Eine Petition: Ein grünes Band der Natur um jeden Ort

#Klimaschutz, #Naturschutz: Ich habe an ein paar #Petitionen gearbeitet. Hier ist die zweite. Mögt Ihr mitmachen? Ihr könnt mit am Text arbeiten, oder etwas dazu schreiben. Und dann, bald, stellen wir das Ganze ein.

P8010176.JPG

Wortlaut der Petition

Es wird vom Bund angestoßen und unterstützt, dass jede Gemeinde, jede Stadt in Deutschland ein grünes Band aus Natur, welche zum ökologische Gefüge zwischen heimischen Tieren und heimischen Pflanzen passt, anlegt und auf Dauer (für viele Generationen) erhält.

Begründung

Wären die Lichtenthaler Allee in Baden-Baden oder der Hamburger Stadtpark nicht frühzeitig geschützt worden, dann wären diese in den unterschiedlichsten Bebauungen untergegangen. Heute sind sie ein Schatz der Orte und locken viele Besucher an. Früh muss man die Natur um die Ortschaften herum bewahren und zwar eine, die zum ökologische Gefüge von heimischen Tieren und heimischen Pflanzen passt!

Dieses grüne Band aus Natur sollte in sich und mit den verschiedenen Grüninseln im Ort verbunden sein. Dadurch können die “Fußgänger” unter den Tieren in Kontakt sein. Inzucht und Krankheiten werden so vermieden.

Tiere, die sich eigentl. in freier Natur aufhalten, leben schon, durch intensive Landwirtschaft, in den Vororten und Städten. Sie brauchen Rückzugsorte und benötigen, genau wie wir von ihnen, Abstand von uns. Auch das vermeidet Krankheiten. Aktuell sehen wir, dass eine zu nahe Begegnung zum Übertragen von Krankheiten führen kann.

Für die jeweiligen Bürger*innen stellen diese natürlichen Landschaftsstriche nahe der Gemeinde / der Stadt ein Naherholungsgebiet dar. Dort spazieren sie um den Ort, es könnte einen Lehrpfad geben und Wiesen zum Naturgenuss, Kinder können hier spielen und die Natur als einen wichtigen Teil ihres Lebens kennenlernen.

Schon manche normale Kleinstadt kann dies nicht mehr bieten: Sie ist nicht von Grün, sondern von Gewerbegebieten oder Umgehungsstraßen umgeben, die den Weg in echte Natur übermäßig verlängern oder erschweren. Sie sind bis an ihre Grenzen herangewachsen, für Natur ist kein Platz mehr. Wenn der Nachbarort genauso handelt, wachsen Städte zusammen und es fällt die Natur ganz weg. Auch das macht krank.

Doch ist es schwer für Stadtverwaltungen, wertvolle, ökologische Natur zu erhalten: Die politischen Mehrheiten wechseln und damit alle paar Jahre die Schwerpunkte. Vielfach sind die Finanzdecken sind dünn. So geschieht oft sogar das Gegenteil eines zusammen-hängenden Grunderwerbs für die Natur: Die Landstücke, die der Gemeinde gehören, werden verkauft, um nötige Aufgaben, wie Schulsanierung etc zu bewerkstelligen. Und es weist die Ortschaft Gewerbegebiete aus, doch ergeben sich auch daraus selten Einnahmen, denn Gewerbetreibende sehen zu, dass keine Gewerbesteuer anfällt. Ahnen Grundeigentümer, dass die Ortschaft ein grünes Band entwickeln möchte, steigen tatsächlich zudem die Preise der anvisierten Flächen.

Die Gemeinden bzw. Städte benötigen also finanzielle Hilfe und den Auftrag des Bundes, um, frei von politischen Interessen, ihre Aufgabe wahren zu können, nämlich eine gesunde,wertvolle Natur für den ganzen Ort zu gestalten und zu bewahren, Es müsste der wichtige Anfang durch die Initiative des Bundes geschaffen werden, mit Vorgaben und mit Förderung. Mit sofortiger Wirkung gehören diese Naturgebiete auch für Generationen geschützt.

Eine neue Kultur könnte entstehen: Landwirt*innen im Gebiet des grünen Bandes könnten an die Gemeinde verpachten, dadurch Einnahmen generieren und dennoch, nun ökologisch, anbauen. Privateigentümer könnten zustiften oder an die Gemeinde vererben.

Ist das grüne Band erst geschaffen, kostet es außer Landschaftspflege nichts. Im Gegenteil: Solche lebendige Schönheit bringt Lebensqualität für Mensch und Tier und Einnahmen: Als Beispiel: Schon 2014 flossen über 67 Mio Euro über Natururlauber in die Heideregion und seitdem jedes Jahr mehr. Es ist klug in Natur und Leben zu investieren und sie zu erhalten.

Weiterführendes:
Natürl. Lebensraum am Beispiel Hecke ,
Am Beispiel Heide: Natur ist erwünscht und zieht immer mehr Urlauber in die Region