosigkeit bezüglich

Schule, Ausbildung, Beruf

– Gewalt

– Kriminalität

– Zwangsverheiratung

– Fragen zum Jugendschutzgesetz

  DiakonieHamburger Str. 16Tel.:04181- 4000 (Sucht)

04181- 36218 (Flüchtlingsberatung)

Diakonie und BISS

Hamburger Str. 30

04181- 282780 (Schwangerschaft)

04181- 217181 (Schulden)

04181- 4080 (Lebensber.)

04181- 217152 (BISS)

04171- 69260 (Soziale Beratung)

 

 

Sucht und Suchtprävention- Migrationsberatung- Flüchtlingsberatung

 

– Schwangerschaftskonfliktberatung

– soziale Schuldnerberatung

– Lebensberatung

– Beratung und Hilfe bei häuslicher Gewalt (BISS)

 

– soziale Beratung

  Stadt BuchholzJugendzentrumJugendpflege

Rathausplatz 2

21244 Buchholz

Tel.: 04181-214322

 

 

 

– Was mache ich in meiner Freizeit?- Wo treffe ich andere Jugendliche?- Tipps

– Informationen

 

 

  Delfinbotschaft gUGNeue Straße 921244 Buchholz

Tel.: 04181-217877

 

 

– Körperliche Beschwerden- Stress- Angst

– Sorgen

  Reso-Fabrik e.V.– Jugendsozialarbeit –– PACE –

Kirchenstraße 6

21244 Buchholz

04181-35602

– Konflikte in der Schule- Orientierungslosigkeit bezüglich Schule, Ausbildung, Beruf- Stress in der Familie

– Gewalt

– Kriminalität

– Akute Krisensituation

-Sucht

 

Ruf an, komm vorbei, frag oder erzähle!

Schülersprechstunde im Mai

Am 4.Mai und am 25. Mai  findet die gemeinnützige Kinder und Jugensprechstunde statt.

Genaue Zeit ist von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Wer dieses Angebot nutzen kann und möchte, kommt einfach innerhalb dieses Zeitraumes, trägt sich in die Liste ein und nimmt Platz. Es wäre gut, den (Schüler-) Ausweis dabei zu haben.

Um Missverständnisse zu vermeiden, findet gemeinnützige Arbeit nur innerhalb der dafür vorgesehenen Sprechstunden statt.

Herzlich willkommen zur Schülersprechstunde im Februar

Im Februar findet jeweils am Freitag den 3.2. 2012 und am Freitag den 24.2. 2012 nachmittags eine Schüler- und Jugendsprechstunde statt, die auf gemeinnütziger Basis angeboten wird. Genaue Zeit ist von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Wer dieses Angebot nutzen kann und möchte, kommt einfach innerhalb dieses Zeitraumes, trägt sich in die Liste ein und nimmt Platz. Es wäre gut, den (Schüler-) Ausweis dabei zu haben.

Um Missverständnisse zu vermeiden, findet gemeinnützige Arbeit nur innerhalb der dafür vorgesehenen Sprechstunden statt.

Gefangen in der verführerische Werbeflut der Industrie / Kinder- und Jugendärzte fordern mehr Kinderbewusstsein nicht nur in der Weihnachtszeit

NewsAktuell/Ots – Mi., 7. Dez 2011

Bad Kreuznach (ots) – Die deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ) fordert alle Eltern auf, sich mit verführerischen Werbebotschaften an Kinder auseinanderzusetzen und diese in gegebenen Fällen auch deutlich als Täuschungen zu entlarven.

Jüngstes Beispiel dafür ist die «Milchschnitte», die 2011 von der Verbraucherorganisation foodwatch mit dem “Goldenen Windbeutel” als gravierendste “Werbelüge des Jahres” bedacht worden war. Begründung: Die Milchschnitte “ist keine sportlich-leichte Zwischenmahlzeit! Sie hat mehr Zucker, mehr Fett und mehr Kalorien als eine Schoko-Sahnetorte”. “Eine so irreführende Werbung von Ferrero fördert die Entwicklung von Übergewicht.” Die zweifelhafte Ehrung war nach Angaben von Dr. Johannes Oepen, Leiter des DGSPJ-Fachausschusses Stationäre Prävention und Rehabilitation, zuvor im Jahr 2010 bereits der Molkerei Zott für “Monte Drink”, und 2009 Danone für den Joghurt “Actimel” zuerkannt worden.

Wie wichtig solche Gegenkampagnen zu den Tricks und Machenschaften der Werbeindustrie sind, belegen nur einige wenige Daten und Fakten: Kinder in Deutschland sind eine hochattraktive Zielgruppe für Werbung und Marketing. Die 11 Millionen Kinder, die zwischen 6 und 19 Jahren sind, verfügen über mehr Geld als jemals vorher: Im Durchschnitt 1.800 EUR. Deshalb versucht die Werbewirtschaft, Kinder immer früher an Markenprodukte zu binden und ihr Konsumverhalten zu beeinflussen. Gut die Hälfte aller 20.000 bis 40.000 Werbespots, die pro Jahr allein über das Fernsehen auf Kinder einströmen, vermarkten Süßwaren, Limonaden und Knabberartikel, hat die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin festgestellt. Schon 2- bis 5-jährige Kinder stehen heute im Visier der Hersteller, damit diese sich an den Konsum bestimmter Marken, Produkte oder Ess- und Trinkgewohnheiten frühzeitig gewöhnen. Mit Softdrinks als wahre Kalarienbomber und mit immer größeren Packungen für Schoko- und Fastfood-Produkte wird schon Kleinkindern ein hoher Wohlfühlfaktor suggeriert.

Bis zum Alter von 8 Jahren können sich Kinder der Faszination von in ihren Augen attraktiven Produkten (DVDs, Spielzeug oder Genussmittel, verziert mit ihren Lieblingshelden) nicht entziehen. Erst ab dem Alter von 8 bis 10 Jahren beginnen Kinder die Glaubwürdigkeit von Werbung allmählich in Zweifel zu ziehen, so Johannes Oepen. Auf dem Wege zu einem abwägenden und kritischen Konsumenten benötigen sie jedoch auch weiterhin orientierende Unterstützung.

Doch was können Eltern, (Kinder)-Ärzte und Politiker tun, um Kinder aus der verführerischen Welt der Werbeindustrie zu befreien? Dazu hat die DGSPJ folgende 6 Handlungs-Richtlinien aufgestellt:

1) Vorbild sein! Tabakrauch ist ein Risikofaktor für Asthma. Dennoch wird bei einem Drittel der asthmakranken Kinder und Jugendlichen zu Hause geraucht und ein Fünftel der asthmakranken jungen Menschen raucht dann auch selbst. Eltern sollten daher auf Tabakkonsum in den eigenen vier Wänden verzichten! 2) Aufklären! Werbung ist zwar Teil des Alltags im Fernsehen, in Zeitschriften und selbst auf der Straße. Dennoch müssen Eltern darüber informieren, was hinter Werbespots steckt und dass diese Kinder manipulieren können. 3) Aktiv werden! Gesundheitsfürsorge für Kinder ist mühsam, zahlt sich auf Dauer aber aus. So ist es nicht zuletzt auch auf Druck der Verbraucher gelungen, die Gesundheitsrisiken von Tabakkonsum deutlich zu benennen und so den gesundheitlichen Schutz von Kindern zu verbessern. 4) Politischen Druck aufbauen! Nur durch Druck von Eltern können Hersteller zur Aufgabe fragwürdiger Werbespots wie etwa bei der Milchschnitte (etwa über E-Mail Ketten) gezwungen werden. Doch ein solcher Weg ist langwierig. Erst jüngst ist der Vorschlag gescheitert, in der EU nach dem Vorbild des britischen Ampelsystems auch in Deutschland Gesundheits-Ampeln auf Lebensmittel (Rote Punkte für ungesunde Produkte) einzuführen. 5) Alltagswissen stärken! Kochkurse, Ernährungsberatung oder ein verbindlicher Gesundheitsunterricht an Schulen müssen verbindlich eingeführt werden. 6) Werbeverbote: Bei Sendungen, die nachgewiesenermaßen von sehr vielen Kleinkindern angeschaut werden, muss auch über ein Werbeverbot für Genussmittel nachgedacht werden.

Ein Patentrezept, um rasch gegen den an Kinder gerichteten Missbrauch von Werbung vorzugehen, gibt es für Johannes Oepen zwar nicht. Doch alle Maßnahmen zusammen, so die DGSPJ, werden auf Dauer ihre Wirkung nicht verfehlen und könnten zu dem Kinderbewusstsein führen, am dem es derzeit in- und außerhalb der Werbebranche so sehr mangelt.

Originaltext: Dt. Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55202 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55202.rss2

Pressekontakt: Dr. med. Johannes Oepen Fachausschuss “Stationäre Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche” 55543 Bad Kreuznach E-Mail: Johannes.Oepen@viktoriastift.de

Wir sind aktuell

Die Zeit

Die Zeit, 8.9.11 Nr. 37 Titelgeschichte

 

Heute stand in der „Zeit“, über die „Verkürzung der Kindheit“ sehr eindrucksvoll, was Kinder brauchen:

Genug Schlaf

Gesundes Essen

Unbeaufsichtigt draußen spielen

Lesen und Vorlesen

 

…und was nicht:

Einen eigenen Fernsehapparat

Noch mehr Spielsachen

Gequengel

Elterliche Schuldgefühle (deshalb Zeit für Kinder aufwenden nicht Geld, dann kommt es nicht dazu)

 

Es steht einiges dazu und ich kann diesen Artikel nur empfehlen!

Außerdem: Wenn man das so durchliest, kommt man auf die Idee, dass das Gleiche gut auch für uns Erwachsene gelten könnte…

Eine schöne Restwoche wünsche ich Euch!

Eure Cornelia Cornels-Selke

Tel.: 04181/217878 und 940 8117

Cornelia@Cornels-Selke.de

www.Cornels-Selke.de

www.il-cielo.de

www.delfinbotschaft.de